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Branchendienstleister: Den Nachbrenner gezündet

Geben gemeinsam Gas: Vertriebsleiter und Prokurist Thorsten Derbort (l.), Business Managerin Vera Hallwass und net.casion Geschäftsführer Michael Kauß.
© Foto: net.casion

2021 war nicht nur wegen zahlreicher, erfolgreich abgeschlossener Testfelder ein voller Erfolg für net.casion. Das traditionsreiche Unternehmen treibt mit State-of-the-Art-Software, volldigitalen Prozessen und nachhaltigen Geschäftsideen die ­Entwicklung des Restwertgeschäfts voran.

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Längst liefert net.casion mehr als nur Restwerte. Mit innovativen Produkten und Top-Service werden aktiv Zukunftsmärkte erschlossen und Branchenstandards in Sachen Prozessabwicklung neu definiert.

Nichts, so scheint es wenigstens, kann die nachhaltig positive Entwicklung der Restwertbörse net.casion aufhalten: Einmal mehr konnte man die ohnehin ehrgeizig gesteckten Ziele deutlich übertreffen und ein klar zweistelliges Umsatzplus ausweisen - und das obwohl die Beauftragungsvolumina der Stammkundschaft 2021 nur bei rund 75% des Vor-Corona-Niveaus lagen. Seit seinem Amtsantritt im Oktober 2015 hat Geschäftsführer Michael Kauß das Unternehmen konsequent modernisiert, gezielt ein schlagkräftiges Team aus branchenerfahrenen Mitarbeitern aufgebaut und das Produktportfolio zukunftsfähig gemacht.

Näher an den Kunden

Gemeinsam mit Vertriebsleiter und Prokurist Thorsten Derbort sowie Business Managerin Vera Hallwass ist der net.casion-Chef bereit für die nächsten Entwicklungsstufen. Dazu gehört auch, den eigenen Standort mehr auf die Bedürfnisse des Marktes auszurichten, betont Kauß: "Seit Januar dieses Jahres sind wir zusätzlich in einem top-ausgestatteten, modernen Bürogebäude in Hilden ansässig, der Unternehmenssitz ist noch in Minden. Geplant ist jedoch, die verkehrsgünstiger und kundenfreundlicher gelegene Location bei Düsseldorf sukzessive auszubauen. Unsere Mitarbeiter werden wir alle halten: Wie gut die Zusammenarbeit standortunabhängig per Telearbeit funktioniert, haben wir in der Pandemiezeit unter Beweis gestellt."

Belastungstests bestanden

Die Strategie hinter dieser Entscheidung ist klar: Die Strukturen von net.casion werden darauf ausgelegt, mit dem Wachstum Schritt zu halten. Dies gilt auch für den inzwischen 50 Kollegen zählenden Mitarbeiterstamm, der den notwendigen Servicelevel für bestehende und neue Kunden garantiert. Zusätzliche Auftraggeber hat man bereits in der Pipeline, freut sich der Geschäftsführer, und sogar mehr als erwartet: "Normalerweise rechnet man bei Testfeldern mit einer Erfolgsquote von 50 Prozent. Wir konnten in den aktuellen Pilotprojekten alle Kunden mit Leistung überzeugen und haben jede Anforderung erfüllt – eine Glanzleistung des kompletten Teams!"

Öffnung für Privatkunden

Deutlich sichtbar wird die Evolution von net.casion mit dem Relaunch der Webpräsenz: Modern, aufgeräumt und informativ präsentiert sich das Unternehmen als zuverlässiger Partner der Branche. Künftig sollen auch Endkunden ihre Fragen rund um das Thema Unfallfahrzeugvermarktung und Restwertgeschäft per Chat-Bot beantwortet bekommen. Um den Traffic auf der net.casion-Plattform weiter zu erhöhen werden Privat- aber auch Geschäftskunden in der Lage sein, verfunfallte, aber auch gebrauchte Fahrzeuge den angeschlossenen Aufkäufern anzubieten.

net.casion wird mobil

Passend zum neuen Außenauftritt werden innovative Produkte und Services gestartet, unterstreicht Michael Kauß: "Natürlich müssen wir das abgegebene Leistungsversprechen auch mit markt- und kundengerechten Dienstleistungen untermauern. Ein Highlight in dieser Richtung ist mobile.casion, die Restwertbörse für unterwegs. Konsequent auf den Einsatz per Tablet oder Smartphone ausgelegt bieten wir unseren Händlern den kompletten Prozess aus einer Hand: Von der Gebotsabgabe bis zur digitalen Unterschrift, inklusive Messengerfunktion. Ein echtes Alleinstellungsmerkmal." Das zusammen mit einem externen Softwarepartner entwickelte Tool wird aktuell von der Händlerbetreuung den Aufkäufern bundesweit vorgestellt und, laut Kauß, "begeistert aufgenommen".

Vollentschädigung für teure Bikes

Eingestiegen ist man auch in einen lukrativen Zukunftsmarkt: mit bike.casion bietet man Radfahrern nach einem Unfall analog zum IQ-Claim-Modell eine Vollentschädigung an: "Für das explosionsartig wachsende Geschäft mit E-Bikes und anderen hochwertigen Velos haben wir einen schlanken und schnellen Prozess aufgesetzt, der den Versicherungsnehmer innerhalb von 24 Stunden mit dem kompletten Wiederbeschaffungswert entschädigt. Während er sich sein nächstes Fahrrad kaufen kann, kümmern wir uns um die besten Restwerte", beschreibt Kauß. Im Bike-Bereich entwickele sich gerade Expertise, man arbeite mit einer Handvoll echter Spezialisten auf Sachverständigen- und Aufkäuferseite zusammen: "Ähnlich wie im Kfz-Sektor sind die Räder namhafter Hersteller äußerst wertstabil. Durch die aktuellen Lieferengpässe werden manche gebrauchten Modelle teurer gehandelt, als ihr ursprünglicher Verkaufspreis war. Die europaweite Vermarktung dieser Bikes ist ein attraktives Nischengeschäft", kommentiert der net.casion-Chef die Marktsituation.

Aber auch bestehende Dienstleistungen werden stetig weiterentwickelt und um innovative Features erweitert. Um den Arbeitsaufwand bei der Anonymisierung von Unfallfahrzeugbildern zu senken, macht ein neues Tool Kennzeichen verlässlich und automatisiert unkenntlich. Auch Gesichter oder auffällige Beschriftungen kann die Software verfremden, was momentan gemeinsam mit einer großen Sachverständigen-Organisation getestet wird.

Europäisches Modell kommt an

In Fahrt gekommen ist auch die Kooperation mit dem schwedischen Direktregulierungsexperten Claiton auf dem deutschen Markt. Nachdem die ersten IQ Claim Testfelder bestätigt haben, dass die Ergebnisse auch bei vorheriger Mehrfacheinstellung in Restwertbörsen für die regulierenden Kfz-Versicherungen sehr wirtschaftlich ausgefallen sind, sind Anfang Juni Pilotprojekte mit weiteren Gesellschaften angelaufen.

Von der Einschaltung der IQ Claim-Experten bis zur Schließung der Akte bei der Versicherung dauert der Prozess keine zehn Tage, doch laut Michael Kauß überzeugt die Kooperation nicht nur durch Schnelligkeit: "Vor allem wegen des Verzichts auf Kostentreiber wie eine aufwändige Infrastruktur ist IQ Claim die smarte Lösung in Sachen Vollentschädigung. Aktuell überzeugt unser rein europäisches Modell immer mehr Marktteilnehmer, so dass wir schon in der kommenden Ausgabe von SchadenBusiness die nächsten Erfolgsbotschaften erwarten", gibt der net.casion-Chef einen Ausblick auf die nächsten Monate.

Der Durchbruch steht kurz bevor

Weiteres Steigerungspotenzial sieht man in Minden und Hilden vor allem im Bereich der Gebrauchtteilreparatur. Unter dem Produktnamen ClaimParts hat man in den vergangenen Jahren mit dem Partner KUMAsoft GmbH eine hochperformante EDV-Plattform entwickelt, die Aufkäufern die passenden Ersatzteile zu interessanten Unfallfahrzeugen anbietet. Der Clou: Neben OE-Komponenten sind auch Gebrauchtteile aufgeführt, inklusive möglichem Einsparungspotenzial. ist der Händler an einer Reparatur und Weitervermarktung des Autos interessiert, kann er die notwendigen Karosserieteile gleich mitbestellen und ist auf dieser Basis eventuell bereit, sein Maximalgebot anzuheben – die Restwerte steigen. Zertifizierte Verwerter und strenge Qualitätskontrollen stellen sicher, dass die angelieferten Kotflügel, Türen oder Motorhauben auch passen – im Idealfall sind sie bereits im Originalfarbton des Restwert-Fahrzeugs lackiert.

Bei net.casion befasst man sich eingehend mit dem Marktpotenzial solcher Angebote und hat eine Studie zu den Auswirkungen von Gebrauchtteilen auf den CO2-Fußabdruck der Unfallinstandsetzung in Auftrag gegeben. Durch die aktuellen Trends in Richtung Nachhaltigkeit und Umweltschutz, aber auch die Explosion der Ersatzteil- und Energiepreise sieht Michael Kauß den Boden für ClaimParts bereitet: "Die Technik steht und funktioniert, die Menge lieferbarer Gebrauchtteile höchster Qualität steigt weiter an. Wenn der deutsche Markt sich dazu durchringt, in anderen Ländern längst funk­tionierende Modelle umzusetzen, können wir jederzeit loslegen."   (kt)

Egal, ob fiktiv abgerechnet oder tatsächlich repariert wird: Die Kalkulation auf Basis von ­gebrauchten Ersatzteilen bietet enormes Einsparpotenzial.
© Foto: net.casion
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