Die AutoBank AG blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2010 zurück. Wie das österreichische Finanzinstitut am Montag mitteilte, konnte das Neugeschäftsvolumen im Retailbereich von 60,4 Mio. Euro auf 67,9 Mio. Euro ausgebaut werden. Das Betriebsergebnis sei von minus 3.000 Euro auf plus 807.000 Euro gestiegen. Bereinigt um die IPO-Kosten, die Kosten des Börsengangs, erzielte die AutoBank ein positives Netto-Jahresergebnis von 336.000 Euro. Inklusive IPO-Kosten lag es bei minus 43.000 Euro nach minus 1 Mio. Euro im Vorjahr.
Martin Feith: "Das volle Potenzial der Ertragsverbesserung werden wir erst 2011 sehen. Denn dann greifen die in den vergangenen zwei Jahren erbrachten Vorleistungen wie neue EDV-Systeme, Kapazitätsausbau und Verbesserung der Eigenkapitalausstattung."
Neugeschäft zieht an
Das Neugeschäft der AutoBank AG mit einem Wachstum von 12,4 Prozent setzt sich laut Mitteilung zusammen aus Neufinanzierungen für Autohändler sowie neu abgeschlossenen Leasing- und Kreditfinanzierungen für Endkunden. Basis des Wachstums sei der Ausbau der kooperierenden Kfz-Handelsunternehmen von 95 auf 115 gewesen.
Gerhard Fischer, Vorstand der AutoBank AG: "Mit der Entwicklung der Zahl unserer Handelspartner können wir sehr zufrieden sein. Das Wachstum 2010 kam noch ausschließlich aus unserem österreichischen Heimatmarkt. In Deutschland befinden wir uns bereits in Gesprächen, um aus dem Kreis der Handelspartner unserer Gruppenunternehmen LeaseTrend und DSK Leasing nun auch Geschäftspartner für das komplette Leistungsangebot der AutoBank zu gewinnen. 2011 werden wir hier erste Erfolge sehen." Die AutoBank AG habe den Kreditrahmen für die Händlerfinanzierung 2010 um 16,9 Prozent auf 68 Mio. Euro steigern können. Die Ausnutzung der eingeräumten Kreditvolumen für die Lagerfinanzierung habe bei 61,5 Prozent gelegen. (sen)