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Opel-Geschäft: Van Eupen schließt kleinere Standorte

Van Eupen konzentriert die Geschäftstätigkeit künftig an zwei Standorten im Ruhrgebiet.
© Foto: dpa

Der Opel-Händler konzentriert sein Geschäft auf die Betriebe in Essen-Kray und in Mülheim an der Ruhr. Die kleineren Standorte in Essen-Rüttenscheid und in Gevelsberg werden bis Ende Dezember geschlossen.


Datum:
29.10.2014
4 Kommentare

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Die Autohandel Gebr. van Eupen GmbH konzentriert ihre Geschäftstätigkeit künftig an zwei Standorten im Ruhrgebiet. Laut einer Mitteilung am Mittwoch bleibt das Handelshaus am Hauptsitz in Essen-Kray und in Mülheim an der Ruhr aktiv. Die kleineren Standorte in Essen-Rüttenscheid und in Gevelsberg werden im Zuge der Neuordnung bis Ende Dezember geschlossen. Der Opel-Händler van Eupen gehört seit 2003 zur Lueg-Gruppe.

"Wir wollen den Service und Vertrieb der Marke Opel insbesondere im gewerblichen Bereich auch künftig mit höchster Professionalität betreiben und bündeln daher unsere Kompetenzen", erklärte Geschäftsführer Franz Hahn. Die Betreuung von gewerblichen Großkunden und das Geschäft mit Nutzfahrzeugen seien in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut und professionalisiert worden. Die Neuordnung bei van Eupen berücksichtige die veränderten Marktbedingungen und solle die positive Entwicklung weiter konsequent vorantreiben.

"Aufgrund des insgesamt rückläufigen Servicemarktes und durch die gestiegene Fahrzeugqualität verzeichnen wir eine geringere Auslastung unserer Werkstätten", sagte Hahn. "Deshalb haben wir uns entschieden, uns bei der Marke Opel künftig noch mehr auf unsere Kernkompetenzen im Großkunden- und Einzelkundengeschäft zu konzentrieren."

Kompromisslösung mit Betriebsrat gefunden

Im Zuge der Neuordnung werden die beiden Betriebe im märkischen Gevelsberg und an der Veronikastraße in Essen-Rüttenscheid bis zum 31. Dezember 2014 aufgegeben. Für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei mit den Betriebsräten eine Verständigung herbeigeführt worden, hieß es. Die Auszubildenden sollen ihre Lehre in den verbleibenden Betrieben oder anderweitig in der Lueg-Gruppe fortführen können. (se)

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KOMMENTARE


Insider

30.10.2014 - 06:28 Uhr

Opel passt einfach nicht zu Mercedes und das ist jetzt der Beweis dafür. Lueg lebt Mercedes und Opel war im Konzern immer nur ein lästiges Übel und der Unternehmenskauf van Eupen vor gut 10 Jahren einfach nur ein großer Fehler! Seit der damaligen Übernahme zerfällt Opel van Eupen in Essen und Umgebung. Zig Vorstände der Lueg Werke und noch mehr Geschäftsführer bei van Eupen wurden verschlissen, die Mitarbeiter somit mürbe gemacht und somit immer weniger Autos verkauft, immer weniger Opel repariert und somit Millionen verbrannt. (...) Die guten und loyalen Mitarbeiter sind schon weg oder gerade auf der Flucht oder wurden jetzt gekündigt - und die Lueg Verantwortlichen sprechen von Wachstum. (...) In ein paar Monaten werden auch noch die letzten 2 Opel Standorte geschlossen, daran wird dann auch der neue Alleingeschaftsführer aus Österreich sicher nichts ändern können und wollen. (...) Lueg will Opel los werden und das am liebsten Morgen. Alle werthaltigen Assets von van Eupen wurden schon längst verkauft. Alle Immobilien sowe die Volvo Rhein Ruhr GmbH wurden intern an die Lueg Werke verkauft und somit ist der sicher kommende Ausstieg aus Opel eine fest beschlossene Sache und nur noch eine Frage der Zeit!


Opel Mitarbeiter

30.10.2014 - 07:14 Uhr

Frage: Wie lange wird sich Adam Opel AG noch dem Mercedes Händler vorführen lassen?Richtig ist, dass die Lueg Werke keinen Bock mehr auf Opel haben!Richtig ist, dass auch die Opel Mitarbeiter keinen Bock mehr auf eine Zusammenarbeit mit den unkalkulierbaren Lueg Vertretern haben!Richtig ist auch, dass Opel van Eupen nur noch einen gut funktionierenden Betrieb hatte - in Rüttenscheid - und der wird jetzt geschlossen, weil das Grundstück für Wohnbebauung aus Sicht von Lueg mehr wert ist und deshalb verkauft wurde.Richtig ist auch, dass nur noch der Opel Bereich Geschäftsbereich Großkunden gut funktioniert hat ABER nur weil der in Rüttenscheid abgewickelt wurde, der Betrieb wird jetzt aber geschlossen!Sicher ist, dass Mercedse Lueg jetzt aktiv versuchen wird, zahlreiche Opel Großkunden auf Mercedes umzudrehen!Sehr geehrtes Adam Opel Management in Rüsselsheim, "Umparken im Kopf" sollte auch für das eigene Opel Management gelten - ich als Opel Mitarbeiter erwarte jetzt mal ein Durchgreifen aus dem Werk - so dass sich diese schon über Jahre abzeichnende Entwicklung endlich konsequent beendet wird. Wir brauchen in Essen und Umgebung einen neuen motivierte Opel Händler und keinen Mercedes Abwickler für den Opel wie ein "Pickel im Gesicht" ist.Fazit: Das Management der AOAG ist jetzt gefordert, das Opel Volumen zu sichern und zwar mit einem Unternehmer der Lust auf Opel hat und das kann/wird sicherlich nicht der Mercedes Händler Lueg sein


Manfred Salhöfer

28.11.2014 - 20:37 Uhr

Ich bin seit vielen Jahren Opel-Kunde und gebe zu, dass ich mich über die Schließung des Standortes in der Veronika Str. in Essen sehr freue.Ich kann nicht beurteilen, ob die Lueg-Problematik tatsächlich der Grund ist, aber ich bin sicher in mehr als 35 Jahren als Autofahrer und Kunde keinen unprofessionelleren und unfreundlicheren Betrieb als Opel van Eupen in der Veronika Straße erlebt zu haben. Ruhe sanft.


Weltzien & Pattberg Mitarbeiter

21.02.2015 - 23:06 Uhr

Die Schliessung der Filiale in Rüttenscheid macht mich nachdenklich und dabei ebenso unendlich traurig. Sprüche wie von Manfred Salhöfer sind absolut unangebracht, bezeugen aber auch die logische Konsequenz als Reaktion der Mitarbeiter. Vor gut 16 Jahren habe ich in genau diesen Betrieb meine Ausbildung gemacht, ich kenne die Filiale schon bereits vor dem damaligen Umbau (Es gab keine grosse Verkaufsfläche, das grosse Glashaus wurde erst sehr viel später angebaut). Ein richtig motivierter Haufen von Mitarbeitern, die Welt war dort Anfangs noch absolut in Ordnung. Eine Ausbildung, die richtigen Spass gemacht hat und für die man gerne jeden Moregn aufgestanden ist. Ich erinnere mich noch an den späteren Teilevertriebsleiter, hatte so gut wie immer gute Laune und auch richtig Klasse Sprüche auf Lager, ein echtes Vorbild, der einen richtig motivieren & mitziehen konnte. Zu Bröckeln angefangen hat es damals, kurz nachdem der Umbau vollzogen wurde. Der damalige Betriebsleiter, Herr N (...) hat sich offenbar verkalkuliert, weil er damals auch zeitgleich Autohäuser in Bottrop, Gladbeck (Opel Raupach) und Neuruppin aufgekauft hat. ALs der Herr (der eine wirklich hübsche Tochter hatte) sich offenbar aus seiner Verantwortung ziehen wollte, hatte er zunächst einen neuen Betriebsleiter eingestellt, Herr D, ein richtig mieser Typ ohne Menschenkenntniss, welcher so tat, als sei er ein Manager (aber von absolut nichts eine Ahnung hatte) und Zigarre rauchend durch den Betrieb geisterte. Dieser hat glich zu Anfang mit die besten und zuverlässigsten Mitarbeiter (wortwörtlich die guten Seelen des Betriebes) gekündigt. Von da an, war die Motivation bei fast allen schon ziemlich im Keller. Als die Zahlen nicht bergauf gingen, wurde der "neue" Betriebsleiter wieder gekündigt und Hr. N. meldete sich zurück. Kurz darauf wurde ein Herr G. eingestellt, welcher sich um einige geschäftliche Abläufe kümmern sollte, wieder einmal ohne einen Funken Menschenkenntniss und ohne jegliche Fähigkeit, Mitarbeiter motivierend zu führen. Wieder einmal hatte Herr N. seine Verantwortung in die falschen Hände gelegt, scheinbar ebenso mangels Menschenkenntniss. Von dort an ging es weiter bergab, Versammlungen wurden einberäumt, aber es wurde von den meisten Mitarbeitern weiter gekämpft, auf dem bereits sinkenden Schiff. Es mag vielleicht ziemlich hochgegriffen klingen, damals verfügte ich ja selbst noch nicht über Erfahrungen in der Mitarbeiterführung, aber ich schwöre, ich wünschte ich hätte die Chance gehabt, all meine Motivation, meine Fertigkeiten und meinen ganzen Ehrgeiz in das kleine Autohaus zu stecken, um es wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen. Obwohl ich schon sehr viele Aufgaben in dem Autohaus übernahm, wurde ich als einer der ersten Mitarbeiter, bereits 2 Jahre nach der Ausbildung gekündigt. Kurz darauf folgten weitere Mitarbeiter, bis schliesslich Van Eupen das Autohaus übernommen hatte. Bereits kurz darauf erfolgte die Übernahme seitens Lueg. Den Rest der Geschichte kennt Ihr ja, ich finde es immer noch verdammt traurig, wenn ich diese Zeilen schreibe.....ich Erinnere mich noch an mein Vorstellungsgespräch mit der Sekräterin, einer absolut tollen und geraden Person, das hat sich richtig zu einem fast freundschaftlichen Gespräch entwickelt. Ja, wie Ihr vielleicht merkt, bin ich immer noch ziemlich begeistert von diesem Betrieb, vor allem in der Anfangszeit. Und ich bin vor allem froh, in der damaligen Zeit dort gearbeitet haben zu haben :-) Danke für die Zeit Weltzien & Pattberg und Ruhe in Frieden ! :( :( :(


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