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FCA Germany: Höchster Marktanteil seit der Abwrackprämie

FCA Germany
Höchster Marktanteil seit der Abwrackprämie
Maria Grazia Davino, Vorstandsvorsitzende von FCA Germany.
© Foto: FCA Germany
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FCA Germany erreichte im Mai bei den Pkw-Zulassungen einen Marktanteil von 5,7 Prozent – einen höheren Wert konnte der Importeur das letzte Mal 2009, im Jahr der Abwrackprämie, vorweisen. Aus Sicht des Unternehmens macht sich damit das Vertriebsprogramm "Di più" bezahlt.

FCA Germany hat den Monat Mai nach vorläufigen KBA-Zahlen mit einem Marktanteil bei den Pkw-Zulassungen von 5,7 Prozent für die Gruppe abgeschlossen. Die Fahrzeuge von Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Jeep erreichten nach Unternehmensangaben zuletzt im April 2009, dem Jahr der Abwrackprämie, einen höheren Marktanteil in Deutschland.

Ein ebenfalls vorzeigbares Monatsergebnis erzielte Fiat Professional, die Nutzfahrzeugsparte von Fiat Chrysler Automobiles, mit einem Marktanteil von 25,3 Prozent (gemäß FCA-Marktabgrenzung inklusive Wohnmobilen und als Pkw zugelassene Nutzfahrzeuge). Annähernd 6.500 Reisemobile auf Fiat-Ducato-Basis wurden im vergangenen Monat in Deutschland zugelassen, ergänzt um weitere 1.000 leichte Nutzfahrzeuge, die in die KBA-Statistik einfließen. Damit lege Fiat Professional um elf Prozent zu, während der relevante Markt für leichte Nutzfahrzeuge den Mai in Deutschland mit einem Minus von 45 Prozent abgeschlossen habe, teilt der Importeur mit.

Nach Angaben von FCA Germany sei einer der Erfolgsfaktoren das am ersten Tag des Neustarts im Handel eingeführte Marketing- und Vertriebsprogramm "Di più" gewesen, das den Kunden unter anderem ermöglicht, heute ein Lagerfahrzeug oder ein bereits zugelassenes Fahrzeug zu kaufen oder alternativ eine Neubestellung zu tätigen - und erst im Januar 2021 die erste Rate zu bezahlen.

"Wir bieten dem Kunden mit Freude ein Maximum an Sicherheit, dass er für seinen Abarth, Alfa Romeo, Fiat oder Jeep erst dann die erste Rate zahlen muss, wenn der Höhepunkt der Covid 19-Notlage überwunden und der Alltag wieder in normaleren Bahnen verläuft. Und das gemeinsam mit einem starken Händlernetz, deren Inhabern, Geschäftsführern, Serviceberatern und Verkäufern", erklärt Maria Grazia Davino, CEO von FCA Germany. "Wir arbeiten vertrauensvoll und eng mit unseren Handelspartnern zusammen und unternehmen gemeinsam Schritt für Schritt, um diese außergewöhnliche Situation zu bewältigen. Auch wenn die allgemeinen Probleme nicht weniger werden, freue ich mich umso mehr, dass wir gemeinsam dieses Ergebnis erreicht haben."

Digitales Angebot weiter ausgebaut

FCA Germany hatte im April mit einer Sonderaktion auf die Wiedereröffnung des Handels reagiert (AUTOHAUS berichtete), Maria Grazia Davino wandte sich danach in persönlichen Videobotschaften an ihre Händler. In den vergangenen Wochen hat FCA Germany außerdem das digitale Angebot weiter ausgebaut. Auf den Webseiten der einzelnen Marken wurde beispielsweise der Bereich "digitaler Showroom" in die Onlineauftritte integriert, in denen Produktmanager in Videos die Fahrzeuge erklären. Ist der Kunde anschließend an einer persönlichen Beratung durch einen Verkäufer interessiert, kann er dieses über Google Hangouts führen.

Neben der fortschreitenden Digitalisierung des Automobilhandels sei in den vergangenen Wochen ein weiterer Trend zu beobachten, der sich verfestigen sollte, heißt es in einer Mitteilung. Statt auf öffentliche Verkehrsmittel zurückzugreifen, zögen vor allem jüngere Menschen stattdessen vermehrt eine Fahrzeuganschaffung in Betracht. Dieser Trend biete Chancen vor allem für Modelle der Marke Fiat, die sich durch bezahlbare Mobilität auszeichneten, ob Fiat Panda, Fiat 500 oder Fiat Tipo. (ah)


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