Sollte sich die vor wenigen Tagen vom ADAC veröffentlichte Prognose bestätigen, wäre für 2007 ein neues Rekordtief bei den auf deutschen Straßen ums Leben gekommenen Menschen zu erwarten. Der Münchner Autoclub geht in seiner Einschätzung von 5.030 Verkehrstoten aus, was gegenüber 2006 einen weiteren Rückgang um rund einem Prozent bedeuten würde. Das wäre dann der niedrigste Wert seit Bestehen der Bundesrepublik. Noch vor wenigen Wochen hatte mit einer solchen positiven Wende kaum jemand gerechnet – insbesondere deshalb, weil das Jahr 2007 aufgrund des milden Winters und vieler schwerer Motorradunfälle starke Anstiege gegenüber 2006 mit sich brachte. In den ersten fünf Monaten lag die Zahl der Verkehrstoten noch um elf Prozent über der des Vorjahreszeitraumes. Laut ADAC, der damit deckungsgleich zum Statistischen Bundesamt Wiesbaden liegt, hat sich allerdings die Zahl der Gesamtunfälle in 2007 weiter erhöht. Sie steigt nach vorläufigen Berechnungen des Clubs auf 2,29 Millionen (plus 2,6 Prozent). Ebenfalls nach oben entwickle sich die Zahl der Verunglückten. Sie steige auf 440 000 (plus 2,9 Prozent). Die Zahl der Unfälle mit Personenschäden erhöhe sich auf 339 000 (plus 3,4 Prozent). (wkp)
Trotz steigender Unfallzahlen: ADAC erwartet neues Jahrestief bei Verkehrstoten
ADAC-Prognose liegt bei 5.030 ums Leben gekommenen Menschen. Sollte sich diese Annahme bestätigen, wäre es der niedrigste Wert seit Bestehen der Bundesrepublik