Neuer Standort: Tesla eröffnet Entwicklungszentrum in Berlin

05.11.2026 04:16 Uhr | Lesezeit: 2 min
Die Tesla-Autofabrik in Grünheide, nachdem die Produktion wegen eines Stromausfalls stillsteht. Die Fabrik in Grünheide bei Berlin sei evakuiert worden, sagte eine Sprecherin.
Nicht weit vom Autowerk in Grünheide entfernt hat Tesla ein neues F&E-Zentrum in Betrieb genommen.
©Foto: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

Tesla setzt auf Innovationen für seine E-Autos. Die Ingenieure arbeiten daran auch von Berlin aus. Das Unternehmen von Elon Musk nimmt ein neues Entwicklungszentrum in der Hauptstadt in Betrieb.

Der US-Elektrobauer Tesla hat in Berlin ein neues europäisches Entwicklungszentrum eröffnet. Ingenieure und Techniker arbeiten dort in Laboren an der Material-, Antriebs und Fahrzeugentwicklung, wie das Unternehmen mitteilte. Tesla baute für den Standort eine alte Fabrikanlage in Berlin-Köpenick um – nicht weit vom Tesla-Autowerk in Grünheide entfernt.

Das Entwicklungszentrum startet zunächst im Teilbetrieb, wie es hieß. In der ersten Ausbaustufe arbeiten dort dem Unternehmen zufolge mehr als 250 Beschäftigte. Sie kommen aus bestehenden Einrichtungen in Tilburg in den Niederlanden und von anderen Labor-Standorten. Auch Sicherheitsprüfungen von Fahrzeugteilen – darunter auch Airbags – und Tests an Batteriezellen werden in einer großen Halle durchgeführt. 

Für die zweite Ausbaustufe des Zentrums sei die Genehmigung bereits beantragt, teilte Tesla weiter mit. Damit solle der Standort auf insgesamt rund 500 Ingenieure und Techniker wachsen. 

Investitionen von 100 Millionen Euro 

Die Investitionskosten betragen laut Tesla insgesamt 100 Millionen Euro. "Das neue Engineering Center unterstreicht einmal mehr Teslas langfristiges Engagement für Deutschland als strategischen Innovationsstandort." 

Das Tesla-Werk in Grüneide ist die einzige Autofabrik von Firmenchef Elon Musk in Europa. Sie soll weiter ausgebaut werden, um die Fahrzeugproduktion zu steigern. Mitte Oktober hieß es, auf dem Gelände will Tesla die Produktion nach den bisherigen Plänen von geplanten 500.000 Autos im Jahr – die noch nicht erreicht sind – auf eine Million im Jahr verdoppeln.


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