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45 Jahre Unterberger Gruppe: Nachhaltiges Wachstum

Fest in Familienhand: die vier Brüder Fritz jun., Gerald, Florian und Dieter Unterberger mit den Geschäftsführern Josef Feichtner (Immobilien) und Josef Gruber (hinten rechts)
© Foto: Sabine Holaubek

Vom kleinen Handelsbetrieb bis zur bedeutenden Autohausgruppe: Das Tiroler Familienunternehmen Unterberger hat seit seiner Gründung 1976 eine rasante Entwicklung hingelegt. Das gilt nicht nur für das Kfz-Geschäft.


Datum:
28.12.2021
Autor:
rp
Lesezeit: 
4 min
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Die österreichische Autohandelsgruppe Unterberger setzt in ihrem Jubiläumsjahr auf Beständigkeit beim Wachstum. "Wenn, dann wollen wir nachhaltig im Rahmen unseres Markenportfolios und in unserer Region wachsen – aber keinesfalls um jeden Preis", erklärten Gerald, Dieter und Fritz jun. Unterberger anlässlich des 45. Firmengeburtstags im oberbayerischen Rosenheim. Die Brüder lenken als geschäftsführende Gesellschafter die Automobilsparte des Familienunternehmens mit Hauptsitz in Kufstein/Tirol.

Zuletzt hatte Unterberger sein Deutschland-Geschäft ausgebaut und den BMW- und Mini-Traditionsbetrieb Kathan in Bad Wiessee am Tegernsee übernommen (wir berichteten). Mit dem BMW-, Mini- und Hyundai-Autohaus Kaufmann in Kaprun im Salzburger Land ging man eine 50-Prozent-Partnerschaft ein. Hinzu kamen die Karosseriezentren Pinzgau und Inntal in Kufstein. Dort wurde auch die Firma "Jensen Classics" integriert, die auf Reparatur und Restauration exklusiver Oldtimer spezialisiert ist. "Aktuell erweitern wir in unserem Stammhaus in Kufstein die Servicekapazitäten. Gleiches gilt für BMW Innsbruck, wo wir in der Endphase der Planung sind", sagte Fritz jun. Unterberger.

Auch 45 Jahre nach dem Start sei Unterberger ein 100-prozentiges Familienunternehmen geblieben, das vom starken Zusammenhalt und dem persönlichen Kontakt zu seinen Mitarbeitern und Kunden geprägt sei, betonten die Verantwortlichen. Aktuell beschäftig Unterberger nach eigenen Angaben 758 Mitarbeiter, 735 davon an den 19 Automobilstandorten in Süddeutschland, Tirol, Vorarlberg und Salzburg. "Kontinuität wird bei uns großgeschrieben. Viele unserer Mitarbeiter halten unserem Unternehmen über viele Jahre die Treue."

Erfolgsfaktor Mitarbeiter

Eine große Rolle spielt dabei die Aus- und Weiterbildung im eigenen Haus. Derzeit werden rund 140 Nachwuchskräfte als Karosserietechniker, Kfz-Techniker, Lagerlogistiker, Automobilkaufmann/-frau sowie in kaufmännischen Berufen ausgebildet. Gerald Unterberger: "Bei uns gibt es viele Beispiele, wo es ehemalige Azubis bis an die Unternehmensspitze gebracht haben – als Abteilungsleiter im Verkauf, im Kundendienst oder in der IT und sogar als Betriebsleiter."

Die gelebte Mitarbeiternähe zeigte Unterberger auch im Verlauf der Corona-Pandemie, als keine einzige Kündigung ausgesprochen wurde. "Wir verstehen unsere Mitarbeiter als wichtigsten Erfolgsfaktor, deshalb haben wir mit ihnen von Anfang an offen kommuniziert", betonte Dieter Unterberger. Die Einbehalte im Rahmen der Kurzarbeit habe man nachträglich ausbezahlt.

Angesichts des rasanten Branchenwandels sind Kundenservice und -bindung für die Unternehmensführung das Gebot der Stunde. "Wir verstehen uns über Verkauf, Reparatur und Service hinaus als 360-Grad-Komplettdienstleister für unsere Kunden. Dabei sehen wir die Digitalisierung und das wachsende Online-Geschäft auch als Chance für unser Angebot", erklärte Geschäftsführer Josef Gruber. Neben konventionellen Antrieben und Hybridmodellen seit man seit 2009 Vorreiter und Know-how-Führer bei Elektro- und Wasserstoffmobilität in Tirol. Momentan würden alle Betriebe mit Supercharger-Ladetechnologie ausgestattet. Schon jetzt werde ein großer Teil des Eigenstrombedarfs mittels Photovoltaik gedeckt – Tendenz steigend.

Fritz und Helga Unterberger waren 1976 in Kufstein mit fünf Mitarbeitern und den Marken BMW und Volvo gestartet. Heute zählt das Unternehmen zu den größten Automobilhändlern in Westösterreich und Süddeutschland. Seit 1981 sind die Tiroler auch im Immobilien-, Beteiligungs- und Leasinggeschäft erfolgreich tätig.


Unterberger Gruppe – Autos, Immobilien, Beteiligungen

  • 13 BMW- und Mini-Autohäuser in Süddeutschland (Rosenheim, Prien am Chiemsee, Freilassing, Bad Wiessee, Lindau, Wangen, Lindenberg) und Westösterreich (Innsbruck, Kufstein, St. Johann, Kaprun, Nenzing, Dornbirn)
  • Vier Autowelten in Kufstein, Innsbruck, Strass im Zillertal und Telfs mit den Marken Hyundai, Mitsubishi, Jaguar, Land Rover und Volvo (Service)
  • Zwei Karosseriezentren in Kufstein und Zell/See
  • 758 Mitarbeiter (2020)
  • 140 Auszubildende
  • 4.297 Neuwagen (2020)
  • 5.071 Gebrauchtwagen (2020)
  • 377 Millionen Euro Umsatz (2020)


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