Die Autohausgruppe Widmann wächst weiter: Zum 1. Juli übernimmt das Unternehmen das frühere Autohaus Spiegler in Aalen, das zuletzt unter dem Namen Autolöwen firmierte. Mit dem Schritt stärkt die Gruppe nicht nur ihre Präsenz in Ostwürttemberg, sondern erweitert zugleich ihr Markenportfolio.
Besonderes Augenmerk legt das Unternehmen auf die Belegschaft am Standort. Alle 33 Mitarbeitenden aus Verkauf, Service und Lager werden übernommen und in die Firmengruppe integriert. Der Stellantis-Händler Autolöwen GmbH hatte Anfang Mai Insolvenzantrag gestellt (wir berichteten).
"Wir freuen uns sehr, dass wir die Mitarbeitenden von Autolöwen für unsere Firmengruppe gewinnen konnten", erklärte Geschäftsführerin Lisa Widmann einer Mitteilung. "Sie verfügen über langjährige Erfahrung, sind in der Region verwurzelt und genießen bei ihren Kunden großes Vertrauen. Dieses Team ist eine wertvolle Bereicherung für unser Unternehmen."
Für die bisherigen Kunden ändert sich im Tagesgeschäft zunächst wenig. Die bekannten Ansprechpartner bleiben am Standort erhalten und stehen weiterhin für Beratung, Verkauf und Service zur Verfügung. Gleichzeitig sollen die Kunden vom Netzwerk und den Strukturen der größeren Händlergruppe profitieren. "Unser Anspruch ist es, den Kundinnen und Kunden am neuen Standort exzellenten Service zu bieten", so Widmann.
Mehr Marken, mehr Standorte
Mit der Übernahme erweitert Widmann sein Angebot um die Marken Opel, Peugeot, Citroën und Leapmotor. Zugleich baut die Händlergruppe ihre regionale Marktpräsenz weiter aus.
Nach Abschluss der Integration umfasst die Handelsgruppe 15 Autohäuser und vier Vertriebsstützpunkte in Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Brandenburg. Insgesamt beschäftigt Widmann rund 1.150 Mitarbeitende.
Das Autohaus Widmann ist Händler der Marken Mercedes-Benz, Mercedes-AMG, Daimler Truck, Smart und Fuso. Das Portfolio umfasst Pkw, Transporter und Lkw. Zur Gruppe gehört auch das Autohaus B. Widmann mit den Marken VW Pkw und VW Nutzfahrzeuge.