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Un­fall­bi­lanz: Po­si­tive Ent­wick­lung im ersten Halb­jahr 2013

27.08.2013 16:04 Uhr
Autobahn Unfall
Bei den Todesopfern im Straßenverkehr war die Entwicklung innerhalb der Bundesländer unterschiedlich. Trotz der insgesamt positiven Entwicklung starben in drei Ländern mehr Menschen bei Verkehrsunfällen als im Vorjahreszeitraum.
© Foto: Presse + PR Pfauntsch

Der Abwärtstrend bei der Zahl der Verkehrstoten hält nach der positiven Entwicklung im vergangenen Jahr auch 2013 weiter an. Nach vorläufigen Ergebnissen kamen von Januar bis Juni 239 Menschen weniger bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben als im ersten Halbjahr 2012.

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Der Abwärtstrend bei der Zahl der Verkehrstoten hält nach der positiven Entwicklung im Jahr 2012 auch in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 an. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kamen von Januar bis Juni 2013 insgesamt 1.454 Menschen auf deutschen Straßen ums Leben. Das waren 239 Menschen oder 14,1 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch die Zahl der Verletzten bei Straßenverkehrsunfällen sank im ersten Halbjahr 2013 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 8,8 Prozent auf etwa 167.700.

Abnahme der tödlichen Motorradunfälle

Nach den bereits vorliegenden detaillierteren Daten aus den ersten fünf Monaten 2013 fällt vor allem der hohe Rückgang der Zahl der getöteten Fahrer und Mitfahrer auf Motorrädern gegenüber Januar bis Mai 2012 auf (– 24,9 Prozent). Bereits im Vorjahr war die Zahl stark zurückgegangen.

Deutlich weniger Verletzte im Straßenverkehr

Insgesamt nahm die Polizei bis Ende Juni dieses Jahres rund 1,15 Millionen Unfälle auf, 1,5 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2012. Während sich die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 9,4 Prozent auf 129.900 deutlich verringerte, gab es bei den Unfällen mit ausschließlich Sachschaden nur einen leichten Rückgang (– 0,4 Prozent auf 1,02 Millionen).

Niedersachsen fahren am sichersten

Bei den Todesopfern im Straßenverkehr war die Entwicklung innerhalb der Bundesländer unterschiedlich: In zwölf Bundesländern waren von Januar bis Juni 2013 weniger Tote zu beklagen als im Vorjahr. Besonders stark war die Abnahme in Niedersachsen um 64 Personen oder 27,8 Prozent. In drei Ländern starben dagegen mehr Menschen bei Verkehrsunfällen: Hiervon betroffen war vor allem Sachsen-Anhalt mit 9 Todesopfern mehr als im Vorjahreszeitraum.

Gefährliches Pflaster: Brandenburg und Sachsen-Anhalt

Bezogen auf eine Million Einwohner kamen im ersten Halbjahr 2013 in Deutschland durchschnittlich 18 Straßenverkehrsteilnehmer ums Leben. Das größte Risiko im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken, hatten die Bundesländer Sachsen-Anhalt und Brandenburg mit jeweils 30 Getöteten je eine Million Einwohner.

Auch im Juni weniger Tote

Im Juni 2013 erfasste die Polizei in Deutschland rund 203.300 Straßenverkehrsunfälle, fast die gleiche Anzahl wie im Vorjahresmonat. Dabei ging die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden um 0,7 Prozent auf rund 173.600 zurück, die Zahl der Unfälle mit Personenschaden stieg hingegen um 4,3 Prozent auf 29.600 an. Ebenfalls zugenommen hat die Zahl der Verletzten, und zwar um 5,1 Prozent auf 37.600. Entgegen dieser Entwicklung gab es erfreulicherweise auch im Juni 2013 weniger tödlich Verletzte als im Vorjahr: ihre Zahl sank um 7,2 Prozent auf 310. (lk)

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