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Caravan-Schadenmanagement: Werkstattnetz wächst

Sind mit der Entwicklung des Acoat Selected Caravan Repair Networks zufrieden und haben große Ziele für die Zukunft: Kai Gräper, Acoat Selected Manager DACH, und carSN-Geschäftsführer Klaus Lindner.

© Foto: Akzo Nobel

Zwei Jahre nach seiner Gründung soll das Acoat Selected Caravan Repair Network von Akzo Nobel und CarSN die 100-Betriebe-Marke ansteuern.


Datum:
29.03.2021
Lesezeit: 
3 min
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Für die Touristikbranche war 2020 alles andere als ein erfolgreiches Jahr: Flug- und Kreuzfahrtgesellschaften litten ebenso unter den Reise- und Kontaktbeschränkungen wie Hotels und Gastronomie. Einen regelrechten Boom erlebte dagegen der Individualurlaub mit Freizeitmobilen: Während Werksschließungen und gestörte Lieferketten zu einem Rückgang der Neufahrzeugverkäufe um 6,9 Prozent auf knapp 116.000 Camper führten, wuchsen der Gebrauchtwagenmarkt mit 165.000 Besitzumschreibungen und der Zubehörverkauf kräftig. Der Gesamtumsatz der Branche erhöhte sich um sechs Prozent auf einen Rekordwert von 12,5 Milliarden Euro. Ein Trend, der sich fortsetzen dürfte: Zu Zeiten von Corona können Campingfreunde schnell reagieren, Reiserouten ändern und haben ihre Unterkunft samt Küchenausstattung selbst dabei.

Stabiler Wachstumstrend

Die auch für 2021 bestens gefüllten Auftragsbücher freuen nicht nur den Branchenverband CIVD. Mehr Freizeitmobile bedeuten auch mehr Unfälle und Reparaturen – bei einer durchschnittlichen Schadenhöhe von 4.000 Euro und 1,72 Millionen Campern ein Gesamtvolumen von mehr als einer halben Milliarde Euro. Ein Wachstumsmarkt also, den Lackhersteller Akzo Nobel und sein Kooperationspartner CarSN bereits vor rund zwei Jahren erkannt haben. Da die Instandsetzung der individuell ausgestatteten Fahrzeuge deutlich höhere Herausforderungen an die Reparaturwerkstätten stellt, wurde das Acoat Selected Caravan Repair Network ins Leben gerufen, das einheitliche Instandsetzungsstandards und effiziente Abläufe bietet. 72 Betriebe haben sich dem deutschlandweit vertretenen Netzwerk bereits angeschlossen, 52 davon sind zudem schon als Schadenmanagementpartner zertifiziert, die restlichen Werkstätten durchlaufen den Qualifizierungsprozess gerade.

Bekanntheitsgrad steigern

Entsprechend zufrieden äußerten sich carSN-Geschäftsführer Klaus Lindner und Kai Gräper, Acoat Selected Manager DACH, kürzlich in einem Online-Pressegespräch zu den Fortschritten der Kooperation. Realisiert wurden ein Kalkulationssystem, standardisierte Reparaturprozesse, ein Qualitätsmanagement, zentralisierte Ersatzteilbeschaffung sowie ein umfassendes Schulungssprogramm. Neben dem flächendeckenden Ausbau des Netzwerks auf 100 Partnerbetriebe im laufenden Jahr rückt vor allem die Endkundenkommnunikation in den Fokus: "Eine einheitliche Signalisation inklusive Qualitätssiegel und Zertifizierung werden das Acoat Selected Caravan Repair Network zu mehr Bekanntheit verhelfen – die notwendigen Gespräche laufen bereits", so Klaus Lindner. Das Einzugsgebiet der Kooperationswerkstätten ist dabei größer als im "normalen Schadenmanagementgeschäft" – die solvente und emotional stark an ihr "rollendes Wohnzimmer" gebundene Kundschaft nimmt Anfahrtswege von 50 bis 75 Kilometer laut den Caravan-Experten bei entsprechendem Service und überzeugender Reparaturqualität gerne in Kauf.

Europa im Blick

Da Campingfreunde international unterwegs sind, denkt man auch bei Akzo Nobel und CarSN über den deutschen Markt hinaus. Laut Kai Gräper soll mittelfristig ein europäisches Netz mit Schwerpunkt auf der DACH-Region, wo Acoat Selected seit vielen Jahren vertreten ist, aufgebaut werden. Durch Zusammenarbeit mit weiteren Versicherungspartnern will man das Reparaturvolumen für die Acoat Selected Caravan Repair Network-Betriebe sukzessive steigern. (kt)

Aktuellste Infos bot kürzlich eine Online-Pressekonferenz, zu der auch Werkstattpartner aus dem carSN-Netz zugeschaltet waren.
© Foto: Presse + PR Pfauntsch
Das Acoat Selected Caravan Repair Network von Akzo Nobel und CarSN wurde vor gut zwei Jahren gestartet und traf zielgenau den Caravan-Boom, der von der Corona-Pandemie geradezu befeuert wurde.
© Foto: carSN
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