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20. IfA Branchengipfel: Jürgen Stackmann spricht über Vertrieb der Zukunft

20. IfA Branchengipfel
Jürgen Stackmann spricht über Vertrieb der Zukunft
Jürgen Stackmann, Vorstand für Sales, Marketing und Aftersales bei VW.
© Foto: VW

VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann reiht sich ein in die Riege der Referenten beim IfA-Jubiläumskongress. Anfang Oktober 2019 wird er in Nürtingen unter anderem darlegen, wie sich das künftige Vertriebsmodell des Konzerns den neuen Marktanforderungen anpasst.

Nach Daimler-Chef Ola Källenius und Opel-CEO Michael Lohscheller hat das Institut für Automobilwirtschaft (IfA) nun einen weiteren prominenten Redner für seinen IfA-Kongress bekannt gegeben. Die Jubiläumsausgabe am 9. Oktober 2019 wird Jürgen Stackmann, Vorstand für Sales, Marketing und Aftersales bei VW, bereichern. Er wird den Automobilvertrieb der Zukunft aus seiner Sicht darlegen. Dabei zeigt schon die thematische Klammer des Kongresses "The future is now" den Druck auf, dem die Verantwortlichen auf der Hersteller- und Handelsebene gleichermaßen ausgesetzt sind. Die aktuelle Situation ist gekennzeichnet durch die automobilen Zukunftsthemen, die bereits zu veränderten Bedingungen der Zusammenarbeit zwischen Herstellern und der Händlerebene geführt haben. 

Dabei ist zunächst davon auszugehen, dass eine zukunftsgerichtete Transformation der etablierten Vertriebs- und Servicestrukturen unumgänglich sein wird. Dennoch benötigt die Branche nach wie vor auch traditionelle Strukturen. Beispielsweise bleibt "bei 47 Millionen Pkw im Bestand das klassische Wartungs- und Reparaturgeschäft noch viele Jahre erhalten", so Stackmann. Trotzdem hat Volkswagen mit den Handelspartnern, begleitet von teils kontroversen Diskussionen, neue Händlerverträge verabschiedet, um die Wege in die Zukunft zu beschreiben. "Mit den neuen Händlerverträgen sind wir damit gut vorbereitet auf die tiefgreifende Transformation der gesamten Branche durch Kernthemen wie Digitalisierung und Elektromobilität", so Stackmann weiter.

Das neue Vertriebsmodell setze im Kern auf eine höhere Produktivität und eine noch stärkere Kundenorientierung, um nicht zuletzt auch mehr unternehmerische Freiräume für den Handel zu schaffen, um flexibel auf die neuen Marktanforderungen reagieren zu können. Eine entscheidende Rolle spielt für den Vertriebsvorstand vor allem die Digitalisierung der Prozesse und Angebotsleistungen. Hier möchte er die Handelspartner schrittweise auf die neuen Strukturen bei Verkauf und Service für Automobile vorbereiten. Es geht ihm darüber hinaus auch darum, das neue Vertriebsmodell mit Leben zu füllen und gemeinsam mit der Handelsstufe auszugestalten. 

IfA-Branchengipfel-Banner

Die 20. Auflage des IfA-Kongresses rückt die Transformationspfade sowie insbesondere die erforderlichen Antworten der Branchenakteure in den Mittelpunkt der Kongress-Agenda. Es geht dabei aber nicht nur um Herausforderungen für Hersteller und Zulieferer, sondern insbesondere auch für Dienstleister und das Kfz-Gewerbe. "Gerade die Händler und Werkstätten mit ihren rund 440.000 Beschäftigten werden häufig bei der Diskussion um die künftigen Herausforderungen unterschlagen", so IfA-Chef Stefan Reindl. "Für sie geht es bei den weitreichenden Entscheidungen auf der Industrieseite um existenzielle Herausforderungen", so Reindl weiter. Es gibt also großen Klärungsbedarf hinsichtlich der künftigen Ausrichtung von Industrie und Handel.

Neben Jürgen Stackmann erwartet das IfA-Team weitere hochkarätige Referenten wie Opel-Chef Michael Lohscheller, Ola Källenius, Vorsitzender des Daimler-Vorstandes und Mercedes-Benz-Chef, sowie Peter Schwarzenbauer, Mitglied des Vorstands von BMW. Innerhalb des Sales- und Retail-Forums wird auch in diesem Jahr ein inhaltlicher Schwerpunkt auf das Kfz-Gewerbe gesetzt. Neben Jürgen Karpinski, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK), werden sich Vertreter der Top-Händlergruppen mit den aktuellen Entwicklungen kritisch auseinandersetzen und mit praxisnahen Lösungsansätze aufwarten. Das Sales Forum bringt darüber Vertriebschefs und -verantwortliche wie Christian Bauer, Audi-Vertriebsleiter Deutschland, und Stefan Quary, Leiter Vertrieb von Skoda Deutschland, zusammen. Auch Gründer und Entscheider von Start-ups wie Nico Polletti, Co-Founder und CEO von Cluno, sowie neue Branchenakteure wie Prof. Günther Schuh, Mitgründer von StreetScooter und CEO von e.GO Mobile, werden ausführlich zu Wort kommen.

Der IfA Branchengipfel zählt zu den größten automobilwirtschaftlichen Kongressen in Deutschland. Erwartet werden bis zu 600 Teilnehmer. Die Veranstaltung startet am 8. Oktober mit einem Get-Together in der "Kreuzkirche", der eigentliche Fachkongress findet am 9. Oktober 2019 von 9.00 bis 16.30 Uhr statt.

Weitere Infos unter https://www.ifa-info.de/

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