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Bosch auf der CES: Auto sucht Parkplatz

Bosch auf der CES: Auto sucht Parkplatz
Bosch will das Auto zum rollenden Sensor für die Parkplatzsuche machen.
© Foto: sp-x

Bei dem vernetzten Bosch-System erkennen Pkw Lücken am Straßenrand und tragen diese in eine Datenbank ein – die wiederum von anderen Fahrern auf der Suche nach einem freien Stellplatz genutzt werden kann.


Datum:
06.01.2016
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Die Einparkhilfen moderner Autos sollen nach den Vorstellungen von Bosch die Suche nach einem freien Stellplatz in den Innenstädten erheblich erleichtern. Bosch-Chef Volkmar Denner stellte auf der Technik-Messe CES in Las Vegas das Konzept einer vernetzten Parkplatzsuche vor, bei dem Autos Lücken am Straßenrand erkennen und in eine Datenbank eintragen – die wiederum von anderen Fahrern auf der Suche nach einem Abstellplatz für ihr Fahrzeug genutzt werden kann.

"30 Prozent des innerstädtischen Verkehrs entstehen nur dadurch, dass Autofahrer keinen freien Parkplatz finden", sagte Denner am Dienstag. Dies könne mit Hilfe von Sensoren, die in Autos oder auf Parkplätzen installiert sind, vermieden werden. Beim "Community-based Parking" von Bosch erkenne und vermesse das Auto im Vorbeifahren freie Stellplätze zwischen parkenden Fahrzeugen am Straßenrand. Diese Information werde in Echtzeit-Karten eingetragen, die per Smartphone oder im Navigationssystem abrufbar seien. "Autofahrer, die in Wohngebieten oder Innenstädten nach einer Abstellmöglichkeit für ihr Fahrzeug suchen, können sich dann ohne Umwege zum Parkplatz lotsen lassen. Das spart Zeit, Geld, Nerven – und schont überdies die Umwelt."

eCall zum Nachrüsten

Auf der CES präsentierte Bosch außerdem einen Unfallerkennungsstecker. Der 2012 eingeführte automatische Notruf eCall sei bislang ausschließlich für Neufahrzeuge ab Werk verfügbar gewesen, der "Retrofit-eCall"-Stecker könne nun auch nachgerüstet werden. Erkennt der im Zigarettenanzünder eingebaute Sensor-Stecker einen Unfall, sendet er die relevanten Informationen an die angeschlossene Leitstelle. Von dort kann bei Bedarf der nächstgelegene Rettungsdienst alarmiert werden. (dpa)

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