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Modellpolitik: Maseratis Zukunft ist elektrisch

In vier Jahren hofft Konzernchef Sergio Marchionne den Absatz von Maserati auf 100.000 Einheiten pro Jahr steigern zu können.
© Foto: Maserati

Maserati erneuert seine Modellpalette und eliminiert nebenbei den Diesel. Künftig wird es hauptsächlich Plug-in-Hybride und vollelektrische Fahrzeuge geben.

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Fiats Luxustochter Maserati erneuert und erweitert ihr Modellangebot in den nächsten vier Jahren. Der Sportwagen Gran Turismo wird durch den Alfieri ersetzt, die Limousinen Ghibli und Quattroporte sowie das SUV Levante werden renoviert. Nach unten rundet ein weiteres SUV das Angebot ab.

Allen gemeinsam ist der elektrifizierte Antrieb als Plug-in-Hybrid. Außer dem neuen, kleineren SUV wird es alle neuen Modelle auch vollelektrisch geben. Insgesamt sollen acht Plug-in-Hybride und vier batterieelektrische Modelle auf den Markt kommen. Maserati reagiert damit auf künftige Abgas- und Verbrauchsvorgaben. In vier Jahren hofft Konzernchef Sergio Marchionne zudem den Absatz von Maserati auf 100.000 Einheiten pro Jahr steigern zu können.


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Bei den Plug-in-Hybriden liegt der Fokus auf hoher Leistung. Die E-Motoren ergänzen den Benziner – Diesel wird es nicht mehr geben – und sollen in für Verbrennungsmotoren gesperrten Innenstädten Mobilität sichern. Bei den vollelektrischen Modellen setzt Maserati auf 800-Volt-Technik, hohe Reichweiten und schnelle Ladezeiten. Dabei hat man offensichtlich die Angaben, die beispielsweise Porsche für das elektrische Sportcoupé Taycan nennt, im Blick.

Gegenüber heutigen Antriebsangeboten von Maserati soll die Leistung um mehr als 50 Prozent steigen. Drei Motoren sorgen gemeinsam für Vortrieb und für Allradantrieb. Das gilt sowohl für den neuen Quattroporte wie den nächsten Levante als auch den neuen Sportwagen Alfieri. Der orientiert sich optisch stark an der zuletzt gezeigten Maserati-Studie, soll deutlich über 300 km/h schnell sein und beim Standardsprint auf 100 km/h eine Zwei vor dem Komma zeigen.

Alle Maserati der Zukunft werden zudem voll vernetzt sein und autonomes Fahren auf Level 3 beherrschen. (SP-X)

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KOMMENTARE


grossi

18.07.2018 - 13:26 Uhr

...auf der einen Seite wird der Diesel verbannt, aber auf der anderen Seite wird ein Motor verbaut mit C02 Werten die jenseits von gut und böse liegen. Wann hört der Wahnsinn endlich auf Autos nach Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigungswerten zu messen. Es kann doch niemand mehr leugnen das der Klimawandel bereits im vollen Gange ist, daher sollte doch die Reichweite im Bezug zum aufgewendeten Energiebedarf die Grundlage aller Bemessungen sein! Die Zukunft gehört den HEV, PHEV, EV und FCEV!


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