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Unfallforschung: Anschnallen könnte 200 Verkehrstote verhindern

Rund acht Prozent der getöteten und zwölf Prozent der schwerverletzten Pkw-Insassen in Deutschland sind nicht gegurtet.
© Foto: UDV

Die Gurtanlegequote auf den Vordersitzen beträgt zwar über 90 Prozent. Jedoch zeigt eine Unfallauswertung der UDV, dass sich jährlich 200 Verkehrstote und 1.500 Schwerverletze Pkw-Insassen vermeiden ließen, wenn sie angegurtet wären.


Datum:
16.10.2018
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Seitdem auf das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes 1984ein Verwarngeld erhoben wurde, stieg die Gurtanlegequote auf den Vordersitzen von Pkw stetig an. Obwohl sich mittlerweile rund 98 Prozent alle Pkw-Insassen sichern, könnten pro Jahr rund 200 Verkehrstote und etwa 1.500 Schwerverletzte in Deutschland vermieden werden, hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) errechnet.

Warum manche Pkw-Insassen weder sich selbst, noch ihre mitfahrenden Kinder, ständig sichern, hat die UDV in einer Online-Befragung untersucht. So glauben insbesondere Fahrer, die sich regelmäßig nicht angurten, bei innerstädtischen Geschwindigkeiten ausreichend geschützt zu sein. Interessant ist auch, dass Fahrer in der Regel sehr viel häufiger nicht angegurtet sind, wenn keine weiteren Insassen im Fahrzeug sind. Offenbar haben weitere Personen im Fahrzeug eine soziale Kontrollfunktion. Mögliche Sanktionen schrecken jedenfalls nicht ab: Die meisten Befragten halten eine Kontrolle durch die Polizei für unwahrscheinlich. (tm)

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