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HB ohne Filter: Weihnachts-Vor- und Rücklichter +++ Sir Prof. Dr. Dr. Carl Horst Hahn +++ Karl Hell +++ 100 Jahre Autozentrum EBBER

© Foto: Ralph M. Meunzel/AUTOHAUS

Unabhängig, scharfsinnig, auf den Punkt: der aktuelle Wochenkommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat!

präsentiert von



Datum:
17.12.2021
Lesezeit: 
10 min

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Farbige automobile Weihnachts-Vor- und Rücklichter! +++ Die besondere Begegnung 2021 – Sir Prof. Dr. Dr. Carl Horst Hahn +++ Digitaler Werkzeugkasten für Nachwuchsgewinnung +++ Karl Hell - ein Service-60er! +++ 100 Jahre Autozentrum EBBER – Borken +++ 

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Montag, 13. Dezember 2021

Farbige automobile Weihnachts-Vor- und Rücklichter!

Vorab: Das Produkt Auto hat eine sehr gute Zukunft. In der künftigen Autowelt spielen - politisch so gewollt - das E-Auto und die "Software" (autonome Assistenzsysteme) die entscheidenden Rollen. Autos werden morgen miteinander reden. Die Digitalisierung wird vernetzte Mobilität mit verschiedenen Verkehrsträgern möglich machen. Dahinter steckt großes Potenzial. Und so wir 2030 tatsächlich 15 Millionen E-Autos auf deutschen Straßen haben, werden digitalisierte Navigationssysteme dafür sorgen, die begrenzten Schnell-Ladesäulen optimal auszunutzen und die Verkehrssteuerung über digitale Verkehrsschilder stattfinden. Die Parkplatzsuche wird digital, vor allem in den Städten gelöst sein. So von 48 Millionen Pkw auf deutschen Straßen 2030 eben 15 Millionen E-Autos sein sollten – keiner (!) weiß es-, wird es den Verbrennermotor noch länger geben. Bis 2035 könnten dann die restlichen Verbrenner, sprich 33 Millionen Pkw dank E-Fuelentwicklung emissionsfrei unterwegs sein. Klar, die grünen Kreise wollen die fossilen Brennstoffe ausmerzen. Und daran werden und können sich einige Länder nicht beteiligen, wie auch einige Länder weiter auf Atomkraftwerke setzen, siehe Frankreich, Schweiz, China u.a.

Ökologische Transformation

Politisch ist nun mit der neuen Ampel-Koalition die Transformation in eine klimaneutrale und digitale Gesellschaft avisiert. Deutschland als Vorreiter ökologischer Transformation. Dabei wäre ein Mehr an internationaler Green-Deal-Diplomatie gerade mit China und den USA angesagt. Der Klimawandel kann nur bei einem gemeinsamen internationalen Willen erreicht werden. Greenpeace sieht das anders und wird gerichtlich gegen den Verbrennermotor vorgehen. Die DHU (Abmahnzockerverein) wird gerichtlich das Tempolimit einklagen sowie 30 km/h in den Städten und kleineren Ortschaften herbeiführen wollen. Bei der neuen Berlin-Ampel wird diese also häufig mit Dauergrün blinken.

Corona-Wirkungen

Ab 8. März diesen Jahres konnte das Verkaufen mit Terminvereinbarung wieder stattfinden. Droht nun gar der vierte Lockdown? Braucht es erst ein Trauma, um nächstes Jahr den fünften Lokdown der Pandemie abzuwenden? Die Individualistenvereinigung der 15 Millionen  Erwachsenen, die sich nicht impfen lassen mögen, sollten dann zumindest bereit sein, die Konsequenzen ihres Handelns zu tragen. Das Desaster eines weiteren Lockdown wäre für die Branche unverantwortlich. Das Coronajahr 2021 belegte vielfach deutlich: Weniger ist mehr! Oder anders: Man kann mit weniger an verkauften Einheiten mehr Geld verdienen. Diese Lehre sollten sich die Hersteller in puncto Überproduktion sehr klar verdeutlichen. Die gefragte Menge schafft den wahren Erfolg! Auch die deutschen Hersteller schrieben trotz Chipkrise Rekordgewinne.

Chip-Malaise

Das Jahr 2021 hat ebenso deutlich die Antwort darauf gegeben, was denn der Hersteller ohne Handel wäre? Wie möchte ein Hersteller bei Chipmangel und bei Direktvertrieb die damit verbundenen Probleme kundenwirksam lösen? Virtuell? Die vielfältigen Rückrufaktionen, bei denen aktuell sogar ganze Motoren ausgetauscht werden müssen, seien ebenso aufgezählt.

Der Chipmangel wird im Neuwagengeschäft bis voraussichtlich Mitte 2022 anhalten. Staatliche Überbrückungshilfen bleiben dafür aus. Die Hersteller/ Importeure tragen die Folgekosten aus den Lieferrückständen, auch in Sachen Kundenzufriedenheit, voll auf dem Rücken des Handels aus. Hochwertige Daimler-Modelle werden beispielsweise aktuell mit Lieferfristen für Frühjahr 2025 ausgewiesen. Man fürchtet EU-Strafzahlungen.

Veränderungen für 2022

Hinzu kommt in dieser Transformation die vertriebspolitische Einführung des Agentursystems für den Handel bis hin zur Ungewissheit über künftige Händlervertragsgestaltungen (Stellantis). Die neue GVO für den Handel steht zum 1.6.2022 an. Auch das "neue Verkaufsrecht" 2022 macht die Komplexitätsfalle deutlich, in der wir stecken. Im Gebrauchtwagenbereich sind da künftig aus Verbraucherschutzgründen Regelungen getroffen worden, die Beamten aus der Distanz entwickeln, die für den Handel Schwindsuchtsanfälle auslösen werden. Die juristischen Fallstricke verengen immer mehr unternehmerisches Wirken. Sie führen zu Überforderungen. Das ist systematische Zermürbung! Damit geht man automobilen Klein- und Mittelbetrieben, markengebunden oder frei, systematisch ans Leder. 2022 werden auch die Auswirkungen auf dem Elektro-Fahrzeugmarkt deutlich sichtbarer, wenn Tesla in Grünheide-Berlin voll produziert. Wohin mit 500.000 Tesla-E-Fahrzeugen? Auch mit chinesischen E-Autoanbietern ist zu rechnen.

Das Auto-Gewerbe ist gefordert, am gemeinsamen Werk der klimaneutralen Wirtschaft aktiv mitzuwirken, zumal Klimafragen als Differenzierungsfaktor an Bedeutung gewinnen werden. Wie viel Papier könnte die Branche über den papierlosen Verkauf, die papierlose Werkstatt einsparen? In der praktischen Umsetzung liegt es vielfach an geeigneten IT-Experten. Aktuell gehen jedes Jahr 350.000 Beschäftigte mehr in Rente als junge Menschen ihren Berufsstart hinlegen. Den Fachkräftemangel behebt man am besten, indem man Fachkräfte selber ausbildet und übernimmt. Gerade die neuen GW-Plattformen - Seiteneinsteiger - beweisen, dass der Markenhandel in Sachen Online-Vertrieb dringlich aktiver werden sollte. Da gibt es inzwischen auch eine online-affine Kundschaft. Und das Thema Homeoffice hat gezeigt, wie wichtig es ist, sich um das Wohl seiner Mitarbeiter zu kümmern. Stärken sie das Wir-Gefühl. So lässt sich dieser anstehende Kraftakt über den Winter auch dem Kunden gegenüber glaubwürdig darstellen.

Die besondere Unterbrechung

Wir brauchen gerade zur Advents- und Weihnachtszeit den Optimismus als Willen zur Zukunft. Optimismus als Lebenskraft, eine Kraft der Hoffnung. Vaclav Havel, ehemaliger tschechischer Staatspräsident sieht das so: "Hoffnung ist eben nicht Optimismus. Es ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht. Sondern Hoffnung ist die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." Auf die Kraft der Hoffnung. Hoffnung macht den Menschen stärker als die Angst. Glaube kann Berge versetzen. Auf die Vielfalt weihnachtlicher Spuren, die uns alljährlich fasziniert. Auf gelingende Lichtertage, eine gelingende Unterbrechung – raus aus dem "ewigen Hamsterrad" und für das Neue Jahr 2022 ein lebendiges Werden!

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Dienstag, 14. Dezember 2021

Die besondere Begegnung 2021 – Sir Prof. Dr. Dr. Carl Horst Hahn

Welch eine Wertschätzung für die Automobilhändler, wenn ein ehemaliger Vorstandsvorsitzender des VW-Konzerns, Prof. Dr. Dr. Carl Horst Hahn mit 95 Jahren (!) einem VW-Händler zum 60. Firmenjubiläum persönlich Referenz erweist. Die Festgäste zollten ihm im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung am 15. Oktober 2021 im Hotel Colombi zu Freiburg nach seiner zehnminütigen freien Ansprache und Firmenchef Franz-Xaver Grünwald Standing Ovations! (siehe Abbildung).

© Foto: Prof. Hannes Brachat

Das Autohaus Gehlert, alias Franz-Xaver Grünwald legte im Mai 2021 seine Firmenchronik vor: "Gehlert 6.0". Mobilität in einer neuen Zeit. Siehe Abbildung.

Gehlert 6.0
© Foto: Prof. Hannes Brachat

Ein journalistisches Hammerwerk! Es zeigt im ersten Teil in bildhafter Darstellung das "Erfolgsmodell Gehlert", im zweiten Teil "Stimmen von Begleitern" und im dritten Teil die "Evolution der Mobilität".

Nun wurde die Jubiläumsausgabe vom "Rat für Formgebung" in der Kategorie Brand Communication zum German Brand Award 2022 nominiert. Siehe Abbildung. Bereits dieser Level ist als hohe Auszeichnung zu werten.  Im Februar 2022 findet dann die weitere Klassifizierung statt. Wer Interesse an dieser einmaligen Chronik hat, möge eine Spende für krebskranke Kinder an der Uniklinik Freiburg in freier Betragshöhe richten und erhält ein Exemplar. Wenden Sie sich an das Volkswagen Zentrum Freiburg, Tel. +497615104629 oder i.thoma@gehlert.de und Sie sind dabei. Wirklich, es lohnt sich.

Um das Jubiläumsjahr wirkungsvoll abzurunden, hat das Autohaus Gehlert in der "Badischen Zeitung" zum 24. Dezember 2021 eine ganzseitige Anzeige aufgelegt – siehe Abbildung.

Anzeige Autohaus Gehlert
© Foto: Prof. Hannes Brachat

Franz-Xaver Grünwald wird eine Spende aus der Chronik in Höhe von 10.000 Euro an die Uniklinik Freiburg für krebskranke Kinder übergeben. Der Macher Grünwald zelebriert einmal mehr seine besondere geniale kreative Gabe, ein besonderes Ereignis im Detail künstlerisch ausdrucksstark über ein Jubeljahr verteilt zu inszenieren. Prof. Dr. Dr. Carl Horst Hahn weiß sehr wohl, weshalb er Franz-Xaver Grünwald für sein 60-jähriges Wirken besondere wie persönliche Referenz erwiesen hat!

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Mittwoch, 15. Dezember 2021

Karl Hell - ein Service-60er!

Gestern rief ich spontan den Mann an, der für mich seit 35 Jahren das Vorbild eines Sprechers eines Händlerverbandes verkörpert: Friedrich Karl Bonten (88). Meine Frage: "Herr Bonten, sie kennen Karl Hell aus seiner Wirkzeit 2003 bis 2005 bei Fiat, Ära Klaus Fricke." Sir Bonten spontan: "Der Karl Hell ist eine deutsche Eiche. Ich habe in meiner Zeit keinen Service-Chef im Hause Fiat kennengelernt, der die Interessen des Herstellers und die des Handels so gut und glaubwürdig zu verbinden wusste wie er. Zwei Dinge, Hell hatte realen Bezug zur Wahrheit der Vorgänge. Er war ein sehr guter Zuhörer und hat mit Überzeugung entschieden. Das führte zu großer Glaubwürdigkeit. Zu diesem Unterfranken konnte man Vertrauen haben, auch wenn die Unterfranken ja bekanntlich mit einem großen Eigensinn agieren. Im Klartext, Karl Hell macht es vor, dass man gemeinsam überzeugend Erfolg haben kann. Sagen Sie ihm das. Ich gratuliere ihm von Herzen!" Das kam von Sir Bonten so spontan, wie einst John Wayne aus der Westentasche geschossen hat. Siehe Abbildung.

© Foto: Redaktion AUTOHAUS

Was zeichnet den Jubilar aus? Wer seine Vita analysiert stellt fest, er ist über den Keller aufgestiegen. Also nicht über den heutigen Hyundai-Geschäftsführer Jürgen Keller, sondern peu à peu über seine Könnerschaft. Er weiß aus der eigenen Praxis als Mechaniker, wo in der Werkstatt der Hammer hängt. Er hat in der Mercedes-Benz-Niederlassung Würzburg-Schweinfurt Kfz-Mechaniker gelernt. Das ist seine Basis, weshalb er bis heute in einem Service-Ausschuss substantiell mitreden und hinterfragen kann. Er blickt durch und sagt dann nach Abwägen der Argumente, was nun der Stand der Dinge ist und entscheidet.

Der Jubilar wandert nicht nur beruflich gerne. 1990 schaute er sich im japanischen Lager von Toyota um. Auch da hat er professionelle Zeichen gesetzt. 2003 erfolgte bis 2005 seine Ära bei Fiat. Kurz, aber intensiv! Jetzt erfolgte sein Engagement ab 2005 bei der "Schwabengarage", sprich Frey-Gruppe, die auch als Privat-Importeur von Hyundai erfolgreich unterwegs war. Und so kam es ab 1. Juli 2007 zur Übernahme des After Sales-Bereichs bei Hyundai. Ein Unterfranke wirkt nun seit 14 Jahren unter koreanischem Dach. Allein der Zeitrahmen verdient großen Respekt.

Im Klartext: Karl Hell ist ein Phänomen. Seine hohe fachliche Kompetenz und seine so menschliche wie anständige Ader lassen ihn wissen, wie er seine Pappenheimer einzuschätzen hat. Er setzt auf die Händler, die Leistung für das gemeinsame Werk bringen und wissen, wie man Kundenbindung schafft. Für manchen ist er da dennoch zu schnell und zu "hell". Das macht nichts. Warum? Weil man bei ihm die Richtung kennt. Die klare Richtung!

AUTOHAUS sagt ganz besonderen Dank für das langjährige positive Zusammenwirken. Karl Hell ist überdies auch ausgebildeter Winzer und hat daher verwurzelte Naturbezüge. In seiner Heimat Großlangheim wachsen angrenzend Frankens beste "Rotweine". Dieses Erdige schafft Tiefe. Der Jubilar hat da im "weinseligen Mainfranken" für viele Händler über die Jahre unvergessliche Erlebnisse geschafft. Sein Weinmotto: "Aus den Reben fließt das Leben!" Wir lassen es werden und gratulieren einem großartigen Top-Manager unserer Branche.

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Donnerstag, 17. Dezember 2021

100 Jahre Autozentrum EBBER – Borken

Es gibt sie noch, die Post der ganz besonderen Art: Weihnachtspost! Dazu gehört ein Brief von Heinrich Ebber und seiner Frau Mimi, die mir dazu ihre Firmenchronik zum 100-jährigen Jubiläum zugehen ließen. Siehe Abbildung.

100 Jahre Autozentrum EBBER
© Foto: Prof. Hannes Brachat

Ja, ich lese am liebsten Biografien. Es ist so interessant immer zu entdecken, welche Lebenslinien, welche Schicksalsfügungen darin prägend sind. Heinrich Ebber gehört zu den Unternehmern, die ihre "Brand", sprich stets die Marke "Ford" leibhaftig verkörpern. Das Bild in der Chronik mit Henry Ford II spricht Bände. Zum Jubeljahr trat Georg Dillhage, ein Mitarbeiter, der seit 1995 Mitarbeiter im Unternehmen Ebber ist, als alleiniger geschäftsführender Gesellschafter der Ebber-Fischer-Autohaus-Gruppe die Nachfolge an. Heinrich Ebber hat 2010 das Ford Autohaus Hörbelt in Kleve übernommen, 2016 das Autohaus Fischer in Münster, 2018 das Autohaus Rörentrop in Lünen. Nun schreibt Heinrich Ebber an Georg Dillhage gerichtet: "Das außerordentliche Engagement, unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit machten mir den Rückzug aus dem aktiven Geschäft leicht." Georg Dillhage absolvierte sein Studium an der BFC in Calw.

In seinem "Weihnachtsbrief" lässt Heinrich Ebber auch unsere gemeinsame Verbundenheit aufleben. Sie resultierte aus einer Unternehmenskonferenzgruppe der Kfz-Akademie aus 1984 ff. (Ebber/Russ). Ich habe damals die Gruppe vom ehemaligen Kfz-Betrieb-Chefredakteur Rolf Kattge übernommen und über Jahre weitergeführt. Für all diese großartigen Begegnungen bedankt sich nun diese einmalige Persönlichkeit, Heinrich Ebber. Er hatte in all unseren Begegnungen stets eine eloquente, vornehme, überlegte Wesensart, die er glänzend zu formulieren wusste. Er "versprühte" in jeder Form ein Charisma, das einem Respekt abforderte. Schön, wenn ein automobiler Bilderbuchunternehmer einem nach 37 Jahren gemeinsamer Wegstrecke schreibt: "Lieber Hannes, heute möchte ich die Gelegenheit nutzen, Dir zu danken für die vielen Anregungen, Denkanstöße und Diskussionen. Deinen Beitrag "HB ohne Filter" erwarte ich jeden Freitag mit Spannung: Die neuesten Nachrichten auf den Punkt gebracht."

Es stimmt mich wirklich sehr dankbar, über eine so lange gemeinsame Zeit der Verbundenheit diese Wertschätzung erfahren zu dürfen. Bei Heinrich Ebber ist es ein ganz besonderes Zeichen von gegenseitigem Respekt. Ich möchte ihm zu seinem außerordentlichen Branchenwirken, seinem Lebenswerk gratulieren und nochmals ganz herzlich Dank sagen für die gemeinsame automobile Wegstrecke.

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Spruch der Woche:

"Zusammenkommen ist ein Beginn,
Zusammenbleiben ist ein Fortschritt,
Zusammenarbeiten ist ein Erfolg."
(Henry Ford) 

© Foto: Prof. Hannes Brachat

Weihnachten – ein Strahl der Hoffnung. Für uns alle in der Automobilbranche im Neuen Jahr 2022 ein lebendiges Werden!

Ihr

Prof. Hannes Brachat
Herausgeber AUTOHAUS
www.brachat.de


Der nächste HB ohne Filter erscheint am 14. Januar 2022!

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KOMMENTARE


Sigmund Richt

22.12.2021 - 17:45 Uhr

Sehr geehrter Herr Brachat, sie nennen 15 Millionen Bürger eine "Individualistenvereinigung"! Welche Verachtung bringen Sie damit ca. einem Viertel der Menschen entgegen. Mit ähnlichen Zahlen kann eine Partei heute die Regierung stellen. Die Konsequenzen tragen diese Menschen bereits durch massive Einschränkungen. Keine Kleider, keine Schuhe kein Friseur, kein Hallenbad usw.....! Aber da gibt es ja noch Amazon und Co. Die zahlen ja auch brav Ihre Steuern. Mit gleichem Argument könnte man fragen: welche Konsequenzen tragen die Menschen die sich unvernünftig ernähren, rauchen usw. Wollen wir das? Es ist bewiesen, daß auch geimpfte das Virus verbreiten. Geimpfte schützen damit nicht andere Menschen wie immer wieder und immer noch behauptet wird. Jeder kann sich selbst schützen, wenn gewünscht. Wenn nur 10 Millionen davon (ich denke es sind mehr) Bedenken gegen die Impfung haben sollte man das anerkennen anstatt jene zum Sündenbock zu machen. Wann tragen die verantwortlichen in der Politik endlich die Konsequenzen? Stecken wir endlich Geld in das Gesundheitssystem und bauen Krankenhäuser anstatt sie zu schließen und geben den Mitarbeitern ordentliches Gehalt und Arbeitszeiten. Dann haben wir genügend "betreibbare" Betten und es wäre sicherlich günstiger für die Gesellschaft als ständige Beschränkungen, Kurzarbeit, Corona-Hilfen. Die Frage ob ich geimpft bin oder nicht ändert nichts an meiner Meinung. Ich wünsche ein besinnliches Weihnachtsfest.


Michael M.

23.12.2021 - 18:00 Uhr

Sehr geehrter Herr Brachat, ich lese Ihre Beiträge regelmäßig und gerne. Ich teile nicht immer Ihre Meinung aber ich respektiere diese. Aber Ihr Beitrag zur aktuellen Situation in Bezug auf die Menschen, die sich wahrscheinlich mehr informieren und der allgemeinen Panikmache kritisch gegenüber stehen, möchte ich nicht unkommentiert lassen. Ich bin bereits geimpft und bin doch auf Seiten der "Individualistenvereinigung" wie Sie es nennen. Ich respektiere die Entscheidung anderer Menschen wenn Sie sich, aus welchen Gründen auch immer, nicht impfen lassen möchten. Es ist eine persönliche Entscheidung sich mit einem neuartigen Medikament behandeln zu lassen. Das sollten Sie auch respektieren und nicht auf den Zug der allgemeinen Hetze aufspringen. Diese Diskriminierung erinnert an dunklere Zeiten! Jede kleinste Minderheit besteht auf sein Recht, in Deutschland nicht, wegen was auch immer, diskriminiert zu werden. Bei den "Ungeimpften" möchte aber jeder einen (noch) verbalen Knüppel um auf diese einzuschlagen. Was würde sich denn an der Situation ändern wenn alle geimpft sind? Alle Versprechen/Zusagen wurden nicht eingehalten (kein Lockdown, 2 Pikse und dann jahrelanger Schutz, Freifahrtschein für Hersteller bei Nebenwirkungen usw). Das kann jeder selbst recherchieren. Übrigens, dieses Jahr wurden 34 Krankenhäuser aus Mitteln des Strukturfonds geschlossen. Mitten in der Pandemie! Ich würde mich freuen wenn der Kommentar veröffentlicht wird. Ich wünsche Allen (geimpft/ungeimft/geboostert/usw) ein gesegnetes Weihnachtfest. Mit freundlichen Grüßen Michael


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