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"Brückenfinanzierung": Saab bekommt Geld aus China

Das chinesische Autounternehmen Youngman hat eine "Brückenfinanzierung" bereitgestellt, mit der Saab die zum Monatsende fälligen Löhne und Gehälter für seine 3.500 Beschäftigten zahlen kann.

Das chinesische Autounternehmen Youngman hat eine "Brückenfinanzierung" bereitgestellt, mit der Saab die zum Monatsende fälligen Löhne und Gehälter für seine 3.500 Beschäftigten zahlen kann.


Datum:
13.10.2011
2 Kommentare

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Der angeschlagene Autohersteller Saab bekommt Geld aus China für die Auszahlung von Löhnen und Gehältern und gewinnt damit Zeit im Kampf gegen die drohende Insolvenz. Wie das schwedische Unternehmen am Donnerstag in Trollhättan mitteilte, hat das chinesische Autounternehmen Youngman eine "Brückenfinanzierung" bereitgestellt, mit der Saab die zum Monatsende fälligen Löhne und Gehälter für seine 3.500 Beschäftigten zahlen kann.

Unternehmenssprecherin Gunilla Gustavs wollte auf Anfrage keine Summe nennen. Das Geld von Youngman werde bis spätestens Ende nächster Woche da sein. Nach Angaben der Wirtschaftszeitung "Dagens Industri" soll die  Summe 100 Millionen Kronen (elf Millionen Euro) betragen. Zusammen mit dem Auto-Großhändler Pang Da hat das Unternehmen Saab langfristig umgerechnet 245 Millionen Euro als künftiger Haupteigner zugesagt.

Youngman hatte dabei die relativ kurzfristige Bereitstellung von 640 Millionen Kronen zugesagt. Die Wirtschaftszeitung "Dagens Industri" berichtete am Donnerstag, das chinesische Unternehmen sei wegen der im September gerichtlich verfügten Sanierung unter Gläubigerschutz von Saab "vorsichtiger geworden". Der Einstieg der beiden chinesischen Unternehmen bei den hochverschuldeten Schweden gilt als einzige Überlebenschance für Saab ohne Insolvenz. Seit einem halben Jahr sind in Trollhättan nördlich von Göteborg wegen Geldmangels keine Autos mehr gefertigt worden. (dpa)

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KOMMENTARE


Stefan S.

13.10.2011 - 12:53 Uhr

Wie lange soll dieser tote Gaul eigentlich noch geritten werden?


Dieter M. Hölzel

14.10.2011 - 09:52 Uhr

Die Chinesen werden schon wissen was sie tun mit ihrem Kapital.


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