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Kfz-Gewerbe: Aufatmen nach Corona-Beschlüssen

Thomas Peckruhn: Zutrittsbeschränkungen von je einem Kunden pro zehn Quadratmeter Fläche sind für Autohäuser kein Problem.
© Foto: Juliane Schleicher/AUTOHAUS

Seit Wochen schnellen die Covid-19-Infektionszahlen in die Höhe. Bund und Länder stemmen sich im November mit einem Teil-Lockdown gegen die zweite Welle. Nicht betroffen von den neuen Einschränkungen sind die Kfz-Betriebe.


Datum:
29.10.2020
4 Kommentare

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Nach den neuen Corona-Beschlüssen der Bundeskanzlerin und der Länderchefs zeigt sich das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) erleichtert. "Unsere größte Befürchtung war es, dass die Autohäuser flächendeckend wieder schließen müssen", erklärte ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn am Donnerstag. Die nun festgelegten Zutrittsbeschränkungen von je einem Kunden pro zehn Quadratmeter Fläche in den Geschäftsräumen stelle für die Händlerbetriebe jedoch kein Problem dar.

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hatten sich Bund und Länder am Mittwoch auf eine Verschärfung der Maßnahmen verständigt. Ab 2. November 2020 wird das öffentliche Leben wieder in Teilen heruntergefahren. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte in einer Regierungserklärung mit Blick auf die stark steigenden Infektionszahlen, dass sich Deutschland in einer dramatischen Lage befinde. "Die neuen Maßnahmen sind geeignet, erforderlich und verhältnismäßig."

Peckruhn betonte: "Da es Einigkeit zwischen der Kanzlerin und den Länderregierungen über die zu treffenden Maßnahmen gibt, gehen wir davon aus, dass sie auf Länderebene auch genauso umgesetzt werden, um die wirtschaftliche Stabilität der Autohäuser nicht weiter zu gefährden." In der ersten Corona-Welle mussten die Autohäuser ihre Verkaufsräume für mehrere Wochen schließen. Lediglich die Kfz-Werkstätten blieben offen.

Sicheres Arbeiten in der Wirtschaft

Wie bisher schon, müssen die Arbeitgeber ihre Mitarbeiter vor Infektionen schützen. Deshalb müsse "jedes Unternehmen in Deutschland "auch auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblicher Pandemieplanung ein Hygienekonzept umsetzen und angesichts der gestiegenen Infektionszahlen auch nochmals anpassen", heißt es in dem Beschluss. Nicht unbedingt nötige Kontakte in der Belegschaft sollten vermieden werden. Wo immer umsetzbar soll Heimarbeit ermöglicht werden. (rp)

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KOMMENTARE


Michael N.

29.10.2020 - 13:16 Uhr

Lockdown "Light" hin- oder her...betrachtet man genauer welchen psychologischen Aspekt diese Maßnahme hat...Wenn die Bürger sich nur noch sehr beschränkt "bewegen" dürfen ist das in meinen Augen ein indirekter Lockdown auch für alle anderen Dienstleister.Dieser kostet der Bundesregierung nur kein Geld. Ich hoffe zwar sehr das ich mich irre und wir weiterhin einen gewissen Zulauf in den Autohäusern haben werden aber trotz meines Optimismus sehe ich hier schwarz.


Nordlicht

29.10.2020 - 14:11 Uhr

@Michael N.: Genau so wird es sein! Auch wenn nicht jeder direkt betroffen ist, so hört er die Sorgen täglich in den Medien oder erlebt es im direkten Umfeld wie Familie, Nachbarschaft etc. Und in dieser Phase der Verunsicherung wird ein nicht absolut notwendiger Fahrzeugneukauf sicherlich weit verschoben. Wer da als Branchensprecher von "Erleichterung" spricht, blickt offenbar wenig in die Realität!


Henry

29.10.2020 - 19:23 Uhr

Da wird sich noch mancher wundern, in welcher Welt er in ein paar Jahren aufwacht.World Ecomonic Forum WEF Vision 2030, so lange ist das gar nicht mehr. Informieren Sie sich, ob Sie in einer solchen Welt leben wollen. Frau Merkel hat sich 2019 in Davos auch dazu bekannt, zur großen Transformation, das unser ganzes Leben ändern soll. Ohne Privateigentum. Komplett egalisiert, nur noch Großkonzerne. ..... Alles läuft nach Plan, nichts geschieht in der Politik zufällig....


Dieter M. Hölzel

30.10.2020 - 07:44 Uhr

Ja was wäre denn wenn wir schließen müssten ? Ich halte eine Diskussion jetzt für nicht zielführend. Die Kräfte bündeln und alles dafür tun das unsere Kunden in die Kfz.-Betriebe kommen, nämlich, jene die kommen. Die, die nicht kommen, denen können wir auch kein Auto verkaufen, ergo, schwarz sehen hilft ganz sicher nicht weiter ! Ich will Sie nicht belehren, aber die " Karawane " wird weiterziehen !


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