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EUROGARANT: Vorstands-Mandate erneut verlängert

Prägen die EUROGARANT seit vielen Jahren und haben weiterhin das Vertrauen des Aufsichtsrats: Vorstand Peter Börner (l.) und Vorstandsvorsitzender Thorsten Fiedler.
© Foto: Walter K. Pfauntsch

Sein Name ist mit der EUROGARANT AutoService AG aufs Engste verbunden: Thorsten Fiedler. Seit genau 20 Jahren gehört der langjährige Vorstandsvorsitzende jetzt der 1998 gegründeten ZKF-Tochter an. Auf immerhin ebenfalls bereits 14 Jahre kommt indes auch Vorstandskollege Peter Börner. Der Aufsichtsrat hat aktuell die Verträge beider "Leitwölfe" erneut verlängert.

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Während Thorsten Fiedler (59) aktuell sein 20-jähriges Betriebsjubiläum bei der EUROGARANT AutoService AG feiern kann, wird Peter Börner (55) am 1. April auf eine dann 14-jährige Zugehörigkeit blicken können. Fiedler ist seit 2005 Vorstand, den Vorsitz des Gremiums, dem auch noch Guido Kalter mit angehört, übernahm er 2011. Peter Börner, der ursprünglich als Leiter Zentraler Einkauf, Leasing und Logistik in Bad Vilbel in das Unternehmen einstieg, gehört dem Vorstand seit 2009 mit an.

Kontinuität weiterhin gesichert

Zu dieser Zeit wirkte noch der frühere ZKF-Präsident Fritz Nagel auch als "Graue Eminenz" der AG, ehe er – abgesegnet durch das Mitgliedervotum – im Mai 2011 sein Verbands-Spitzenamt an Peter Börner und den AG-Vorstandsvorsitz an Thorsten Fiedler abgab, um sich ab diesem Zeitpunkt konsequent ins Privatleben zurückzuziehen. Mit zu den großen Leistungen des heutigen EUROGARANT-Vorstands-Trios gehörte der Kauf einer werthaltigen Immobilie im hessischen Friedberg, wo heute ZKF und EUROGARANT gemeinsam beheimatet sind. Mit der Verlängerung der Verträge von Börner und Fiedler ist die Kontinuität an der Spitze sowohl des Verbandes, als auch seiner "Tochter" EUROGARANT für die kommenden Jahre weiterhin gesichert. Dies nicht zuletzt auch deshalb, als der dritte Vorstand Guido Kalter ebenfalls weiter an Bord sein wird. Bei Ihm stand aktuell allerdings keine Vertragsanpassung an.

Aus gegebenem Anlass sprach unsere Redaktion mit "Jubilar" Thorsten Fiedler über das, was er selbst in den beiden zurückliegenden Jahrzehnten in seinem Job und der Branche erlebt und als bedeutsam empfunden hat:

AH: Ein 20-jähriges Betriebsjubiläum, Herr Fiedler. Das gibt es doch heute nur noch bei Ämtern, in Museen oder bei Instituten?

T. Fiedler: Und bei der Institution EUROGARANT AutoService AG. Kein Jahr war wie das andere, kein Kundengewinn und -verlust war vorhersehbar, so viele Entwicklungen haben die 20 Jahre zu einer kurzweiligen Angelegenheit gemacht. Fast jedes Jahr wurde das Produktportfolio überarbeitet und erweitert. Wir beteiligten uns an interessanten Projekten und Unternehmen, unterstützten die Karosserie- und Lackierfachbetriebe in allen Belangen, und ich denke, darauf können wir durchaus ein wenig stolz sein.

Zwei bewegte Jahrzehnte

AH: Was waren die positiven und negativen Highlights der 20 Jahre?

T. Fiedler: Die Entwicklung des Schadenmanagements, von der Papierakte bis zur vollelektronischen Abwicklung, der Gewinn und auch der ein oder andere Verlust von Flottenkunden, die Insolvenz von HPI, die wir schützend für unsere Betriebe mit über 1,5 Million Euro abgefedert haben, der Kauf der Immobilie in Friedberg und die Gründung der Heimat für ZKF und EUROGARANT AutoService AG, ferner 12 Neugeborene unter den Mitarbeitern, viermal auf der AUTOHAUS Schadenforum-Bühne in Potsdam zu stehen, der Sprung über die 100-Millionen-Euro-Umsatz-Hürde im Jahr 2017, repair-pedia, Partslift und ganz viele andere Herausforderungen, Erfolge und Situationen, die unvergessen bleiben.

AH: Herr Fiedler, Sie waren nicht immer Vorstandsvorsitzender, wie ist die Karriere verlaufen?

T. Fiedler: 2002 hat alles bei der EUROGARANT AutoService AG angefangen. Damals wurde ein Mitarbeiter mit Benzin im Blut gesucht. Da ich von klein auf an der Bedienungstankstelle meiner Eltern tätig war, hat das von Anfang an gut zusammengepasst. 2005 kam die Bestellung als Vorstand und seit 2011 lautet der Titel Vorstandsvorsitzender. Mit dem Schadenmanagement startete das Engagement bei der AG und so ganz lässt einen dieses spannende Umfeld auch bis heute nicht los. Es gab einige wichtige Persönlichkeiten in meiner Vergangenheit, die mich geprägt und gefördert haben, die mir auch neue Chancen aufzeigten, doch am Ende muss man die Verantwortung selbst tragen. Dies gelingt nur mit der absoluten Überzeugung, immer die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dabei unterstützen mich jetzt seit über 13 Jahren meine Kollegen Peter Börner und Guido Kalter.

"Digitalisierung muss Erleichterungen bringen"

AH: Was geschieht jetzt noch in den nächsten Jahren in der EUROGARANT AutoService AG unter der Führung von Thorsten Fiedler?

T. Fiedler: Es geht mit großen Schritten weiter in der Digitalisierung zwischen Werkstatt und allen am Prozess der Schadenreparatur Beteiligen. Dabei steht für uns immer im Vordergrund, dass die Werkstatt einen Nutzen und keinen Nachteil hat. Was würde es uns bringen, Aufgaben in der Abwicklung an die eigenen Gesellschafter, also den Werkstätten, zu "verschieben"? Wir wollen, dass durch die Digitalisierung in den Werkstätten weniger Arbeit entsteht und nicht mehr. Wir sind in den letzten Jahren stetig gewachsen, insbesondere in der Schadenbearbeitung von Flotten und Fuhrpark-Dienstleistern. Diesen Trend wollen wir erfolgreich weiterführen.

AH: Haben Sie einen Wunsch zum Abschluss dieses Gespräches?

T. Fiedler: Aber sicher und nicht nur einen. Neben Gesundheit und kontinuierlicher Weiterentwicklung wünsche ich mir, dass unsere Gesellschafter und Werkstätten uns nicht als einen Schadenlenker unter vielen, sondern als ihr eigenes Unternehmen betrachten, welches die Vorteile der ihr angeschlossenen Betriebe konsequent in den Vordergrund stellt.

AH: Vielen Dank, Herr Fiedler, für dieses Gespräch – und weiterhin "good luck" für die Zukunft! (wkp)

Vorstandschef Thorsten Fiedler – seit 20 Jahren, "Gesicht", Ideengeber und Umsatzgarant der ZKF-Tochter EUROGARANT AutoService AG.
© Foto: EUROGARANT
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