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Neues Service-Netz: Verband informiert gekündigte Mazda-Betriebe

Der Mazda-Händlerverband (MHV) hat gekündigte Servicepartner über rechtliche Aspekte informiert.
© Foto: Mazda

Die Veranstaltung in Kassel war an Servicepartner gerichtet, die mit der Netzkündigung keinen "letter of intent" erhalten hatten.


Datum:
20.02.2017
4 Kommentare

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Der Mazda-Händlerverband (MHV) hat gekündigte Servicepartner über rechtliche Aspekte informiert. Laut Mitteilung war die Veranstaltung am vergangenen Donnerstag in Kassel an Betriebe gerichtet, die mit der Kündigung keinen "letter of intent" erhalten hatten. Gekommen waren 57 Mitgliedsbetriebe, die neben vielen Fragen "auch immer wieder Unverständnis und Ärger zum Ausdruck brachten, dass man nach jahrzehntelanger guter Arbeit nunmehr fallen gelassen werde", so der MHV.

Mazda hatte im Dezember 2016 sämtliche Serviceverträge in Deutschland zum 31. Dezember 2018 gekündigt. Betroffen sind knapp 400 Händler und rund 230 reine Servicepartner, von denen ein Großteil künftig nicht mehr zum Netz gehören soll. Über den Anspruch auf einen Servicevertrag informierte in Kassel Verbandsanwalt Prof. Tim O. Vogels. Außerdem sprach er über die Abwicklung des Vertrages, insbesondere über die Ersatzteilrückgabe.

Zwar seien die Erörterungen noch nicht beendet, jedoch zeichne sich ganz klar ab, dass Mazda höhere Anforderungen im Vertrag sowie bei den Mindeststandards definieren wolle, sagte Verbandsgeschäftsführer Marcus Weller. Dabei spiele die Direktannahme eine wichtige Rolle, die künftig für jeden Servicepartner verpflichtend sein solle. (se)

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KOMMENTARE


Otto

22.02.2017 - 14:52 Uhr

Mazda Motors Deutschland sollte erst einmal Ihre Hausaufgaben machen, bevor Sie Verträge Ihrer Händlerschaft kündigt. Denn die Händler sind Ihre Kunden und nicht umgekehrt. Die Händler bezahlen deren Gehälter durch PKW-Verkauf und Ersatzteile.Viele Probleme mit den Navigationssystemen und andere Rückholaktionen.Außerdem hat Mazda noch ein gravierendes Problem, teilweise eine falsche Fahrzeugflotte im Programm. Kein Mazda5, kein Premacy, kein Kleinwagen unter 10.000,-€. Anscheinend will sich Mazda vom deutschen Markt zurück ziehen oder?Auch die Vermarktung vom Mazda MX5 RF limitierte Auflage von 250 Stück geht nur direkt über Mazda Motors Deutschland, das sagt doch alles. Nach und nach die Händler vom Markt verdrängen und die Fahrzeuge durch online-Portal selbst vermarkten. Und wer macht den Service, Wartung, Unfallschäden reparieren?Der Händlerverband ist in meinen Augen ein sehr großer Schwachpunkt und macht das was Mazda Motors Deutschland vorschreibt. Nach dem Motto: wer gegen den Strom schwimmt hat Pech gehabt.


Schelm

22.02.2017 - 21:12 Uhr

Hallo Otto,Sie sind kein Handels- oder Vertriebspartner von MMD, oder?An welchen harten Fakten machen Sie fest, dass Mazda eine falsche Flotte hat? WIeso glauben Sie, dass Mazda die MX-5 RF Ignition selbst verkauft hat? Korrekt ist, dass Mazda die Reservierungen vorgenommen hat und der Händler das Fahrzeug selbst an den Kunden verkauft hat. Wo verkauft Mazda die Fahrzeuge selbst über ein Online-Portal?Kritik muss man sich in Leverkusen allerdings tatsächlich für das Navigationssystem gefallen lassen und sehr schade ist, dass der Mazda2 keine preisliche Alternative zum Wettbewerb darstellt. Aber auch hier stellt sich die Frage, wenn ich mit 10 Billig-Autos X Gewinn mache, kann ich dann vielleicht mit 2 teureren Fahrzeugen nicht vielleicht den gleichen X Gewinn machen. Volumen ist eben nicht alles.


Otto

23.02.2017 - 10:29 Uhr

Herr Schelm, ich weiß wo von ich rede und kenne die Problematik bei MMD. Wenn man die richtigen Beziehungen hat und die Insider kennt weiß man auch was bei MMD passiert. Die Händlerschafft von MMD traut sich nicht den Mund auf zu machen. MMD hat sehr viele hausgemachte Probleme und sollte erst einmal bessere Fahrzeuge bauen um weniger Rückholaktionen zu starten, und......Natürlich ist Produktpalette von MMD verbesserungswürdig. Aber MMD interessiert sich nicht dafür was der Markt verlangt und dafür dementsprechend produziert.Sie wissen genauso gut wie ich das eine Rabattschlacht unter den Mazda-Händlern herrscht, wie auch bei allen anderen Anbietern. Mittlerweile werden schon die Fahrzeuge unter Einstandspreis verkauft. Aber MMD hat in der Vergangenheit das Margensystem drastisch gekürzt. Warum wohl?In den 80iger und 90iger Jahren waren es 26,5% und heute? Also ist Ihre Aussage in dem letzten Sätzen unrealistisch. Testkäufe haben mir persönlich bestätigt wie günstig man schon die Fahrzeuge von MMD erhält.Trotzdem muss sich die Geschäftsführung die Frage stellen lassen:Wer hat denn den Erfolg von MMD zu verdanken, die Händler haben für MMD das Geld verdient und nicht umgekehrt. Die Händler gehen ein sehr hohes Risiko ein und nicht der Hersteller. MMD ist auf seine Händler angewiesen, denn seine Kundschaft sollte man pflegen und hegen. Nicht die Verträge kündigen und wieder den Händler mit sehr hohen Standards ( hohe Kosten ) zu belasten. Es muss alles bezahlbar sein. Mal darüber nachdenken.Wenn die Händler sich einig wären, dann sehe es ganz anders aus.


bernardo

23.02.2017 - 10:42 Uhr

@schelm.Trägt da jemand die rosarote Mazda Brille? bzw. muss dieser jemand diese etwa berufsbedingt tragen? Mazda wird in Deutschland in den nächsten Jahren genauso (fast) verschwinden wie Mitsubishi oder Subaru... Warum? Die Marke braucht keiner (zumindest in DE). Deutlich teurer als KIA/Hyundai aber nicht besser. Beim Image, Ruf u. Qualität kann Mazda z..B. auch nicht mit einem preislich vergleichbaren Skoda mithalten. Der Marktanteil ist eh nur noch Nischenniveau...


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