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Autozulieferer: Hella bekommt Corona-Folgen weiter zu spüren

Autozulieferer
Hella bekommt Corona-Folgen weiter zu spüren
Hella Lippstadt
Hella-Zentrale in Lippstadt
© Foto: Hella
Zum Themenspecial Corona-Krise

Der Licht- und Elektronikspezialist musste im ersten Geschäftsquartal deutliche Rückgänge beim Umsatz und operativen Ergebnis hinnehmen. Unter dem Strich stand ein Verlust zu Buche.

Hella hat auch im ersten Quartal seines neuen Geschäftsjahrs 2020/21 unter den Folgen der Corona-Krise gelitten. Während der Umsatz im Zeitraum Juni bis Ende August im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro absackte, brach das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) um rund die Hälfte auf 56 Millionen Euro ein, wie der MDax-Konzern am Donnerstag im nordrhein-westfälischen Lippstadt mitteilte.

Unter dem Strich stand wegen hoher Rückstellungen für Umbaumaßnahmen in Deutschland ein Verlust von 87 Millionen Euro zu Buche. Ein Jahr zuvor hatte der Licht- und Elektronikspezialist noch einen Überschuss von 77 Millionen Euro erwirtschaftet. Seine Prognose für das seit Juni laufende neue Geschäftsjahr bestätigte der Autozulieferer. Demnach erwartet das Unternehmen weiterhin einen währungs- und portfoliobereinigten Konzernumsatz von rund 5,6 bis 6,1 Milliarden Euro. (dpa)


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