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Seat Deutschland-Chef Bauer: "Wir sind sehr stolz auf unser starkes Händlernetz"

Bernhard Bauer
Bernhard Bauer
© Foto: Seat Deutschland

Die Performance von Cupra und Seat kann sich derzeit sehen lassen. Auf dem deutschen Markt wurde 2023 der zweitbeste Wert bei den Neuzulassungen erzielt. Wie es mit den beiden Marken weitergeht, erklärt Bernhard Bauer, Geschäftsführer der Seat Deutschland GmbH, im Interview.


Datum:
09.02.2024
Autor:
Ralph M. Meunzel
Lesezeit:
5 min

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Herr Bauer, wie haben sich die Marken Seat und Cupra 2023 entwickelt?

Bernhard Bauer: Das vergangene Jahr war für uns sehr erfolgreich. Das war nicht selbstverständlich und auch nicht so vorhersehbar. Wir haben Ende 2022 sehr viele Auslieferungen aufgrund des Auslaufens der Prämien für unsere Plug-in-Hybride vorgezogen und sind dann entsprechend schwächer gestartet. Erst nach dem ersten Quartal begann die "Aufholrallye". Bis zum Sommer waren wir dann auf dem richtigen Kurs. Wir hatten teilweise einen Marktanteil von mehr als fünf Prozent. Die Pace haben wir also sehr gut gehalten. Da kann man sicher von einer enormen Entwicklung sprechen. Wichtig ist vor allem, dass der Handel Geld verdient hat und die Stimmung weiterhin hervorragend ist. Unsere Händlerinnen und Händler machen einen tollen Job, sind eines unserer "Assets" und stehen voll hinter unseren beiden Marken. Wir sind sehr stolz auf unser starkes Händlernetz.

Wie lautet also das Ergebnis in Zahlen?

Bauer: Die Bilanz kann sich mit einem Wachstum von 18,8 Prozent gegenüber 2022 und mit 132.624 Neuzulassungen sehen lassen. Das ist der zweitbeste Wert für den deutschen Markt in der Geschichte der Seat Deutschland GmbH. Damit liegen wir nur knapp hinter dem Rekord aus dem Jahr 2019 mit 138.670 Neuzulassungen. Allerdings stieg der Marktanteil im vergangenen Jahr um 0,5 Prozentpunkte auf den neuen Bestwert von 4,7 Prozent. Wir sind an namhaften Wettbewerbern vorbeigezogen und jetzt auf Position Nummer sieben der beliebtesten Marken in Deutschland. Bei den Privatkundinnen und -kunden lagen wir zeitweise auf Platz drei und sind mit dem vierten Platz sehr zufrieden. Da kann man sicher von einer soliden Entwicklung sprechen.

Seat und Cupra sind bei den privaten Zulassungen also deutlich stärker als bei den relevanten Flotten. Sehen Sie bei den gewerblichen Flotten künftig ein stärkeres Wachstum?

Bauer: Wenn man sich die absoluten Zahlen anschaut, dann stimmt das. Man muss diese Zahlen aber in Relation zur Größe des relevanten Flottenmarktes sehen. Hier haben wir 2023 mit einem Marktanteil von 4,8 Prozent und 46.927 Neuzulassungen ein Wachstum von 8,1 Prozent im Vergleich zu 2022 erreicht und damit ebenfalls sehr gut performt. Gleichzeitig ist die Nachfrage da und wir bieten mit unseren beiden Marken relevante Modelle bei einer breiten Angebotspalette – vom sparsamen Benziner und Diesel bis zu Plug-in-Hybrid und vollelektrischem Antrieb. Hiermit können wir die unterschiedlichen Bedürfnisse kleiner bis großer Flotten vollumfänglich abdecken.

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