Die Mercedes Car Group hat 2006 mehr Autos verkauft als je zuvor. Wie das Unternehmen am Freitag in Stuttgart mitteilte, wurden weltweit insgesamt 1,26 Mio. Autos der Marken Mercedes-Benz, Maybach und Smart an die Kunden ausgeliefert. Das waren 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Kernmarke schaffte ein Plus von 6,5 Prozent auf 1,14 Mio. Autos. Der Absatz des Kleinwagens Smart brach dagegen um mehr als ein Fünftel auf rund 112.000 Fahrzeuge ein. Der Mutterkonzern DaimlerChrysler machte für den Smart-Rückgang den im April bevorstehenden Modellwechsel beim Zweisitzer Fortwo und die Einstellung des Forfour verantwortlich. Vor diesem Hintergrund liege die Kleinwagenmarke 2006 "voll im Plan", hieß es. Wichtigster Markt für Smart war erneut Italien, wo mehr als 32.000 Einheiten abgesetzt wurden. In Deutschland verkaufte die erst 2006 in die Mercedes Gruppe integrierte Marke rund 30.000 Fahrzeuge. Die Marke Mercedes-Benz profitierte von einem starken Zuwachs auf dem US-Markt, wo sie um elf Prozent auf 248.000 Fahrzeuge zulegte (wir berichteten). Ähnliche Zuwächse wurden in Japan und der Region Asien-Pazifik verzeichnet. In Westeuropa stieg der Absatz um vier Prozent auf 685.200 Pkw. In Deutschland legte die Marke dagegen nur leicht um 1,3 Prozent auf 324.000 Fahrzeuge zu. Laut KBA verloren die Stuttgarter bei den Neuzulassungen sogar um 0,3 Prozent (knapp 343.000 Fahrzeuge). Von der Luxusmarke Maybach wurden 2006 weltweit rund 400 Fahrzeuge verkauft. Mit dem Jahresabsatz übertraf die Mercedes Car Group die eigene Prognose. Im Oktober hatte DaimlerChrysler angekündigt, der Absatz der drei Marken werde insgesamt mindestens auf Vorjahresniveau liegen. (dpa)
Rekordabsatz: Mercedes Gruppe übertrifft sich selbst
2006 wurden weltweit 1,26 Millionen Fahrzeuge verkauft / Smart trotz Einbruch "voll im Plan"