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Kommentare () Kommentare (0) 04.07.2018

E-Mobilität und Digitalisierung

Porsche aktualisiert Händlerverträge

E-Mobilität und Digitalisierung
Porsche aktualisiert Händlerverträge
Porsche-Zentrum in Wiesbaden
© Foto: Scherer Gruppe

Eine weitere Marke aus dem VW-Konzern regelt die Geschäftsbeziehung mit ihren Händlern neu. Porsche will die bestehenden Vereinbarungen an künftige Herausforderungen anpassen.

Auch die Porsche-Händler bekommen neue Verträge. Das bestätigte Porsche Deutschland auf AUTOHAUS-Anfrage. "Es ist richtig, dass wir unsere bestehenden Händlerverträge überarbeiten. Die Abstimmungen mit dem Händlerverband haben bereits begonnen", teilte eine Unternehmenssprecherin mit. Ziel sei es, dass die neuen Vereinbarungen noch in diesem Jahr Gültigkeit erlangten.

Der Sportwagenhersteller plant nach eigenen Angaben keine Kündigung, sondern eine "Aktualisierung" der existierenden Regelungen. Agenturgeschäfts-Bestandteile seien ebenso wenig vorgesehen wie befristete Vereinbarungen wie bei der Schwestermarke VW Pkw. "Der neue Vertrag basiert weiterhin auf dem bestehenden Geschäftsmodell. Darüber hinaus wird eine Zusatzvereinbarung zum Vertrieb von digitalen Diensten angeboten", heißt es aus der Stuttgarter Firmenzentrale.

Zusätzlicher Vertrag für Taycan

Bei der Neufassung geht es Porsche vor allem um die Elektromobilität. "Für den Taycan, den ersten rein elektrischen Porsche, wird ein zusätzlicher Vertrag ausgegeben, der allen Händlern angeboten wird", erklärte die Sprecherin. Damit wolle man die spezifischen Anforderungen an den Vertrieb und Service von Elektrofahrzeugen vertraglich fixieren. "Ein Schwerpunkt ist dabei der Aufbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur im Handel, aber auch Qualifizierungsmaßnahmen und neue Prozesse."

Der Taycan wird eine viersitzige Allrad-Sportlimousine. Den Antrieb übernehmen zwei E-Motoren mit zusammen 440 kW / 600 PS. Das Modell soll im kommenden Jahr in die Porsche-Zentren rollen (wir berichteten). Derzeit umfasst das deutsche Porsche-Netz 79 Vertriebspartner, acht Niederlassungen und drei reine Servicebetriebe. Bei dieser Zahl der Standorte soll es auch bleiben, wie die Sprecherin betonte. (rm/rp)

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