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Volvo Deutschland: 30 Prozent Plug-in- und Elektroanteil geplant

Volvo Deutschland
30 Prozent Plug-in- und Elektroanteil geplant
Eigentlich sieht er aus wie die anderen XC40. Aber der Stecker vorne links macht den Unterschied.
© Foto: Volvo
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Mit 53.357 Zulassungen erreichte Volvo 2019 hierzulande ein All-Time-High. 2020 will der Importeur so nah wie möglich an 60.000 Einheiten und das mit 30 Prozent Plug-in- und Elektroanteil.

Von Doris Plate/AUTOHAUS

Ralph Kranz sieht Volvo hierzulande auf dem richtigen Weg. Der frühere Vertriebschef zog in Vertretung des erkrankten Volvo Car Germany Geschäftsführers Thomas Bauch am Montag in Berchtesgaden eine positive Bilanz für die Marke. Mit 53.357 Zulassungen haben die Schweden in Deutschland das sechste Wachstumsjahr in Folge hingelegt und gleichzeitig das beste Verkaufsjahr aller Zeiten. 2020 wolle Volvo im Bundesgebiet "so nah wie möglich an 60.000 Einheiten" kommen, so Kranz, der nun den neuen Geschäftsbereich, in dem Service und Gebrauchtwagengeschäft unter einem Dach zusammengeführt werden, leitet.

Achter Plug-in-Hybrid

Um das Ziel zu erreichen werde in Produkte und Handel investiert. Mit dem Volvo XC40 T5 Twin Engine, der in Berchtesgaden der Presse vorgestellt wurde, rollt jetzt das achte Plug-in-Hybridfahrzeug in sieben Baureihen in die Schauräume der Händler. Für Ende 2020 kündigte Kranz auch den Volvo XC40 Recharge an, den ersten Elektro-SUV der Marke. Schon in 2020 sollen die Plug-in-Hybride (PHEV) und der Elektro-SUV (BEV) 30 Prozent der Zulassungen der Marke hierzulande ausmachen. Bei den 17.000 vorhandenen Bestellungen, die nunmehr abgearbeitet werden müssten, werde dieser Anteil bereits erreicht, teilte der Manager mit. 

Mit diesem Mix werde der Autobauer auch sein CO2-Ziel schaffen, das für 2020 bei 112 Gramm liege. Man erwarte ein Ergebnis von 107 Gramm. 2019 lag Volvo in Deutschland noch bei 136 Gramm. Für die Händler ändere sich 2020 zwar die Marge für die elektrifizierten Fahrzeuge, eine CO2-Quote wie bei anderen Marken sei aber nicht vorgesehen.

Besonderes Versicherungsangebot

Um die Verkäufe der elektrifizierten Fahrzeuge zu pushen, hat sich Volvo in Zusammenarbeit mit dem neuen Versicherer Generali, der seit Anfang des Jahres Partner ist, ein besonderes Versicherungsangebot ausgedacht: Im Full-Service-Leasing, das sowohl Privat- als auch Gewerbekunden nutzen können, wird der Versicherungsbeitrag um 35 Prozent für Plug-In Modelle deren Geschwindigkeit auf 180 km/h  begrenzt ist, reduziert. Alle ab April 2020 produzierten Volvos werden nur noch so schnell sein.

Generali-Vorstand Dr. David Stachon begründete die reduzierte Prämie mit der besonderen Klientel, die solche Fahrzeuge fahre. Thomas Mengelkoch, Geschäftsführer der Volvo Car Insurance Services (VCIS), will mit dem neuen Angebot die Marktdurchdringung steigern. Bisher würden 20 Prozent der verkauften Volvos auch über VCIS versichert, das soll künftig mehr werden. Mengelkoch betonte, dass die Prämienreduzierung keineswegs zu Lasten der Händler stattfinden solle. Im Gegenteil: Der Manager habe sich mit den Händlern zusammengesetzt und deren Anforderungen an den Versicherer in der entsprechenden Ausschreibung berücksichtigt. Generali habe dabei am besten abgeschnitten. 

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