Stellantis hat sein Carsharing-Geschäft Free2move an die Münchener Beteiligungsgesellschaft Mutares verkauft. Der Abschluss der Transaktion wird voraussichtlich bis Ende des Jahres erwartet.
Die Veräußerung des Geschäftsbereichs ist Teil der Konzernstrategie "Fastlane 2030". Ziel ist es, Investitionen und Ressourcen auf Regionen, Marken und Technologien zu konzentrieren, die die höchsten Renditen versprechen.
"Indem wir uns stärker auf unser Kerngeschäft im Automobilbereich konzentrieren, stärken wir unsere Fähigkeit, langfristig Erfolge zu erzielen", sagte Virgilio Cerutti, Head of Business Development & Partnerships bei Stellantis. "Wir sind entschlossen, eng mit allen Beteiligten zusammenzuarbeiten, um einen reibungslosen Übergang für unsere Kunden, Partner und Mitarbeiter zu gewährleisten."
Mutares kündigte an, Free2move zu einer eigenständigen Mobilitätsplattform aufbauen zu wollen. Geplant sind eine Neuaufstellung des Flottenmanagements, der weitere Ausbau der Elektromobilität sowie eine stärkere Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse und urbane Mobilitätskonzepte.
Gründung und Zukauf
Mit Free2move verfolgte die frühere PSA-Gruppe (heute Stellantis) ab 2016 eine umfassende Mobilitätsstrategie. Die internationale Plattform bietet Carsharing, Mietwagen und Auto-Abos aus einer Hand. Nutzer können Fahrzeuge per Smartphone-App flexibel von wenigen Minuten bis über mehrere Monate buchen. Zusätzlichen Schub erhielt das Geschäft in Deutschland 2024 durch die Integration von Share Now, dem ehemaligen Mobility-Joint-Venture von BMW und Mercedes-Benz.