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Kundeninformationen im Service: Digitale Preistransparenz

Kundeninformationen im Service
Digitale Preistransparenz
39 Prozent der befragten Händler geben im aktuellen AUTOHAUS Panel an, dass im Internet Preise für Standardservices wie AH und HU genannt werden.
© Foto: Angelov/stock.adobe.com
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Für welche Werkstattleistungen werden online verbindliche Preisinformationen angeboten? Was spricht dagegen? Der aktuelle AUTOHAUS pulsSchlag beleuchtet das Thema, wie Werkstätten ihre Leistungen und Produkte in Zeiten von Digitalisierung und Pandemie vermarkten.

Von AUTOHAUS-Chefredakteur Ralph M. Meunzel

Kunden erwarten inzwischen umfassende Informationen im Internet. Wer sich über Produkte und Dienstleistungen informiert, setzt Preistransparenz voraus. Es ist auch klar, dass man sich als Anbieter am liebsten nicht vergleichen lassen will. Nicht alle Leistungen lassen sich auf einen Preis reduzieren. Dennoch ist der Kunde eher bereit, denjenigen zu wählen, der ausführliche Informationen digital zu bieten hat – und dazu gehört teilweise auch die Nennung von Preisen, vorausgesetzt man kann die Preisauskunft vorab ermitteln.

39 Prozent der befragten Händler geben im aktuellen AUTOHAUS Panel an, dass im Internet Preise für Standardservices wie AH und HU genannt werden. Der Kunde kann sich bei einem Drittel der Anbieter auch über Inspektionspreise und die Kosten für einfache Reparaturarbeiten informieren. Im K+L-Bereich sowie bei aufwendigen Arbeiten gibt es online keine Preisauskunft. Das geht nur, wenn der Kunde anfragt. Allerdings sagen auch 29 Prozent der Befragten, dass es im Internet für den Service prinzipiell keine Preisangaben gibt. 16 Prozent schließen eine Preisinfo dort grundsätzlich aus.

Gegen die Nennung von verbindlichen Preisen spricht nach Meinung der Panelteilnehmer das Preisrisiko für die Werkstatt bei komplexeren Reparaturen und der damit verbundene administrative Aufwand. Das scheitert in der Regel schon häufig an der eingeschränkten betrieblichen IT. Unterstützung wünschen sich mehr als die Hälfte der Entscheider vom Hersteller/Importeur, wenn es darum geht, ein Tool bereitgestellt zu bekommen, das den administrativen Aufwand gering zu halten. Es geht eben darum, den Kunde von vornherein möglichst umfassend über den notwendigen Service zu informieren. Das geht bei über 90 Prozent hauptsächlich über das Telefon. Zwei Drittel kommunizieren mit dem Kunden.


Der AUTOHAUS pulsSchlag ist Teil der Wissensplattform AUTOHAUS next. Mehr zum Top-Thema des Monats und zum aktuellen Neuwagen-, Gebrauchtwagen- und Aftersalesgeschäft der Branche finden Sie in der Ausgabe 8/2020. Das Stimmungsbarometer des deutschen Autohandels erscheint monatlich in Kooperation mit puls Marktforschung und Santander. Mehr zu den Bezugsmöglichkeiten erfahren Sie unter www.autohaus.de/pulsschlag

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