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Mustang-Weltpremiere in Detroit: Ford verkündet ein Jahr der Vorfreude

Die Topmanager Bill Ford (Executive Chairman; li.) und Jim Farley (CEO) vor dem neuen Mustang "Dark Horse"
© Foto: Ford

Eigentlich hat sich Ford komplett der Elektrifizierung verschrieben. Doch ganz die Finger vom Verbrenner wollen die Amerikaner noch nicht lassen. Das gilt vor allem bei ihren ikonischen Modellen wie dem Mustang. Das Muscle-Car feierte jetzt in der siebten Generation Weltpremiere.


Datum:
15.09.2022
Autor:
Hans-Peter Hauer / HPS
Lesezeit:
6 min
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Wenn Vorfreude tatsächlich die größte Freude ist, werden die Fans der amerikanischen Sportwagen-Ikone die Wartezeit auf den neuen Ford Mustang sicher mit einem breiten Lächeln auf den Lippen überstehen, denn der Nachfolger des aktuellen Modells wird frühestens ab Spätsommer 2023 auch in Deutschland bestellbar sein. Also mindestens noch einmal Weihnachten und Ostern überstehen, dann erst darf der neue Ford Mustang auf den Wunschzettel.

Für die Weltpremiere der siebten Generation des Pony-Cars auf der Detroit Auto Show (14. bis 25. September) hatte Ford die Mustang-Fangemeinde zur "Stampede" in sein Hauptquartier ins benachbarte Dearborn geladen. Dort versammelten sich 976 Mustang-Eigner aus allen Teilen der USA mit ihren Schmuckstücken aus der über 58-jährigen Produktionsgeschichte, in der seit 1964 ohne Unterbrechung mehr als zehn Millionen Exemplare vom Band liefen. Doch statt in einer von Cowboys so gefürchteten Stampede mit dem ungeordneten Ausbruch einer Tierherde sortierten sich die auf Hochglanz polierten Pony-Cars für eine zehn Kilometer langen Prozession nach Detroit zur Premiere.

976 Mustang-Eigner aus allen Teilen der USA und aus Kanada trafen sich vor der Weltpremiere des neuen Modells zur "Stampede" im Ford-Hauptquartier in Dearborn.
© Foto: Hans-Peter Hauer / HPS

Ford: Wachstum mit profitablsten Baureihen

Parallel zum laufenden Umbau des Autobauers für eine elektrische Zukunft feiert Ford eines seiner erfolgreichsten Modelle mit einem Verbrenner unter der Haube. Nach der Strategie der Konzernleitung beschleunigt die Ford Motor Company dafür ihren Wachstumsplan, indem sie ihre profitabelsten und beliebtesten Baureihen pusht. Und das sind trotz elektrischer Modellvarianten nun mal die klassischen Verbrenner - mit der F50-Truck-Baureihe und dem Sportwagen-Klassiker Mustang.


Ford Mustang (2023)

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Über ein Jahr vor dem Markstart feiert Ford die neue Generation des meistverkauften Sportwagens der Welt, die wieder als Coupé und Cabriolet an den Start geht. Auch das neue Cabriolet hat wieder ein Stoffverdeck, das den Insassen reichlich Kopffreiheit bietet. Das vollständig gefütterten Stoffverdeck des "Convertible" öffnet und schließt sich auf Knopfdruck. Für den Antrieb wurde ein neuer Achtzylinder-V-Motor mit 5,0 Liter Hubraum entwickelt. Dazu kommt als Highlight das Spitzenmodell "Dark Horse" mit einem in der Grundversion 500 PS starken Achtzylinder unter der Haube.

Neuer Ford Mustang zeigt Merkmale der Urversion aus den 1960ern

Für die siebte Mustang-Auflage wurde das Design des Muscle-Cars deutlich nachgeschärft und zeigt charakteristische Elemente der Urversion aus den 1960er Jahren. Die schlanke Dachlinie und der hintere Achsüberhang erinnern in den Proportionen an die erste Modell-Generation. Die kraftvoll modellierten hinteren Flanken deuten darauf hin, dass die Kraft der V8-Motoren auch weiterhin nur auf die Hinterräder übertragen wird. Die Motorhaube bleibt dagegen klassisch dreigeteilt.

Neue LED-Scheinwerfern prägen jetzt die Frontpartie. Zum ersten Mal unterscheiden sich aber die einzelnen Modellversionen des neuen Mustang durch unterschiedlich gestaltete Frontpartien. So verfügt das Volumenmodell Mustang GT über größere Lufteinlässe und zusätzliche Lüftungsöffnungen auf der Motorhaube.

Ein Achtzylinder-V-Motor und fünf Liter Hubraum sind auch für den neuen Mustang ungeschriebenes Gesetz. Das neue Ansaugsystem mit doppelten Lufteinlässen und doppelten Drosselklappen soll den Luftdurchsatz erhöhen und Ansaugverluste reduzieren. Eine automatische Drehzahlanpassung, die bei Gangwechseln das maximale Drehmoment nicht absinken lässt, gehört beim Mustang GT mit 6-Gang-Schaltgetriebe zur Serienausstattung. Außer dem manuellen Getriebe steht auch wieder eine 10-Gang-Automatik bereit. Zum serienmäßigen Performance-Paket gehören 19 Zoll große Leichtmetallräder, eine Differenzialsperre an der Hinterachse für optimale Traktion und eine Bremsanlage aus dem Rennsport. Das "Drive-Mode"-System bietet bis zu sechs vorwählbare Fahrprogramme; dazu liefert die Auspuffanlage auf Wunsch je nach Fahrsituation den passenden Sound. 


Ford Mustang "Dark Horse" (2023)

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Neuer Ford Mustang "Dark Horse" auch für den Motorsport

Für das Cockpit gibt es hinter dem unten abgeflachten Lenkrad eine neu gestaltete, rein digitale 12,4-Zoll-Instrumententafel, die den traditionell doppelstöckig gestalteten Armaturenträger ablöst. Damit verschwinden auch die Schalter zur Steuerung der Klimaanlage und des Audiosystems und werden in das digitale Display integriert. Ob das die Fangemeinde wirklich freut, muss sich aber erst noch zeigen.

Das Spitzenmodell "Dark Horse" sei als Basisfahrzeug für künftige Renneinsätze auf Rundstrecken entwickeln worden, sagte Ed Krenz, Chefkonstrukteur der siebten Mustang-Generation. Es übertreffe alle bisherigen 5,0-Liter-Mustangs. Eine noch stärkere Version des Achtzylinders mobilisiert dafür in der Basis-Ausbaustufe 500 PS. Der "Dark Horse" soll für Ford das Tor in den weltweiten Motorsport öffnen. Künftige Wettbewerbsversionen des Pony-Cars sollen weltweit in GT3- und GT4-Meisterschaften sowie in der nordamerikanischen NASCAR-Serie an den Start gehen.


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