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Vertrieb der Zukunft: Volvo will "Repräsentanz" bezahlen

Volvo Deutschland-Chef Thomas Bauch
© Foto: Volvo

Wie das traditionelle Geschäft bei Volvo in Zukunft vergütet werden soll, ist noch nicht klar. Eine Richtung ist aber erkennbar. Die Marke setzt weiterhin auf Handelspartner.


Datum:
31.10.2019
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Volvo will die Umsetzung der Standards im Handel in Zukunft mit einer "Repräsentanzvergütung" honorieren. Das hat Deutschland-Chef Thomas Bauch in der aktuellen AUTOHAUS-Ausgabe 20/2019 angekündigt. "Wenn wir wollen, dass ein Betrieb vor Ort Volvo Retail Experience (VRE) und Volvo Personal Service (VPS) vorhält, dann muss das bezahlt werden", erklärte der Geschäftsführer im Interview.

Für den traditionellen Vertrieb hat Volvo noch keine Vereinbarung und auch noch keinen Rahmen mit den Händlern festgelegt. Über die Richtung sei man sich mit den Partnern aber einig, betonte Bauch. Einen Schritt weiter ist die Marke beim neuen Abo-Konzept "Care by Volvo". Bauch: "In diesem Fall wird eine abschluss- und eine aktivitätenbasierte Vergütung an die Volvo-Händler gezahlt, die einen Care by Volvo Vertrag abgeschlossen haben."

Befürchtungen aus der Branche, eine solche Vergütung sei zu kompliziert in der Praxis, teilt Bauch nicht: "Das sehe ich anders, weil der Unternehmer im Moment eine Marge bekommt und er mit dieser Marge alle notwendigen Aktivitäten abdeckt, um den Vertrieb mit einem bestimmten Ergebnis abzuschließen. Wenn diese Marge nicht mehr zur Verfügung steht, müssen die notwendigen Aktivitäten benannt, aber auch bezahlt werden. Natürlich ist das komplizierter, aber auch da haben wir mit Care by Volvo schon gute Fortschritte erreicht und genau diese Art der Vergütung schon ziemlich genau gefasst." Eine Weiterentwicklung dieses Systems sei umsetzbar. (AH)

Welche weiteren Überlegungen es derzeit bei Volvo zum Thema "Future Retail" gibt und wie das Geschäft mit Auto-Abos angelaufen ist, lesen Sie in AUTOHAUS 20/2019.

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