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Handels- und Produktinitiative "Drive25": Angepasster Händlervertrag für Mazda

© Foto: Mazda

Mazda macht sich fit für den Wandel. Unter dem Titel "Drive25" wird der Vertriebsvertrag zum 1. April 2022 angepasst und ein neues Margen- und Bonussystem eingeführt. Auf der Modellseite baut die Marke das Angebot an vollelektrischen und Hybrid-Fahrzeugen aus.


Datum:
18.02.2022
Autor:
Doris Plate
Lesezeit: 
5 min
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"Mazda startet in Richtung Zukunft – bei Modellen und Technologien, aber auch beim Vertrieb und in der Kommunikation mit den Kunden." So erklärt Mazda Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Kaplan die Handels- und Produktinitiative mit dem Namen "Drive25". Monatelang haben Händlerverband und Importeur verhandelt, jetzt ist der angepasste Vertriebsvertrag unterschriftsreif. Er soll ab dem 1. April 2022 gelten.

Margensenkung und neues Restwertprodukt

Teil der neuen Vereinbarung ist ein vereinfachtes Margen- und Bonussystem. "Während es eine stufenweise Senkung der Neufahrzeugmarge geben wird, bietet die Einführung eines neuen Restwertprodukts im Leasing-Bereich für die neuen Modelle künftig die Chancen auf mehr Restwertsicherheit und Kundenbindung für den Handel", teilte Mazda Motors Deutschland (MMD) mit.

Marketingbonus

Hinzu komme die Einführung eines Marketingbonus, der die bisherigen Handelsmarketingaktivitäten noch mehr unterstützen und vereinfachen soll. Mazda erhöhe auch das Budget für lokale Werbung und biete den Partnern mehr Freiraum in der Ausgestaltung vor Ort. Darüber hinaus werde die Kundenbindung durch überdurchschnittliche Garantieleistungen verbessert und so das Umsatzpotenzial im wichtigen Servicegeschäft sowie die Chance auf eine bessere Loyalität beim Wiederkauf erhöht.

Veränderte Kundenerwartungen

Das Maßnahmenpaket für den Handel trage darüber hinaus auch der steigenden Bedeutung neuer Vertriebskanäle und den veränderten Kundenerwartungen Rechnung. Mazda will so die Digitalisierung gemeinsam mit dem Handel vorantreiben, neue Kundengruppe ansprechen und die Prozesse rund um die Kaufentscheidung und den Erwerb der Fahrzeuge vereinfachen.

Reduzierte Komplexität

Zudem werde die Komplexität von Prozessen in den Autohäusern reduziert sowie administrative Anforderungen an die Partner vermindert oder ganz entfallen. Dazu gehören beispielsweise eine Entlastung bei Audits, die Wahlmöglichkeit zwischen Online- und Präsenzschulungen sowie Vereinfachungen in den Bereichen After Sales und Handelsmarketing.

Mehr Kundenbindung

"Der Kfz-Handel ändert sich mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit", erläutert Stefan Kampa, Direktor Netzstrategie und Kundenerlebnis bei MMD. "Die Kunden informieren sich heute anders, sie kaufen anders, und sie stellen andere Erwartungen an das Produkt und an den Kauf eines Fahrzeugs. Mit Drive25 werden wir diese Prozesse vereinfachen und beschleunigen – nicht nur um Kosten zu sparen, sondern vor allem auch, um die Zufriedenheit unserer Kunden zu erhöhen und ihre Bindung an Mazda und an die Mazda Händler zu stärken."

Lohnend für Händler

Mazda Händlerverbandspräsident Werner Prange lobt, dass der Importeur frühzeitig auf den MHV zugekommen sei, um über die anstehenden Herausforderungen zu sprechen. Die Gespräche seien nicht immer einfach gewesen, aber man habe sie nie abreißen lassen. "Der Handel hat einen klaren Standpunkt betreffend 'Drive25'. Es muss möglich sein, auch unter Berücksichtigung der anstehenden Aufgaben, das Handels- sowie das Gesamtgeschäft ertragreich zu gestalten. Diese Prämisse war unser Leitfaden in den Gesprächen mit MMD. Das nunmehr vereinbarte Gesamtpaket sollte dies ermöglichen", zieht er jetzt Bilanz.

Mehr BEV und Plug-in-Hybride

Zum Gesamtpaket gehört aber auch, dass der japanische Hersteller sein Angebot an vollelektrischen Modellen und Hybrid-Fahrzeugen weiter ausbaut. Bereits in diesem Jahr ergänzt das komplett neue Crossover-Modell Mazda CX-60 mit Plug-in-Hybrid auf Basis einer neuen "Large-Platform" das Modellangebot oberhalb des Mazda CX-5. Ergänzend wird Mazda in 2022 eine Plug-in-Hybrid-Variante des elektrisch angetriebenen Mazda MX-30 sowie den Mazda2 Hybrid einführen, der aus der Kooperation mit Toyota stammt. Bis 2025 folgen Updates an bestehenden Elektroautos und die Einführung neuer Elektrofahrzeuge.

40 Prozent BEV bis 2030

Zwischen 2025 und 2030 werden dann neue rein elektrische Modelle auf Basis einer spezifischen Elektro-Plattform (Skyactiv EV Scalable Architecture) eingeführt, kündigt der Hersteller an. Im Jahr 2030 sollen so rund 40 Prozent der verkauften Mazda Modelle in Europa rein elektrisch unterwegs sein, den Rest stellen Fahrzeuge mit elektrifizierten, hocheffizienten Verbrennungsmotoren, die perspektivisch mehr und mehr mit synthetischen Kraftstoffen aus grünem Wasserstoff oder aus nachhaltiger Biomasse betrieben werden sollen.

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