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Kurz gemeldet: Aus der Autobranche

Reifenhersteller Michelin geht für das laufende Jahr von einem leicht sinkenden Pkw- und Nutzfahrzeugmarkt aus.
© Foto: Michelin

Michelin erwartet Ergebnisrückgang +++ Scheuer übergibt Schecks zur Flotten-Elektrifizierung +++ MAN bringt neuen Lkw auf den Markt +++ Tönnjes verkauft Millionen Nummernschilder nach Paraguay


Datum:
11.02.2020
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Michelin erwartet für 2020 Ergebnisrückgang

Der französische Reifenhersteller Michelin erwartet für das laufende Jahr einen leicht sinkenden Pkw- und Nutzfahrzeugmarkt. Das operative Segmentergebnis dürfte daher 2020 im Vergleich zum Vorjahr währungsbereinigt ebenfalls leicht zurückgehen, teilte das Unternehmen am Montag bei der Vorstellung seiner Jahresbilanz in Clermont-Ferrand mit. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern beim Gewinn zugelegt. So stieg das operative Segmentergebnis von rund 2,8 Milliarden auf drei Milliarden Euro. Unter dem Strich verdiente Michelin mit 1,7 Milliarden Euro leicht mehr als im Vorjahr. Der Umsatz legte dank Übernahmen von 22 Milliarden auf 24,1 Milliarden Euro zu. (dpa)

Scheuer übergibt Schecks zur Flotten-Elektrifizierung

Zur Elektrifizierung von Fahrzeug-Flotten hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Dienstag "Zukunftschecks" an Kommunen übergeben. Ziel ist es, die Stickstoffdioxidbelastung in Städten zu senken. Insgesamt geht es nach Angaben des Ministeriums um 168 solcher Förderbescheide mit einer Höhe von insgesamt 90 Millionen Euro. Damit finanziert werden solle der Kauf von mehr als 3.800 E-Fahrzeugen - davon mehr als 3.000 Pkw, mehr als 30 Busse und bis zu 400 Nutzfahrzeuge sowie den dazugehörigen fast 2.000 Lademöglichkeiten. Auch werde erstmals eine "E-Fähre" in Kiel gefördert. (dpa)

MAN bringt neuen Lastwagen auf den Markt

MAN bringt eine komplett neu entwickelte Lastwagen-Generation auf den Markt. Die neuen Lkw verbrauchten bis zu acht Prozent weniger Sprit und seien auch für Elektroantriebe vorbereitet, sagte Vorstandschef Joachim Drees am Montagabend bei der Vorstellung der ersten Fahrzeuge im spanischen Bilbao. Die Nachfrage nach Lastwagen ist nach jahrelangem Boom seit vergangenem Sommer auf Talfahrt. Traton-Chef Andreas Renschler erwartet dieses Jahr in Europa einen Marktrückgang von zehn bis 20 Prozent, MAN drosselt die Produktion auch an den deutschen Standorten München, Nürnberg und Salzgitter und streicht Schichten. MAN-Chef Drees hofft, den Marktanteil seines Unternehmens mit der neuen Modellreihe auszubauen. Die Fahrzeuge setzten Maßstäbe bei Wirtschaftlichkeit und Vernetzung, aber auch bei Bedienfreundlichkeit und Fahrer-Komfort. In den neuen Fahrzeugen bietet MAN auch digitale Abbiege-Assistenten zum Schutz von Fußgängern und Radfahrern. Zuletzt hatte MAN im Jahr 2000 einen völlig neu entwickelten Lastwagen vorgestellt. Mit der neuen Truck-Generation sieht sich MAN nach eigenen Angaben gut gerüstet, die EU-Vorgaben zum Klimaschutz zu erfüllen. Die EU schreibt den Lastwagenbauern vor, den CO2-Ausstoß innerhalb von zehn Jahren um 30 Prozent zu senken - sonst drohen Strafen in Milliardenhöhe. Elektro-Lastwagen testet MAN derzeit in Kleinserien, in vier Jahren soll das Angebot ausgeweitet werden. (dpa)

Tönnjes verkauft Millionen Nummernschilder nach Paraguay

Der niedersächsische Kennzeichenhersteller Tönnjes stattet rund 2,3 Millionen Fahrzeuge in Paraguay mit neuen Nummernschildern aus. "Seit dem Projektstart Ende des vergangenen Jahres wurden bisher mehrere Hunderttausend Schilder produziert und ausgeliefert", sagte eine Sprecherin des Unternehmens aus Delmenhorst am Dienstag, als Tönnjes die Zusammenarbeit mit den paraguayanischen Verkehrsbehörden bekanntgab. Nötig sei die Umstellung von alten auf neuen Kennzeichen bei allen Fahrzeugen in Paraguay durch Vorgaben des Mercosur, dem gemeinsamen Binnenmarkt mehrerer südamerikanischer Länder. Demnach müssen Fahrzeuge in Mercosur-Ländern von 2023 an spezielle Sicherheitskennzeichen mit Wasserzeichen, digitaler Signatur und reflektierender Folie tragen. Tönnjes liefert nach eigenen Angaben bereits an andere Länder des Mercosur, wie etwa nach Brasilien oder Argentinien. (dpa)

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