Die norddeutsche Autohausgruppe Schmidt + Koch begeht ihr 100-jähriges Bestehen nicht nur mit Rückblicken auf die Firmengeschichte. Stattdessen stellte das Bremer Unternehmen im Jubiläumsjahr zwei Projekte in den Mittelpunkt: eine groß angelegte Malaktion für Kita-Kinder und ein Fest für die eigene Belegschaft. Damit rückt der Mehrmarkenhändler die Menschen in den Fokus, die ihn heute prägen und künftig gestalten sollen.
Kita-Kinder entwerfen ihre Traumautos
Zum Jubiläum rief Schmidt + Koch die Malaktion "Auf die Stifte, fertig, Schmiddi" ins Leben. Zwischen Februar und April waren Kinder aus Kitas der Region eingeladen, ihre Vorstellung vom Auto der Zukunft zu Papier zu bringen.
Die Resonanz fiel größer aus als erwartet. Aus einzelnen Bildern wurden nach Unternehmensangaben in vielen Einrichtungen Gemeinschaftsprojekte mit Ausstellungen und Präsentationen. Als Dankeschön erhielten die teilnehmenden Kinder ein eigens gestaltetes Bobby Car im Schmidt + Koch-Design, den sogenannten "Schmiddi".
Mehr Nachfrage als geplant
Ursprünglich hatte das Unternehmen 1.000 Rutschautos vorgesehen. Aufgrund der hohen Beteiligung erhöhte Schmidt + Koch die Anzahl jedoch um weitere 80 Exemplare. Insgesamt gingen so 1.080 "Schmiddis" an die beteiligten Kitas.
Die Aktion sollte bewusst den Blick der jüngsten Generation auf das Thema Mobilität sichtbar machen, wie die Verantwortlichen mitteilten. Entstanden seien dabei ebenso fantasievolle wie vielfältige Entwürfe, von Familienautos bis hin zu futuristischen Fahrzeugen.
1.300 Gäste feiern in Bremen
Neben der Kinderaktion widmete Schmidt + Koch das Jubiläum auch den eigenen Beschäftigten. Mitte August kamen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Standorte gemeinsam mit ihren Familien in der Bremer Unternehmenszentrale zusammen.
Mehr als 1.300 Gäste verfolgten ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und nutzten die zahlreichen Angebote für Groß und Klein. "Im Mittelpunkt stand dabei nicht das Gebäude oder die Fahrzeugflotte, sondern die Menschen dahinter, ihr täglicher Einsatz, ihre Ideen und ihr Teamgeist über Generationen hinweg", so das Unternehmen.
Mit dem Fest bedankte sich die Handelsgruppe bei den Beschäftigten und deren Familien und verband den Rückblick auf die Firmengeschichte mit einem Ausblick auf die kommenden Jahre.
Vom Motorradbetrieb zur großen Handelsgruppe
Die Wurzeln von Schmidt + Koch reichen bis ins Jahr 1926 zurück. Damals gründeten J. Wilhelm Schmidt und Waldemar Koch einen Betrieb für den Verkauf und die Reparatur von Fahrzeugen und Motorrädern. Heute zählt die Gruppe mit 20 Standorten zu den größten Autohandelsunternehmen Norddeutschlands. Zum Markenportfolio gehören Volkswagen, Audi, Porsche, Skoda, Seat, Cupra, Ford und Opel.