Die Auktion & Markt AG hat mit ihrer Auktionsplattform Autobid.de weiter zugelegt. Nach Angaben des Wiesbadener Branchenspezialisten wurden im vergangenen Jahr "weit über" 150.000 Fahrzeuge vermarktet. Das Unternehmen verwies in einer aktuellen Mitteilung auf eine hohe Marktdynamik und eine weiter zunehmende Internationalisierung des Gebrauchtwagenhandels.
Autobid.de vernetzt demzufolge rund 30.000 registrierte Händler in 40 europäischen Ländern und bringt so Angebot und Nachfrage über nationale Grenzen hinweg zusammen. Besonders im B2B-Geschäft spielt die Plattform damit eine zentrale Rolle.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor bleibt aus Sicht des Betreibers die Effizienz der Prozesse. An Spitzentagen werden demnach bis zu 1.500 Fahrzeuge versteigert, pro Woche wechseln bis zu 4.500 Einheiten den Besitzer. Das Angebot umfasst ein breites Spektrum an Gebrauchtfahrzeugen – von klassischen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bis hin zu spezialisierten Segmenten wie Unfall- oder Kommunalfahrzeugen sowie Wohnmobilen und Zweirädern.
"Unser Wachstum im vergangenen Jahr ist das Resultat einer konsequenten Ausrichtung auf digitale Effizienz und grenzüberschreitende Synergien", erklärte Peter Lindner, Vorstandschef der Auktion & Markt AG. "Mit unseren 17 Standorten – davon neun Auktionszentren und acht Logistikzentren – garantieren wir unseren Partnern eine operative Exzellenz, die ihresgleichen sucht."
E-Fahrzeuge gewinnen an Bedeutung
Zunehmend an Gewicht gewinnt auf der Plattform der Handel mit elektrifizierten Fahrzeugen. Dieser Bereich zähle zu den wichtigsten Wachstumstreibern, hieß es. "Der Markt für E-Fahrzeuge reift stetig. Wir sehen, dass immer mehr unserer Käufer das Potenzial von Elektrofahrzeugen aus Leasing- und Flottenrückläufen für sich entdecken", so Lindner. "So konnten wir das Handelsvolumen bei Gebrauchtstromern im Vergleich zum Vorjahr um rund 35 Prozent steigern."
Autobid.de hatte frühzeitig auf diesen Trend reagiert und entsprechende Strukturen für den Handel mit batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV), Plug-in-Hybriden (PHEV) und Hybridmodellen aufgebaut. Das Unternehmen beschäftigt europaweit rund 450 Mitarbeiter und arbeitet nach eigener Einschätzung kontinuierlich daran, den Auktionsprozess weiter zu optimieren. Ziel sei es, insbesondere den grenzüberschreitenden Handel zu vereinfachen und den Verkauf von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben weiter zu fördern.