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China: Neuer Unfall mit Teslas "Autopilot"

Die Diskussion um das "Autopilot" genannte Fahrassistenz-System des Elektroautobauers Tesla wird durch einen Unfall in China neu angeheizt.
© Foto: Auto-Medienportal.Net/ADAC/Uwe Rattay

Laut eines Internetposts rammte ein Mann mit seinem Tesla Model S in Peking einen Wagen, der nahe der Leitplanke abgestellt war, während die Fahrhilfe aktiviert war.

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Die Diskussion um das "Autopilot" genannte Fahrassistenz-System des Elektroautobauers Tesla wird durch einen Unfall in China neu angeheizt. Die Firma bezog am Mittwoch Stellung zu einem Crash, den ein Tesla-Fahrer aus China zuvor im Internet geschildert hatte. Demnach rammte der Mann mit seinem Tesla Model S in Peking einen Wagen, der nahe der Leitplanke abgestellt war, während die Fahrhilfe aktiviert war.

Bei dem Assistenz-Programm handele sich lediglich um ein ergänzendes Feature, bei dem der Fahrer seine Hände durchgehend am Lenkrad haben müsse, um die Kontrolle und die Verantwortung über das Fahrzeug zu behalten, bekräftigte ein Tesla-Sprecher. Der Fahrer soll laut verschiedenen Medienberichten zuvor selbst eingeräumt haben, die Hände während des Unfalls nicht am Steuer gehabt zu haben.

Den veröffentlichten Fotos zufolge kam es bei dem Crash ohnehin nur zu einigen Kratzern und Dellen. Doch er weckte Erinnerungen an einen tödlichen Unfall mit einem Tesla, bei dem die "Autopilot"-Funktion eingeschaltet war. Dabei war ein Tesla unter einen Lastwagen-Anhänger gerast, der die Straße überquerte. Die US-Verkehrsaufsicht ermittelt in dem Fall, der auch Kritik ausgelöst hatte, Tesla könnte voreilig mit unausgereifter Technologie auf den Markt gegangen sein. (dpa)

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KOMMENTARE


Ms

11.08.2016 - 09:22 Uhr

Zeitgleich fiel übrigens in einem benachbarten Ort ein Sack Reis um. Er blieb aber unverletzt.


Andreas

11.08.2016 - 12:32 Uhr

Die Menschen verlassen ja auch nicht ihre Wohnung wenn das Essen auf dem Herd kocht. Jeden Tag steht eben eine "Leuchte" auf....Mehr ist dazu nicht zu sagen.


Heinz-Jürgen Bruns

11.08.2016 - 19:58 Uhr

Abgesehen davon, dass ich selbst der Entwicklung von Autopiloten äußerst skeptisch gegenüberstehe: wieviele Millionen Kilometer haben denn die selbstfahrenden Tesla Fahrzeuge bereits ohne Unfälle abgespult?


Maria

18.08.2016 - 13:41 Uhr

Ich finde es eine riesen Schweinerei, dass die Medien solche dummen Menschen durch ihre Berichterstattung noch unterstützen und damit den Namen und das Image der Hersteller in den Dreck ziehen. Diese Technik nennt sich 'Assistenzsystem' und nicht 'Autopilot' - daher sollte dieser Begriff auch nicht verwendet werden- auch nicht in Anführungsstrichen. Es entspricht einfach nicht der Wahrheit.


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