-- Anzeige --

"Spiegel": EU will E-Auto-Ladestationen in Neubauten

In der EU sollen nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" neue Gebäude künftig zwingend eine Auflademöglichkeit für Elektroautos haben.
© Foto: VW

Laut Medienbericht sollen Einfamilienhäuser und andere kleinere Gebäude in Zukunft mindestens über eine entsprechende Vorverkabelung verfügen.

-- Anzeige --

In der EU sollen nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" neue Gebäude künftig zwingend eine Auflademöglichkeit für Elektroautos haben. Demnach sollen Einfamilienhäuser und andere kleinere Gebäude in Zukunft mindestens über eine entsprechende Vorverkabelung verfügen, berichtet das Magazin in seiner neuen Ausgabe. Das sehe ein Entwurf für eine Änderung des EU-Energieeffizienzpakets vor.

Bei größeren Gebäuden müsse wenigstens einer von zehn Parkplätzen mit einer festen Ladestation ausgestattet werden. Die Kosten beliefen sich laut EU-Kommission auf bis zu 75 000 Euro pro Station. Die Neuregelung solle dem Entwurf zufolge spätestens im Jahr 2023 in Kraft treten. Betroffen wären Neubauten sowie Sanierungsobjekte.

Die Immobilienwirtschaft kritisierte den Plan. "Brüssel pusht eine Technologie, ohne zu wissen, ob es dafür in Zukunft einen Markt gibt", sagt der Präsident des Eigentümerverbands Haus und Grund, Kai Warnecke. (dpa)

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


egon samu

17.10.2016 - 13:31 Uhr

Und wo kommen die neuen stinkenden Kohlekraftwerke hin, die den erhöhten Bedarf der Elektromobilität bereit stellen sollen?Möglicherweise wollen E-Mobilbesitzer ihre Mobile über Nacht an der Dose aufladen. Ohne Sonne, oft ohne Wind in der Nacht. Wo soll der Strom dann herkommen?Ohne brauchbares Speicherkonzept?Mein Vorschlag: die Automobilindustrie sollte Mobile entwickeln, die mit ideologischen und faktenfreien Sprüchen angetrieben werden können. Morgens den USB-Stick mit Politikersprüchen reinschieben und los geht´s!


Peter Arnold

17.10.2016 - 17:56 Uhr

Schwachsinn.... kein Wunder, dass die EU immer mehr Menschen auf die Nerven geht... es zeigt sich das die EU die Zentralverwaltungswirtschaft wieder einführen will...


IB

17.10.2016 - 18:21 Uhr

Ich finde es gut die EM zu pushen. Neue Technologien bei der Speicherung der Sonnen und Wind Kraft entwickeln sich parallel zur EM. Da das ganze als Evolution zu sehen ist, haben wir dann parallel zu mehr Elektroautos auch mehr Strom aus neuen (Fusion) oder regenerativen Quellen! Je Schneller wir aufhören die Fossilen Brennstoffe zu verbrennen umso besser! Denn Mit Benzin und Diesel Motoren wird eine saubere Zukunft niemals möglich sein...


Stromer

17.10.2016 - 18:29 Uhr

Im Grundsatz ist das mal eine Entscheidung die ich unterschreiben würde, die meisten Häuslesbauer rüsten ja heute schon PV Anlagen auf ihren Dächer aus. Speichermedien für die erzeugte Energie gibt es schon und wird von den meisten Elektrofachhändlerne angeboten. Die Kosten die hier allerdings aufgerufen werden schrecken die meisten Visionäre schon im Vorfeld ab, was ich für völlig übertrieben halte. Eine Wall Box kostet bei den Herstellern ca 750,- Euro der Speicher für die PV-Anlage liegt bei ca. 8.000,- Euro und das nötige Kabel vom Verteilerkasten bis hin in die Garage wird nun auch nicht die restlichen 65.000,- Euro kosten. Ich persönlich denke das der Weg in Richtung Zukunft eingeschlagen ist nur sollte die EU ein bisschen vorsichtiger mit ihren geplanten Vorschriften umgehen und sich lieber Gedanken machen wir in Zukunft mehr Ökostrom produziert werden kann und dieser dann auch in ganz Deutschland ausgeliefert wird. Denn mehr Kohle oder Atomstrom brauchen wir wirklich nicht.


JS

17.10.2016 - 21:28 Uhr

Hauptsache manche gestrigen verbleiben in ihrem alten Trott. Schon erkannt daß Strom sehr wohl aus regenerativen Energien erzeugt werden kann? Nein, denn so weit reicht das Vorstellungsvermögen ja nicht. Wenn endlich die Kohlelobby ausgebremst würde dann könnten wir besser heute als morgen diese Dreckschleudern abschalten. Und zu den Kosten für die Energiewende: Würde man die Kosten die Kohle und Atom tatsächlich verursachen und schon verursacht haben mit einbeziehen, dann sind Windkraft und Solarstrom unschlagbar günstig. Und gerade wegen Leuten wie Ihnen, die nicht über den Tellerrand hinausschauen können müssen manchmal Vorschriften für unsere Zukunft gemacht werden.


KW 1904

18.10.2016 - 11:34 Uhr

Ich bin wahrlich kein EU-Freund, aber grundsätzlich ist auch diese Idee schon ein möglicher Weg. Wenn dann noch die Eliten in der Lage wären, alleine nur die öffentlich-rechtlichen Institiutionen und die Energieversorger per ordere auf E-Fahrzeuge zu verpflichten, wäre schon viel gewonnen. Auch wenn es keiner hören will, aber das Kfz-Handwerk ist ein Auslaufmodell.


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Auto News für die Automobilbranche: AUTOHAUS ist eine unabhängige Abo-Fachzeitschrift für die Automobilbranche und ein tagesaktuelles B2B-Online-Portal. AUTOHAUS bietet Auto News, Wirtschaftsnachrichten, Kommentare, Bilder und Videos zu Automodellen, Automarken und Autoherstellern, Automobilhandel und Werkstätten sowie Branchendienstleistern für die gesamte Automobilbranche. Neben den Auto News gibt es auch Interviews, Hintergrundberichte, Marktdaten und Zulassungszahlen, Analysen, Management-Informationen sowie Beiträge aus den Themenbereichen Steuern, Finanzen und Recht. AUTOHAUS bietet Auto News für die Automobilbranche.