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Kurz gemeldet: Aus der Autobranche

Volkswagen will bis 2025 bis zu drei Millionen E-Autos pro Jahr bauen.
© Foto: VW

VW-Konzern erwägt Einstieg in Batteriezellenfertigung +++ Europa: Nfz-Wachstum vorerst gestoppt +++ Jaguar Land Rover eröffnet Autowerk in Slowakei +++ Auszeichnung für Volkswagen OTLG +++ Ford-Rückruf in Nordamerika


Datum:
25.10.2018
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VW-Konzern erwägt Einstieg in Batteriezellenfertigung

Volkswagen soll mit einem Partner den gemeinsamen Einstieg in die Batteriezellproduktion für Elektroautos erwägen. Mehrere Optionen würden geprüft, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus gut informierten Kreisen. Zuvor hatte das "Manager Magazin" berichtet, der Autoriese wolle gemeinsam mit dem koreanischen Konzern SK Innovation in Europa Batteriezellen bauen. Es gebe allerdings noch keine Entscheidung über die Pläne, die Verhandlungen seien noch nicht abgeschlossen. Volkswagen teilte mit, man kommentiere Spekulationen nicht. Aus VW-Kreisen verlautete, man habe immer gesagt, dass Partnerschaften vorstellbar seien, um sich schnell Kompetenzen anzueignen. In Salzgitter entsteht derzeit eine Pilotlinie zur Batteriezellfertigung, das erste vollelektrische Modell der geplanten I.D.-Familie rollt Ende 2019 in Zwickau vom Band. Volkswagen hatte angekündigt, bis 2025 bis zu drei Millionen E-Autos pro Jahr bauen und 80 neue elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen zu wollen. (dpa)

Europa: Wachstum im Nfz-Markt vorerst gestoppt 

Nach fünf starken Monaten hat die Nachfrage nach neuen Nutzfahrzeugen in Europa im September erstmals wieder nachgelassen. Laut dem Herstellerverband ACEA wurden in der EU 212.845 Transporter, Lkw und Busse neu zugelassen, 5,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Besonders stark war der Rückgang bei den Transportern bis 3,5 Tonnen: 177.584 Neuzulassungen entsprechen einem Minus von sechs Prozent. Die Bilanz des laufenden Jahres fällt mit 1,85 Millionen neuen Nutzfahrzeugen und einem Plus von 3,6 Prozent weiterhin positiv aus. Vor allem in Spanien (plus 8,7 Prozent), Frankreich (plus 5,2 Prozent) und Deutschland (plus 4,0 Prozent) ist der Markt in den ersten neuen Monaten gewachsen. (SP-X)

Jaguar Land Rover eröffnet Autofabrik in der Slowakei

Der größte britische Autobauer Jaguar Land Rover hat offiziell seine Autofabrik in der Slowakei eröffnet. Vor dem geplanten Brexit nahm die Firma damit am Donnerstag ihr erstes Werk in Kontinentaleuropa in Betrieb. Das Unternehmen investierte in den Bau der Fabrik nach eigenen Angaben 1,4 Milliarden Euro. Nach Angaben der slowakischen Nachrichtenagentur TASR steuerte die slowakische Regierung weitere 129 Millionen Euro als Staatshilfe bei. Das Werk in der südwestslowakischen Regionalhauptstadt Nitra beschäftigt von Beginn an 1.500 Mitarbeiter. Im Laufe des kommenden Jahres soll diese Zahl auf 2.800 steigen. Die Produktionskapazität soll 150.000 Autos pro Jahr erreichen. (dpa)

Auszeichnung für Volkswagen OTLG

Nach 2017 gehört die Volkswagen OTLG auch in diesem Jahr zu den 500 besten Ausbildungsbetrieben Deutschlands. Das zeigt eine Untersuchung des Wirtschaftsmagazins "Capital" und der Personalmarketing-Experten von Ausbildung.de und Territory Embrace. Demzufolge erzielte die VW-Konzerntochter die Höchstwertung von fünf Sternen. Die OTLG habe in allen Kategorien hervorragend abgeschnitten, sagte Personalleiter Thomas Schulte. Auch in der Wertung zum Dualen Studium habe man ein Spitzenergebnis erreicht. Derzeit bildet die Volkswagen OTLG an ihren sieben Standorten 150 jungen Menschen in den Berufen Fachlagerist, Fachkraft für Lagerlogistik, Kaufleute für Groß- und Außenhandel und Informatikkaufleute aus. (AH)

Ford kündigt großen Rückruf in Nordamerika an

Der US-Autobauer Ford ruft in Nordamerika rund 1,5 Millionen Fahrzeuge zurück. Grund ist ein Problem mit der Benzinanzeige, wie Ford am Donnerstag mitteilte. Wegen eines Defekts könne es dazu kommen, dass Fahrer nicht richtig erkennen, wie viel Treibstoff noch im Tank ist. Dadurch bestehe das Risiko, liegen zu bleiben und den Wagen nicht wieder starten zu können, was die Unfallgefahr erhöhe. Ford wisse bislang jedoch von keinen Unfällen. Konkret geht es um bestimmte Ford-Focus-Modelle, die zwischen 2012 und 2018 gebaut wurden. Mit knapp 1,3 Millionen Fahrzeugen betrifft der Rückruf größtenteils den US-Markt. In Kanada sind nach Angaben von Ford gut 136.000 und in Mexiko rund 44.500 Autos betroffen. (dpa)

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