Medienbericht: Porsche will weitere 4.000 Stellen abauen

06.07.2026 09:00 Uhr | Lesezeit: 2 min
 Blick auf das Heck eines Porsche 911 Sportwagen in einem Lichttunnel in der Produktion der Porsche AG im Stammwerk in Zuffenhausen.
Porsche 911 - in den USA ist das auch die Notrufnummer. Die Zuffenhausener verhandeln derzeit über ein Sparpaket. Nun sollen weitere Jobs wegfallen, vor allem im Management und der Verwaltung.
© Foto: Marijan Murat/dpa

Wegen der Absatzkrise fallen beim Sportwagenhersteller bereits mehr als 4.000 Stellen weg. Diese Zahl könnte einem Bericht zufolge noch deutlich höher ausfallen.

Dem angekündigten weiteren Stellenabbau beim Sportwagenhersteller Porsche könnten nach Informationen des "Handelsblatts" bis zu 4.000 zusätzliche Jobs zum Opfer fallen. Besonders betroffen sind dem Bericht zufolge Mitarbeiter in den Bereichen Management und Verwaltung. Am Entwicklungsstandort Weissach sollen rund 30 Prozent der Kapazitäten auf den Prüfstand.

Ein Porsche-Sprecher wollte die konkrete Zahl der Stellen auf dpa-Anfrage nicht bestätigen, verwies aber auf ein umfassendes Zukunftspaket, das derzeit in Arbeit sei, um das Unternehmen zu verschlanken. Das Paket soll bis Ende Juli vorgestellt werden.

Sozialpartner verhandeln noch

Derzeit verhandeln Management und Arbeitnehmervertreter über ein weiteres Sparpaket. Porsche-Chef Michael Leiters hatte bereits im März einen umfassenden weiteren Stellenabbau angekündigt – zusätzlich zu einem ersten Paket. Bis 2029 sollen in der Region Stuttgart bereits rund 1.900 Stellen sozialverträglich wegfallen. Auch die Verträge von etwa 2.000 befristeten Angestellten sind ausgelaufen.

Zudem hatte Porsche im Mai angekündigt, drei Tochterfirmen zu schließen – was weitere 500 Beschäftigte betrifft.


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