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AMI 2014: Auch Toyota und Mazda bleiben fern

AMI 2014: Auch Toyota und Mazda bleiben fern
Die AMI in Leipzig muss die nächsten Absagen etablierter Importeure verkraften.
© Foto: Messe Leipzig

Toyota fehlt das Budget, Mazda will neue Zielgruppen ansprechen: Die AMI in Leipzig muss die nächsten Absagen gestandener Importeure verkraften. Ihre Schubkraft will die Messe trotzdem entfalten.


Datum:
21.03.2014
1 Kommentare

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Der Automarken-Schwund auf der AMI (Auto Mobil International) 2014 geht weiter. Nach Renault/Dacia und Fiat wird auch Toyota nicht auf der Pkw-Messe in Leipzig präsent sein. Das bestätigte ein Sprecher von Toyota Deutschland am Freitag auf Anfrage von AUTOHAUS Online. Er begründete die Entscheidung mit fehlendem Budget. "Wir haben den Messeauftritt durchkalkuliert und am Ende des Tages festgestellt: Das können wir uns aktuell nicht leisten." Die Absage betreffe ebenso Toyota Financial Services und die Schwestermarke Lexus.

Auch Mazda Deutschland verzichtet in diesem Jahr auf eine Teilnahme an der AMI. Eine Sprecherin der Landesgesellschaft verwies auf die aktuellen Markterfolge mit neuen Modellen und neuen Zielgruppen. "Wir legen den Fokus auf Design-, Lifestyle- und Technologie-Messen." Als Beispiele nannte die Sprecherin die Ambiente (Frankfurt), IFA (Berlin) und Photokina (Köln) mit "insgesamt weit über 700.000 Besuchern". Dafür gebe es ein neues, modulares Standkonzept. Gleichzeitig wolle Mazda seine Partner bei regionalen und lokalen Veranstaltungen stärker unterstützen, hieß es.

"Die‎ Leipziger Messe und der VDIK bedauern die Stornierung der gebuchten Ausstellungsflächen von Mazda und Toyota", teilte ein Messesprecher mit. Am Donnerstag hatte die Organisatoren bereits das Fehlen der großen Importeure Renault/Dacia und Fiat kommuniziert (wir berichteten). Beide Unternehmen berufen sich auf zentrale Entscheidungen ihrer Mutterkonzerne. Die Hersteller konzentrieren sich auf die europäischen Top-Automessen IAA, Genf und Paris.

Deutsche Hersteller demonstrieren Geschlossenheit

"Wir sind ‎überzeugt, den Besuchern der AMI dennoch ein attraktives Angebot zu ‎präsentieren", sagte der Sprecher weiter. Die Premieren und Neuheiten aller deutschen Hersteller und der Mehrheit der internationalen Autobauer sowie das umfangreiche Rahmenprogramm würden "ein unvergessliches Messeerlebnis" schaffen. 

Die AMI ist in diesem Jahr die größte Automesse in Deutschland. Sie findet vom 31. Mai bis 8. Juni statt. Parallel zur Autoshow steigen die Fachmessen Amitec (Werkstatt, Teile, Service) und Amicom (Audio, Infotainment). Die Macher hoffen auf einen ähnlichen Besucherzuspruch wie 2012, als 287.000 PS-Fans kamen. (rp)

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KOMMENTARE


UE

24.03.2014 - 11:59 Uhr

...Toyota kann sich den Auftritt "nicht leisten"?Ich lach' mich schlapp!Ich würde eher sagen, das ist eine nette Umschreibung für: "es rechnet sich nicht".Wer geht denn heute auf solche Messen?"Echte" Kaufinteressenten sieht man doch dort schon lange nicht mehr.Außer Tüten- und Prospektesammlern und irgendwelchen Deppen, die unbedingt aus jedem Auto was klauen müssen (Schaltknäufe, Zigarettenanzünder, Schlüssel usw. usw.) sieht man doch heute auf solchen Messen eigentlich nur noch die armen Verkäufer, die das Elend mit ansehen müssen und die meist hübschen Hostessen, die alles weglächeln.... ;-)Ich war früher selber oft auf der AAA, der IAA und der AMI.Es wurde von Jahr zu Jahr schlimmer...Da kann ich die Entscheidung von so manchem Hersteller verstehen...


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