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Infiniti-Rückzug: Nissan-Händler übernehmen Servicegeschäft

In Deutschland bieten jetzt 30 Standorte Serviceleistungen für Infiniti-Modelle.
© Foto: Infiniti

Infiniti hat Westeuropa verlassen. Halter der japanischen Premiummodelle können sich seit April an Autohäuser der großen Schwestermarke wenden.

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Nach dem Rückzug von Infiniti aus dem europäischen Markt übernehmen Händler der Schwestermarke Nissan den Werkstatt- und Ersatzteilservice. Europaweit sind 150 Betriebe für Reparatur- und Garantiearbeiten autorisiert, in Deutschland gibt es 30 Standorte. Das Netzwerk sei zum 1. April 2020 gestartet, teilte der Autobauer am Dienstag mit. Nach Unternehmensangaben sind derzeit mehr als 55.000 Infiniti europaweit unterwegs.

"Nissan freut sich über den Aufbau eines autorisierten Infiniti Werkstattnetzes", sagte Jean-Christophe Mercier, Vice President After Sales bei Nissan in Europa. Die Standorte seien strategisch in ganz West- und Mitteleuropa gelegen. Der japanische Hersteller bekräftige damit zugleich sein langfristiges Engagement für umfassenden Kundenservice, so Mercier. Etwa 90 Prozent der Infiniti-Werkstätten seien bereits Partner von Nissan.

Infiniti hatte bereits Anfang 2019 angekündigt, sich bis Ende März 2020 aus Westeuropa zurückzuziehen. Der Nissan-Premiumableger will sich stattdessen auf Nordamerika und China konzentrieren. Auch in Osteuropa und im Nahen Osten werden die Fahrzeuge der Marke weiterhin verkauft.

Ohne Fortune gegen Premium-Platzhirsche

Gestartet als Herausforderer von BMW, Mercedes-Benz und Audi, reichte es für Infiniti in Deutschland nie zu mehr als einem Nischenanbieter. Im Gesamtjahr 2019 wurden gerade einmal 263 Neuwagen verkauft, im Jahr davor waren es lediglich 762. Erfolgreichstes Modell war der kompakte Q30, ein technischer Zwilling des Mercedes GLA. (SP-X/hh/rp)

Die Adressen der Infinti-Servicepartner finden sich unter www.infiniti.de, alternativ hilft das Kundendienstteam der Marke weiter (Tel. +49 30 56 79 69 28 oder E-Mail qualitycentre.eu@infiniti-customerexperience).

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KOMMENTARE


Bellemann

20.05.2020 - 11:33 Uhr

Na das wird ja dann richtig viel Arbeit für die Nissan-Werkstätten. Zumindest ist den wenigen Kunden geholfen ...


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