Mit dem Peaq schickt Skoda sein neues Elektro-Topmodell an den Start. Das 4,87 Meter lange SUV kombiniert großzügige Platzverhältnisse, moderne Konnektivität und Reichweiten von über 640 Kilometern. Als größtes und technologisch anspruchsvollstes Modell der Marke soll der Peaq zeigen, wie weit die tschechische VW-Tochter bei der Elektromobilität inzwischen gekommen ist.
Wenn der Hersteller über den neuen Peaq spricht, fällt immer wieder ein Begriff: Flaggschiff. Der Newcomer erweitert nicht nur die vollelektrische Modellpalette nach oben, sondern unterstreicht auch den Anspruch der Marke, zu den führenden Akteuren der Elektromobilität in Europa zu gehören. Mit Enyaq und Elroq zählt Skoda bereits heute zu den erfolgreichsten BEV-Anbietern des Kontinents. Der Peaq soll diese Erfolgsgeschichte fortschreiben und die nächste Entwicklungsstufe markieren.
Und Größe zählt doch
Die Basis bildet die aktuelle MEB+-Plattform des VW-Konzerns. Mit 4,87 Metern Länge, knapp drei Metern Radstand und bis zu sieben Sitzplätzen ist der Peaq das größte Skoda-Modell aller Zeiten. Gleichzeitig handelt es sich um das erste Elektrofahrzeug der Marke im Segment der großen SUV.
Optisch setzt Skoda konsequent auf die Designsprache "Modern Solid". Klare Linien, markante Flächen und die neue T-förmige Lichtsignatur prägen den Auftritt. Erstmals kommen bündig eingelassene Türgriffe zum Einsatz. Hinzu kommt das größte Panoramadach der Markengeschichte mit elektronisch steuerbarer Verdunkelung. Trotz seiner Größe erreicht der Peaq einen bemerkenswert guten Luftwiderstandsbeiwert von cw 0,249.
Skoda Peaq Test (2027)
Im Innenraum verfolgt Skoda das Konzept einer "Lounge auf Rädern". Die Fünfsitzer-Version bietet mit 935 Litern den größten Kofferraum aller Modelle der Marke. Zusätzlich steht unter der Fronthaube ein 37 Liter großer Frunk zur Verfügung. Das optionale Komfortangebot reicht von Massage- und Belüftungssitzen über ergonomische Beinauflagen bis hin zu einer Wellness-App. Für das passende Klangambiente sorgt ein speziell entwickeltes Sonos-Soundsystem mit 16 Lautsprechern und 755 Watt Leistung.
Digitales Nutzererlebnis
Ein Schwerpunkt liegt auf dem digitalen Nutzererlebnis. Herzstück ist ein neues 13,6-Zoll-Infotainmentsystem auf Android-Basis mit vertikal angeordnetem Display. Digitale Fahrzeugschlüssel, moderne Connected-Car-Funktionen und die MySkoda-App ermöglichen zahlreiche Fernfunktionen rund um Laden, Klima und Fahrzeugmanagement. Die Sprachassistentin Laura unterstützt dabei künftig auch KI-basierte Funktionen.
Auch bei Reichweite und Ladeleistung setzt der Peaq neue Maßstäbe für die Marke. Angeboten werden Batterien mit 63 bzw. 91 kWh. Die größere Variante ist die bislang leistungsstärkste Batterie eines Skoda-Elektrofahrzeugs. Drei Antriebsversionen mit 204, 286 und bis zu 299 PS stehen zur Wahl. Der Peaq 90 schafft laut Werk mehr als 640 Kilometer Reichweite, während der allradgetriebene Peaq 90x über 610 Kilometer erreicht. Geladen wird von zehn auf 80 Prozent in rund 28 Minuten. Zudem verfügt das Modell über One-Pedal-Driving, bidirektionales Laden und eine neue Wärmepumpe zur Effizienzsteigerung.
Sicherheit auf Oberklasse-Niveau
Bei der Sicherheit fährt der Peaq ebenfalls auf Oberklasse-Niveau vor. Serienmäßig an Bord sind unter anderem Front Assist, Crossroad Assist, Turn Assist, Side Assist sowie zehn Airbags. Mit dem optionalen Travel Assist 3.0 bietet Skoda zudem sein bislang fortschrittlichstes Fahrerassistenzsystem.
Für die Marke besitzt der Peaq daher eine besondere strategische Bedeutung. Er soll beweisen, dass Skoda nicht nur erfolgreiche Volumenmodelle bauen kann, sondern auch ein technologisch anspruchsvolles Spitzenprodukt. Mit seinem großzügigen Raumangebot, hoher Reichweite, modernster Konnektivität und zahlreichen Komfortmerkmalen positioniert sich der Peaq als neues elektrisches Flaggschiff der Tschechen. Der Einstiegspreis in Deutschland beginnt bei 49.900 Euro.