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Restwertriesen 2023: Tesla siegt bei E-Autos

Bähr & Fess Forecast stellt Kunden des Tesla Model 3 einen vergleichsweise hohen Restwert in Aussicht.
© Foto: picture alliance/Zheng Huansong/Xinhua

In Sachen Restwert müssen Elektroauto-Käufer mit vergleichsweise hohen Verlusten rechnen. Das Model 3 von Tesla wird nach Expertenmeinung hingegen gut abschneiden.


Datum:
17.07.2019
3 Kommentare

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Die Investition in ein neues Elektroauto scheuen Kunden unter anderem auch wegen drohender hoher Wertverluste. Am besten schneidet hier noch das Model 3 von Tesla ab. Nach der neuesten Restwertprognose von "Focus Online" und dem Beratungsinstitut Bähr & Fess Forecast fallen die finanziellen Einbußen beim US-Modell am geringsten aus. Für den Verkauf eines jetzt erworbenen Modells im Jahr 2023 prognostizieren die Experten einen Restwert von 54 Prozent. Die Mitbewerber auf den Rängen zwei und drei, Opel Ampera-e und BMW i3, schneiden mit 43,5 bzw. 43 Prozent deutlich schlechter ab.

Insgesamt wurden in 14 Kategorien Gewinner ermittelt. Wie schon im Vorjahr sind die Modelle mit den insgesamt niedrigsten Einbußen der Range Rover Evoque mit 61 sowie der Porsche Macan mit 59 Prozent Restwert. Und wie in den Vorjahren stellen die deutschen Hersteller die meisten "Restwertriesen": In vier der 14 Kategorien erfolgreich war Audi, gefolgt von Mercedes-Benz (3), Porsche (2) sowie VW und BMW mit jeweils einem Sieger.

Neben Tesla und Land Rover stellt als dritte ausländische Automarke Fiat mit dem Dauerbrenner 500 und einer Restwertprognose von 52,5 Prozent einen Kategorie-Gewinner. (SP-X)

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KOMMENTARE


Erwin Tischler

17.07.2019 - 22:18 Uhr

Hohe Restwerte bei Elektroautos?Für bis zu 4 Jahren mag das vielleicht noch zutreffen, weil die Neuwagenpreise für die meisten Privatkunden noch zu hoch sind.Aber was ist danach? Wie lange halten die Batterien? Was kostet es, wenn die Batterien nach 6 - 8 Jahren erneuert werden müssen?Da sind womöglich locker 20 % des Neuwagen-Preises zu investieren!Und die müssen natürlich vom Restwert abgezogen werden!Der könnte dadurch ganz niedrig ausfallen...( Es sei denn, die Batterien werden, unabhängig vom Fahrzeug, seperat geleast,so dass es nach x Jahren automatisch neue gibt und dies keinen Einfluß auf den Restwert des Fahrzeugs hat.... )


MWF

18.07.2019 - 11:35 Uhr

In 5 Jahren wird ein Auto mit Verbrenner kaum mehr etwas wert sein wenn die Beschleunigung alternativer Antriebe noch mehr Fährt aufnimmt. In Belastungstests schafft ein Akku heutiger Technik bis zu 9000 Ladezyklen und hat dann noch ca. 70-80% Restladung. Danach ist bei einer Recyclingquote von 85% der Akku ein wertvoller Rohstoffbunker, der sich am Markt gut verkaufen lässt. Einen Verbrenner fährt man nach 500.000 km i. d. Regel auf den Schrott.


Aui

18.07.2019 - 12:58 Uhr

@MWF:Die Theorie würde aber passen, wenn in fünf Jahren die deutlich überwiegende Fahrzeugart mit Elektroantrieb ware und die Verbrenner zu "Exoten" verkommen wären. Es ist aber nicht davon auszugehen, dass in fünf Jahren die Anzahl der Elektrofahrzeuge so drastisch zunimmt. Von daher denke ich, die Restwerte der Verbrenner sind in fünf Jahren noch immer vorhanden.


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