PSA Peugeot Citroën hat seinen Gewinn in 2002 trotz der lahmenden Autokonjunktur stabil gehalten und damit die Erwartungen des Marktes erfüllt. Der Nettoertrag lag im vergangenen Jahr mit rund 1,69 Mrd. Euro auf dem Niveau des Vorjahres, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Paris mit. Beim operativen Ergebnis legte Peugeot Citroën um 9,8 Prozent auf 2,91 Mrd. Euro zu. Nicht zuletzt wegen der ungebrochenen Nachfrage nach Diesel-Fahrzeugen – Peugeot verfügt als bisher einziger Hersteller über das neue Rußpartikelfiltersystem FAP – stieg der Umsatz um 5,4 Prozent auf rund 54,4 Mrd. Euro. Für das kommende Jahr gab sich der Konzern optimistisch: Das operative Ergebnis werde auf rund drei Mrd. Euro steigen, hieß es. Fünf Prozent Umsatzrendite Die Profitabilität will das Unternehmen ebenfalls erhöhen und peilt in diesem Jahr eine operative Marge von fünf bis 5,2 Prozent an. 2002 hatte die Umsatzrendite die vom Vorstand zuletzt als Messlatte ausgegebene Fünf-Prozent-Marke geknackt. Wie PSA weiter mitteilte, wurde der Netto-Gewinn im vergangenen Jahr durch Restrukturierungskosten von 123 Mio. Euro belastet. Analysten hatten mit einem Reingewinn zwischen 1,679 und 1,912 Mrd. Euro gerechnet. (dpa)
PSA-Konzern erfüllt Markterwartungen
Hersteller hält Gewinn stabil / Umsatz gesteigert