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Pkw-Antriebe in der EU: Nur noch jeder vierte Neuwagen ein Diesel

TDI ud Co. verlieren in Europa an Bedeutung.
© Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Noch vor fünf Jahren war jeder zweite Neuwagen in Europa ein Diesel. Mittlerweile hat sich der Marktanteil halbiert.


Datum:
23.04.2021
Autor:
dpa/SP-X
Lesezeit: 
2 min
1 Kommentare

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Der Absturz des Dieselmotors in Europa geht weiter. Im ersten Quartal kam der Selbstzünder bei den Pkw-Neuzulassungen in der EU nur noch auf einen Marktanteil von 23 Prozent, wie der Branchenverband ACEA mitteilt. Ein Jahr zuvor war noch fast jeder dritte Neuwagen ein Diesel (30 Prozent). Auch der Benziner verlor an Boden, sein Marktanteil sank im gleichen Zeitraum von 52 auf 42 Prozent.

Gewinner der Entwicklung sind die E-Autos. Reine Batterie-Mobile und Plug-in-Hybride machen mittlerweile knapp 14 Prozent der Neuzulassungen aus. Im ersten Quartal 2020 waren es noch 6,8 Prozent. Weitere 18 Prozent Marktanteil entfielen in diesem Jahr auf Hybridautos.

Insgesamt wurden seit Januar in der EU rund 2,6 Millionen Pkw neu zugelassen, 3,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der reinen E-Autos lag bei 146.158 Einheiten, was einem Plus von 59 Prozent entspricht. Wichtigster Markt war mit Abstand Deutschland (64.809 Einheiten), Frankreich landete auf Rang zwei (30.491 Einheiten).

Die Plug-in-Hybride legten um 175 Prozent auf 208.389 Einheiten zu. Gefragt waren sie vor allem in Deutschland (78.047 Einheiten), Frankreich war zweitwichtigster Markt (31.229 Einheiten). Insgesamt wurden knapp 470.000 Pkw mit Doppelantrieb gezählt, doppelt so viele wie im Vorjahresquartal.

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KOMMENTARE


N.Eutrum

26.04.2021 - 07:50 Uhr

Wir haben es hier nicht mit einem Strukturwandel zu tun - der normal ist - sondern die Politik greift mit Steuergeldern massivst mit ideologischer Motivation in den Markt ein. Ohne staatliche Subvention und mediales Dauerfeuer würde quasi niemand auch nur daran denken, Elektro-Autos kaufen zu wollen. Die Kunden haben die Produkte der deutschen Autohersteller stets für gut befunden und sie deswegen gekauft, ohne Subvention. Die deutschen Autohersteller haben auch keinen Strukturwandel "verschlafen", sondern man hat ihnen absichtlich von Staats wegen die Geschäftsgrundlage entzogen. Und die Medien trommeln dafür, dass jeder, der einen "Verbrenner" kauft (auch so ein Framingbegriff), eine miese "Umweltsau" ist, die sozial mindestens bedenklich ist.


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