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Mitarbeiter beenden Streik: Neuer Tarifvertrag bei GM beschlossen

Der Ausstand dürfte GM nach Schätzung von Analysten Kosten in Höhe von rund zwei Milliarden Dollar verursacht haben.
© Foto: picture alliance / dpa

Mehr Geld, Boni und Jobsicherheit: Der längste Streik in der US-Autoindustrie seit nahezu 50 Jahren ist offiziell beendet.


Datum:
28.10.2019
1 Kommentare

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Der Streik beim größten US-Autobauer General Motors (GM) findet nach 40 Tagen ein Ende. Die Mitarbeiter haben einem neuen Tarifvertrag zugestimmt, wie die Autogewerkschaft UAW am Freitag in Detroit mitteilte. Deshalb werde der längste Ausstand in der US-Autoindustrie seit fast 50 Jahren nun beendet. GM hatte bereits am Mittwoch vergangener Woche eine vorläufige Einigung mit der UAW erzielt, die Mitarbeiter mussten diese jedoch noch ratifizieren.

Zahlreiche Beschäftigte des US-Autoriesen hatten am 16. September nach gescheiterten Verhandlungen die Arbeit niedergelegt. Die UAW forderte faire Entlohnung und bezahlbare Krankenversicherung. Zudem wollte sie Teilhabe an Profiten und Jobsicherheit erkämpfen.

Der nun erzielte Kompromiss sieht unter anderem deutlich mehr Gehalt und erhebliche Boni vor. Zudem sicherte GM zu, mit milliardenschweren Investitionen in die US-Produktion Tausende Jobs zu erhalten.

Es war das erste Mal seit zwölf Jahren, dass GM bestreikt wurde. Der Ausstand dürfte dem Konzern nach Schätzung von Analysten Kosten in Höhe von rund zwei Milliarden Dollar (rund 1,8 Milliarden Euro) verursacht haben.

Die Einigung zwischen der UAW und GM ist auch richtungsweisend für die jetzt folgenden Tarifverhandlungen mit den anderen beiden großen US-Autokonzernen Ford und Fiat Chrysler. Anleger nahmen die Nachricht vom Streikende vor dem Wochenende gelassen auf, die Aktien von GM zeigten im nachbörslichen US-Handel kaum eine Reaktion. (dpa)

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KOMMENTARE


Henry

28.10.2019 - 13:48 Uhr

Teilhabe an den Profiten, aha. Und an den Verlusten? Da gibt’s dann wieder in alter sozialistischer Manier Steuergeld und die Inhaber von Schuldverschreibungen und Aktionäre verlieren, wie zuletzt, fast alles. Schon seltsam, dass sich kaum noch eine Volkswirtschaft auf den Markt besinnt.


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