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Personalie: Neuer Deutschland-Chef bei DS

Patrick Dinger
© Foto: DS Automobiles

DS Automobiles will auf dem deutschen Markt hoch hinaus. Ab September soll Patrick Dinger den Aufbau der jungen Premiummarke entscheidend voranbringen.


Datum:
31.08.2016
10 Kommentare

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DS Automobiles bekommt eine neuen Deutschland-Chef. Ab 1. September 2016 verantwortet Patrick Dinger die junge Premiummarke des französischen Autobauers PSA auf dem hiesigen Markt. Als Direktor Markenentwicklung folgt der 34-Jährige auf Nicolas Perrin, der eine neue Aufgabe in der Konzernzentrale in Paris übernehmen wird. Das teilte die Peugeot Citroën Deutschland GmbH am Mittwoch in Köln mit.

Dinger kennt sich im Premiumsegment aus. Sechs Jahre lang war er für Mercedes-AMG in den Bereichen Marketing und Händlernetzentwicklung tätig. Seit 2014 leitete der Vertriebsingenieur die Händlernetzentwicklung bei Maserati Deutschland. In seiner neuen Funktion berichtet Dinger an Albéric Chopelin, Geschäftsführer von PSA Deutschland.

Perrin (47) kümmerte sich in den vergangenen gut zwei Jahren um den Aufbau von DS Automobiles in Deutschland. In der PSA-Zentrale übernimmt er künftig eine markenübergreifende Aufgabe im Bereich Aftersales.

DS ging 2009 als Edellinie innerhalb des Citroën-Programms an den Start, seit 2014 baut der Hersteller das Label als eigenständige Marke auf. Bis Mitte 2018 soll DS in Deutschland auch ein eigenes Handelsnetz bekommen (wir berichteten). (rp)

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KOMMENTARE


Citroen

31.08.2016 - 13:33 Uhr

Na dann mal herzlichen Glückwunsch zu diesem Schleudersitz-Posten! DS Automobiles kann ja nur noch „hoch“ hinaus… denn wer schon ganz unten ist, kann ja bekannterweise nur noch nach oben! Trotzdem viel Glück Herr Dinger! (...)


Xinterner

31.08.2016 - 19:58 Uhr

Gratuliere!Direktoren werden bei PSA in Deutschland mit ~ 250.000 € per Anno für Ihren (oft kurzen) "Auftritt" entschädigt. Wer würde nicht übergangsweise solch ein Honorar mitnehmen? In dieser Zeit kann man sich ja in Ruhe nach etwas neuem Umsehen! Dass man eigentlich nichts macht, fällt kaum auf; nur die Anweisungen aus Paris weitergeben, schon hat man großartiges Erreicht!Mitarbeiter im großen Stil entlassen, Trainingsabteilung auflösen und outsourcen. Aussendienst outsourcen. Kosteneinsparungen nach Paris melden. Hero sein! Ach ja, da sind ja noch die Händler. Einfach Kriterien aufstellen, die die vielen treuen Händler nicht erfüllen können. Voilà.. :Und die Händler singen den schönen Song von Mark Foster:"Es gibt nichts, was mich hält, Au RevoirVergesst, wer ich warVergesst meinen Nam'nEs wird nie mehr sein, wie es war…"Aber... gut, dass es den EUROREPAR Carservice gibt! Hier gibt man den ausgeschiedenen Händlern eine neue PSA "Heimat"! Da wird man noch mit offenen Armen empfangen! Jetzt repariert ihr Fahrzeuge aller Marken!! Und wir liefern euch auch die Teile! Ist das nicht toll!?Und jetzt kann wiederum der Direktor "Geschäftsentwicklung und Budgetsteuerung" auch SEINE Erfolge nach Paris melden. 300 neue Lizenznehmer in nur x Monaten für das EUROREPAR Netz gewonnen!Respekt!Ein genialer Schachzug: Wenn schon an den Fahrzeugen nichts verdient wird, dann wenigstens an Ersatzteilen. Dummerweise bestellen die Partner aber bei Stahlgruber & Co. Was? Die Liefern schnell und günstig?Da hilft nur eins:  Die Partner zu einem Kick-Off einladen, ein paar Versprechungen machen und ganz lieb "bitte, bitte sagen"!Aber auch hier wird man kurz über lang feststellen, dass es viele Standards braucht, um nur im Ansatz den anderen Systemanbietern Paroli zu bieten! Ergo: Der Teufelskreis beginnt von vorn!Mein Fazit nach über 15 Jahren PSA Zusammenarbeit: Lieber Herr Dinger, sie werden in Kürze woanders sein! Betreiben Sie bitte Schadensbegrenzung! DS und EUROREPAR werden spätestens 2020 vom Markt verschwunden sein!


Nicolo Guardineri

01.09.2016 - 14:39 Uhr

Lieber "Xinterner", Sie sind mir ein Paradebeispiel für das heutzutage allzu beliebte anonyme "Internet-Bashing"! Immer schön einen auf dicke Hose machen aber nie den Mut haben seinen Namen zu nennen. Nichts gegen Anonymität aber auf diesem Niveau ist es dann doch arg billig und völlig daneben. Ihr Auskotzen aufgestauter (offenbar persönlicher) Emotionen hat doch mit der Ernennung eines neuen Mitarbeiters nichts zu tun. Warum lassen Sie es dann aber an ihm bzw. der über ihn berichtenden Pressemitteilung aus? Pfui Teufel, solche Internet-Heckenschützen wie Sie sind eine echte Plage des 21. Jahrhunderts! Sie sollten sich was schämen!


Externer

01.09.2016 - 16:01 Uhr

Beste Bestätigung des Kommentars von Xinterner durch Herrn Guardineri: Citroen ist nicht kritikfähig und verteufelt die Erfahrung und Meinung der Basis. So kann es immer nur bergab gehen. Weiter so! Für mich als anonymen (was bei Kommentaren völlig üblich ist) Externen, höchst informativ!


UE

01.09.2016 - 16:43 Uhr

...ist doch kein Problem: Man nehme irgendein Fahrzeug aus dem Portfolio eines Massenherstellers, klene ein paar Chromleisten dran und fertig ist das "PREMIUM-Modell". Was aber noch viiiiel wichtiger ist: man vergleicht sich ab sofort natürlich nur noch mit BMW, Mercedes und Audi. Die Schlagzeile, die die Marketingabteilung dafür bei der Autobild bestellt lautet dann sinngemäß: "Der neue DS mischt die Oberklasse auf". Ein paar Citroenfahrer finden das dann gut und kaufen so eine Kiste, alle andeen haben was zu lachen (oder zum Schmunzeln), der Fliesenhändler hat die Taschen voll und Herr Dinger dann auch...Passt schon. ;-)))


N.Eutrum

01.09.2016 - 17:21 Uhr

Mit Verlaub, aber das erste was mir beim lesen dieser Nachricht durch den Kopf ging : Jung, Dynamisch und Erfolglos....


Nicolo Guardineri

01.09.2016 - 17:38 Uhr

Lieber "Externer", damit wir uns nicht falsch verstehen - auch ich bin völlig Externer, d.h. bin kein Mitarbeiter von DS oder PSA, sondern nur ein kleines Licht im Automobilhandel. Mich stört nur die billige Art und Weise, mit der Herr "Xinterner" seine Aggressionen (in diesem Fall gegen Citroen) heraushaut und dies eben auf "dem Rücken" einer Pressemitteilung zu einem neuen Mitarbeiter dieser Firma (mit der ich in keinerlei beruflicher oder privater Relation stehe). Ich kenne auch den genannten Herrn Dinger nicht persönlich. Mir geht nur dieses ganze anonyme Bashing auf Proleten-Niveau im www. auf den Zeiger, das man leider heutzutage aller Orten antrifft. Anstatt, daß die ach so mutigen Schreiberlinge mal den A. in der Buxe hätten, sich offen mit Namen zu zeigen - oder eben anonym zu bleiben aber dann wenigstens die Netiquette zu wahren.


SHE W

02.09.2016 - 10:50 Uhr

Personalie: Super! Produkt: Flop! Bin absolut bei allen Vorkommentaren - mit teilweiser Ausnahme der Überreaktion des Herrn oder Frau Nicolo (Meinungen sind in Deutschland nicht Pfui, sondern ausdrücklich erlaubt). Unabhängig und differenziert von diesem Fake-Premium-Produkt (UE hat es absolut auf den Punkt beschrieben): Herrn Dinger kann man trotzdem gratulieren! Persönlich ist das eine tolle Sache und ich würde trotz des DS Disasters so eine Chance (mit 35 Jahren!) auch nutzen! Herr Dinger ist garantiert so professionell, um die Situation und die berechtigte Kritik an dem Produkt DS und der PSA für sich selbst bewerten zu können. Wohlgemerkt, es geht bei der Kritik ausschließlich um die Marke "DiSaster", nicht um die Person des Herrn Dinger. Da er Marketing-Verstand hat, wird er als erstes die zwei Buchstaben DS entfernen - sofern Herr Chopelin auch so beweglich ist. Dann müsste nur noch ein wirkliches Premium-Produkt mit Premium-Service und Premium-Qualität und Premium-Image her ..... o.k., spätestens jetzt an dieser Stelle sollte klar sein: es wird ein Flop bleiben - zumindest in Deutschland.


UE

02.09.2016 - 14:03 Uhr

@SHE W: Ach herje, wir haben beide noch einen SUPERWICHTIGEN Erfolgsfakor für die Einführung und Etablierung eines neuen Premiumproduktes vergessen!!! Den Preis! Selbstverständlich verlangt es der gesunde Premium-Marketingverstand, dass ein Premiumprodukt UNBEDINGT einen Preis braucht, der das ganze Premium auch wirklich ausstrahlt! Also die sollen diese wunderbaren Premiumautos bloß nicht zu billig anbbieten! Dann lieber später 50% Rabatt geben! Dazu wäre es sicher von Vorteil, wenn man die Rabatt-Elite von Berlin mit ins Boot nimmt (...)


SK

03.09.2016 - 07:53 Uhr

Liebe Kritiker, ich frage mich wieviele von Ihnen schonmal in einem Fahrzeug der Marke DS gesessen haben. Autos sind wie viele Produkte eine Geschmackssache und mir gefallen diese Fahrzeuge. Schade finde ich nur, dass der PSA Konzern, der Marke Citroen wieder Modelle wegnimmt. So bleibt Citroen nur der Berlingo als Erfolgsauto. Bis auf den C5 darf Citroen keine Kombis bauen, dies bleit der Schwester Peugeot vorbehalten. Auch halte ich das ständige hin und her der Marken für den deutschen Markt für schädlich (mal Citroen und Peugeot zusammen, mal nicht, da wieder doch, und nun noch eine Marke usw.). Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Situation viele Händler belastet, mal von den ganzen Ausgaben für die Erfüllung der Richtlinien abgesehen. Ich kann leider bei PSA keine klare Linie erkennen.


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