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Neues Vertriebskonzept: Meinauto.de verspricht "echte Revolution"

Geschäftsführer Thomas Eichenberg (l.) und Gründer und Geschäftsführer Alexander Bugge.
© Foto: Meinauto.de

Mit "Meinauto local" startet der Kölner Neuwagenvermittler ein neues Angebot für lokale Händler und will beim Leadmangement unterstützen.

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Der Neuwagen-Vermittler Meinauto.de hat sein Vertriebskonzept um das neue Produkt "Meinauto local" erweitert. Wie am Mittwoch bei der Pressevorstellung bekannt wurde, werden Händlern ab sofort Internetanfragen von Kaufinteressenten auch aus der Region zu Verfügung gestellt und die Leadmamagementkompetenzen des Unternehmens für den Handel nutzbar gemacht. Mit diesem Schritt wollen die Kölner der massiven Veränderung im Autohandel gerecht werden, nach der sich immer mehr Käufer im Internet informieren, Fahrzeuge konfigurieren und im Schnitt nur noch 1,2 Mal das Autohaus aufsuchen, bevor eine Kaufentscheidung fällt. 

Künftig sollen Kunden, die über Meinauto.de eine Anfrage gestellt haben, die Möglichkeit haben, auch Angebote aus ihrem unmittelbaren Einzugsgebiet zu erhalten - und nicht nur überregional. Händler bekommen so qualfizierte Leads aus ihrer Region zugespielt und können sich ganz auf ihre klassischen Autohausdienstleistungen bei der Kaufabwicklung konzentrieren, für deren Mehrwert Kunden laut Meinauto.de-Gründer und Geschäftsführer Alexander Bugge auch bereit wären, einen höheren Kaufpreis zu akzeptieren. Laut Geschäftsführer Thomas Eichenberg soll der Kunde selbst entscheiden, ob ihm das günstigste Preis eines anonymen Händlers irgendwo in Deutschland mehr wert ist als evtl. ein höheres Angebot eines regionalen Händlers, das aber eventuell mehr Serviceleistungen beinhaltet.

"Wir sind davon überzeugt davon, dass das Autohaus weiter sehr wichtig bleibt bei Serviceleistungen, die Produktberatung sich aber zunehmend ins Internet verlagert. Wir sehen Meinauto local als eine echte Revolution und glauben auch, dass die regionale Einbindung der Händler auf diesem Weg in zwei Jahren sogar wichtiger sein kann, als unser bisheriges Geschäftsfeld", sagte Bugge. "Wir bieten Händlern neben den qualifizierten Leads, für die er nichts bezahlen muss, auch unsere bewährten Prozesse zur Kundengewinnung. Eine geringe Vermittlungsprovision von aktuell 300 Euro fällt erst bei Verkaufserfolg an." Das neue Vertriebskonzept hat bereits Anklang gefunden: Henrik Niemeyer, freier Händler aus der Nähe von Osnabrück bestätigte, dass in seinem Betrieb circa zehn Prozent der Leads zu einem Kauf geführt haben.

An dem angebotenen Rabatt von Meinauto.de soll sich durch das neue lokale Produkt nach Aussage der Kölner nichts ändern. Die Plattform suche weiterhin nach den günstigsten Angeboten im Markt und vermittele Angebote an die günstigsten Händler, hieß es. "Meinauto local"-Partner seien aber frei, Angebote zu machen, die sich sowohl inhaltlich als auch preislich vom Meinauto.de-Angebot unterscheiden. Auch können Händler Zusatzprodukte wie z.B. Finanzdienstleistungen anbieten. (ok)

Weitere Informationen zu Details von "Meinauto local" lesen Sie in AUTOHAUS Ausgabe 23/24, die am 21. Dezember erscheint.

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KOMMENTARE


Saß

19.11.2015 - 12:55 Uhr

Ja genau. Macht auch noch Werbung hier für diese Seite. Das finde ich überhaupt nicht gut!


Matthias Müller

19.11.2015 - 14:37 Uhr

Dies hier ist keine Werbung für meinauto. Der Autokäufer liest Autobild nicht Autohaus. Ich finde es gut, dass man als Autohandelsprofi bei Autohaus gesammelt findet, was an neuen Ideen, neuen Konkurrenten am Markt auftaucht.


Sky

19.11.2015 - 14:37 Uhr

Ich begrüße das. Es lebe der Wettbewerb.


charly

19.11.2015 - 14:44 Uhr

@saß. Glauben Sie unsere Kunden finden die einschlägigen Seiten nicht auf denen die Händlerkollegen ihre Neuwagen mit 15-30% vertickern ??. Geben Sie mal bei Google Neuwagen und Rabatte ein. Deshalb muss die Beratung auch in jedem Betrieb 100% funktionieren, egal wo der Kunde danach kauft .


Sky

19.11.2015 - 15:48 Uhr

Natürlich gibt es hier unterschiedliche Interessen.Die Hersteller, die inzwischen nur noch knapp 40% an deutsche Privatkunden verkaufen, ihr Geld z.Zt. noch im Ausland verdienen, und vom deutschen Endkunden mit die höchsten Preise verlangen.Die Fabrikatshändler, die möglichst viele FZ. in ihrem Einzugsgebiet verkaufen müssen.Die Endkunden, die ihr Wunschfahrzeug so preiswert wie möglich kaufen wollen, um den riesigen Wertverlusten wenigstens einigermaßen entgegen zu wirken, und die zögern einen Grauimport zu kaufen.Deshalb begrüße ich Plattformen wie Mein Auto.de, da hier deutsche Fabrikatshändler hinter stehen, die letztendlich über diese Plattform zu ihrem Autohaus Geschäft zusätzlich Fahrzeuge verkaufen können. Und der Endverbraucher hat die Möglichkeit etwas mehr Rabatt zu bekommen.Allerdings, und das sollte auch nicht verschwiegen werden, sind die sog. Grauimporte, heute etwas vornehmer als EU Import bezeichnet, noch preiswerter. Und diese Fahrzeuge kommen vom gleichen Hersteller wie die teureren Autos beim Fabrikatshändler.


Frank Fehling

19.11.2015 - 16:42 Uhr

Der Preis ist doch letztendlich entscheiden.Zig verschiedene Anbieter auf Autobörsen (Internet) versuchen den besten Preis beim Autohändler raus zu holen um dementsprechend an den Endkunden zu verkaufen.Viele Markenhändler spielen schon mit, um nur noch auf Bonuszahlungen zu hoffen seitens des Herstellers.Die Autohäuser haben es immer noch nicht begriffen, das Sie die Handlanger der Autohersteller sind.Was geschieht denn bitte bei dem Autovermieter SIXT ?Dieses Unternehmen bekommt bessere Rabatte sprich Nachlässe, wie ein Autohaus.Das ist nunmal Fakt.


FK

19.11.2015 - 17:45 Uhr

Vollkommen Richtig, Frank Fehling.Deshalb ist es dem Hersteller auch so wichtig, in tollen Glaspalästen Sekt, Kaffee und Brötchen servierendes, mysteryshopping getestetes Personal in ausreichender Menge zu haben. Wer noch Fragen zu den Produkten hat oder übers Wochenende noch ein paar Probefahrten machen möchte, vielleicht eine Portion Prospekte oder ein paar Stündchen mit jemand reden möchte......herzlich willkommen.Das Beratungspersonal kann ja, nach dem schlechten Concertare Test, in Zukunft nur noch besser werden. Die Preise, Dank meinauto.de, Sixt, usw. auch.


Chris

20.11.2015 - 07:33 Uhr

So siehts aus Herr Müller. Wenn der Handel vor der Entwicklung die Augen verschließt, sind in kurzer Zeit nicht mehr viele da. Die Herausforderung ist, mit dem Netz Kunden und Geld zu gewinnen. Zudem finde ich das Angebot ganz gut - nicht jeder Kunde will billig! Macht der Händler vor Ort einen guten Job, bezahlt der Kunde (im begrenzten Rahmen) auch gern mehr.


MK

20.11.2015 - 09:59 Uhr

Alles sehr kurzfristig gedacht; der Handel sägt an dem Ast auf dem er sitzt. Der Händler, der heute von meinauto.de (oder jeder anderen Internetbörse) an den Endkunden vermittelt wird, verdient lediglich noch eine eventuelle und minimale Monats, bzw. Quartalsprämie über die Menge der "verschenkten" Fahrzeuge. (Das eigentliche Fahrzeug gibt er unter Berücksichtigung der Marge und Verkaufsprämien quasi „zu null“ ab). Eine Kundenbindung kann u.a. bei „Auslieferung vor die Haustür“ sowieso nicht stattfinden. Und jeder Händler, jede Werkstatt benötigt gerade heutzutage jeden Kunden. Dass der Internethandel nicht aufzuhalten ist, ist heute mittlerweile wohl jedem klar: Fragwürdig und Überdenkens wert ist er aber allemal.


Frank Fehling

20.11.2015 - 11:08 Uhr

Fakt ist,das Internet beherrscht mittlerweile den Markt,egal in welchen Bereichen.Viele Firmen versuchen mit sehr guten Ideen und dem entsprechend Know how sich mit einer gewissen Tatik,den Mitbewerber in die Knie zu zwingen,um letztendlich das Geschäft zu machen. Wenn sich endlich mal die inhabergeführten Autohaus (keine NL vom Autohersteller) sich an einen Tisch setzen würden,um die Einkaufspreise beim Autohersteller durch zu setzen,aber das wird nie passieren,weil jedes Autohaus seine eigene Suppe kocht. Das Käuferverhalten hat sich geändert und wer dieses noch nicht begriffen hat,der wird auf diesem sehr harten umkämpften Markt nicht bestehen können. Es herrscht eine Rabattschlacht auf dem hiesigen Automarkt. Die EU Neuwagenhändler und die Gebrauchtwagenhändler haben noch Vorteile gegenüber einem Markenautohaus.Siehe doch bitte die gesamten Autovermieter wie die ihre Fahrzeuge einkaufen, Nachlässe bis zu 45%,da kann ein Autohaus nur von träumen. Auch im Nutzfahrzeugbereich wird nur verkauft,wer das beste Angebot unterbreitet.


I. Duvnjak

20.11.2015 - 23:55 Uhr

Jeder Verkäufer sollte so langsam realisieren, dass seine Tätigkeit zunehmend an Bedeutung verliert. Dabei sägen, Kunden, der eigene Arbeitgeber und Plattformen wie meinauto.de alle am schon dünnen Ast. Die "Generation Treu" stirbt aus. Ich brauche keinen Verkäufer mehr. Die besten Konditionen habe ich in 5 min "gegoogelt" bzw über meinauto.de gefunden. Probefahrten rausgeben und Verträge machen kann auch die Infodame jedes Verkaufshauses. Dem Verkaufspersonal wird immer mehr Entscheidungsfreiheit genommen, sodass man mittlerweile genauso einen Automaten an dessen Platz stellen könnte. Dem Kunden ist eine Top Beratung und ein Ansprechpartner im Verkauf keine 1000 Euro Wert - von der Hoffnung sollten wir uns verabschieden.Daher sind Anbieter wie meinauto.de zeitgemäss und legitim auch wenn sich Hersteller wie Mercedes-Benz dagegen sträuben Ihre Fahrzeuge über fremde Plattformen günstiger anzubieten. Deshalb versucht sich Daimler in Zukunft an einer eigenen Online-Vertriebsstrategie, welches die eigenen Verkäufer wiederum noch überflüssiger macht.


Kurbelwellenfan

21.11.2015 - 19:17 Uhr

Es ist, wie beim Mikado: Wer zuerst zieht, der verliert. Fangen die Hersteller bei rückläufigem Markt an die Produktion zu drosseln? Nein - eher nicht, und wenn dann sehr spät. Die Zulassungszahlen sind eben immer noch der Indikator für Macht und Größe. Davon profitieren alle, die den Herstellern ihre Sorgen, nämlich die Überproduktion, abnehmen. Diese Überprduktion geht ihre eigenen Wege. Das Internet erleichtert das nur. Und das Großabnehmer, wie SIXT und größere Händlergruppen allein wegen des Volumens im Vorteil sind, dürfte kar sein. Dazu kommen die "professionellen" Einkäufer für die Dienstwagen der Firmenflotten und nach, wie vor die Jahreswagen, die über Extra-Kanäle vermarktet werden. Ich möchte nicht wissen, wie VW reagiert, wenn die jetzt Absatzsorgen bekommen. Das wird ein Kampf bis auf's Messer. Und jeden Samstag steht in der Autobild, wieviel Rabatt man rausschlagen kann. Ich wundere mich, weshalb ein Privatmann noch bereit ist, Kapital in einen Händlerbetrieb zu stecken um damit die abgehobenen Architekturträume des Herstellers zu finanzieren und gleichzeitig Franchise-Sklave zu sein? Ist es, wie in einer alten Ehe, in der auch die Kosten der Trennung zu hoch sind, so dass man mit der Faust in der Tasche gezwungenermaßen zusammenbleibt? Anders kann ich mir das nicht vortstellen, was Hersteller mit Händlern so machen!


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