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Autohaus Buschmann: Neubau für Fiat, Isuzu und Ssangyong

Autohaus Buschmann
Neubau für Fiat, Isuzu und Ssangyong
Neubau und Staffelstabübergabe: Sylvia und Willy Buschmann (r.) mit Maximilian Ferring und Nicole Buschmann vor dem Autohaus im Trierer Westen.
© Foto: Rainer Neubert/Trierischer Volksfreund

Am vergangenen Freitag eröffnete das Autohaus Buschmann in Trier seinen Neubau. Neben Isuzu und Ssangyong führt der Betrieb künftig auch Fiat. Außerdem wurde der Generationswechsel im Familienunternehmen eingeleitet.

Von AUTOHAUS-Redakteurin Doris Plate

Das Autohaus Buschmann hat am Freitag seinen neuen Standort in Trier eingeweiht. Mit dem von der Firma Borgers errichteten Neubau an der Straße "Über Brücken", die künftig eine Hauptverkehrsstraße in dem neu erschlossenen Gebiet im Trierer Westen sein wird, erweiterte das Familienunternehmen auch sein Markenangebot. Im 400 Quadratmeter großen Ausstellungsraum werden nun Fahrzeuge von Isuzu, Ssangyong und Fiat gezeigt. 450 Quadratmeter umfasst die Werkstatt, das Teilelager auf zwei Etagen 150 Quadratmeter. Insgesamt stehen auf den 7.000 Quadratmetern Fläche 200 Stellplätze zur Verfügung. 13 Mitarbeiter freuen sich auf die neuen Möglichkeiten. Geschäftsführer Willy Buschmann begründete die Entscheidung für den Neubau anlässlich der Eröffnung so: "Auch künftig wollen Menschen von Menschen beraten werden. Die Kompetenz am Bildschirm endet, wo wir kompetent die Belange des Interessenten erkennen können."

Generationswechsel

Das will das Autohaus auch weiterhin tun. Mit dem Neubau leitete das Unternehmen auch den Generationswechsel ein. Symbolisch übergab Willy Buschmann anlässlich der Neueröffnung den Staffelstab an seine Tochter Nicole Buschmann (40) für Verkauf und seinen Stiefsohn Maximilian Ferring (29) für den Service. Willy Buschmann will sich nun zurückziehen und sich mehr seinem Hobby, der Jagd, widmen. Ehefrau Sylvia Buschmann wird weiterhin in der Buchhaltung tätig sein.

Notwendiger Neubau

Willy Buschmann kennen viele noch als Präsident des Mitsubishi Händlerverbandes. Mittlerweile hat sich in dem Familienunternehmen aber vieles geändert. 2012 entschlossen sich die drei Brüder Buschmann, die mittlerweile drei aus der elterlichen 1952 gegründeten Tankstelle hervorgegangenen Autohäuser aufzuteilen. Den Mitsubishi Betrieb in Trierweiler führt mittlerweile sein jüngster Bruder Jörg. Willy Buschmann blieb mit seiner Frau Sylvia im Stammbetrieb der Familie an der Kaiser-Wilhelm Brücke in Trier. Dort betreiben sie eine 1a Werkstatt und ein Isuzu und Ssang Yong Autohaus. Weil das Grundstück aber für Neuplanungen der Stadt dringend gebraucht wurde, entschloss sich die Familie schon 2017 zu dessen Verkauf und zum jetzt fertig gestellten Neubau an einem neuen Standort. Insgesamt drei Millionen Euro nahm das Unternehmen dafür in die Hand.

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Autohaus Buschmann Neubau
Autohaus Buschmann NeubauAutohaus Buschmann NeubauAutohaus Buschmann Neubau

Markenvertreter gratulierten

Zum Neubau gratulierten die Vertreter der dort ausgestellten Marken: Für Ssangyong kam Deutschland-Geschäftsführer Ullrich Mehling, von Isuzu die Geschäftsführer Yoichi Tagasago und Claudius Meynert. Fiat schickte seinen Netzentwickler Thomas Baumhardt. Auf die Fiat CI muss das Autohaus aber noch etwas warten. In acht Wochen sei damit zu rechnen, hieß es.

Durchstarten mit Fiat

Mit der neuen Marke Fiat will das Autohaus durchstarten. Es gibt bereits viel Interesse an den Fahrzeugen: "Viele Luxemburger Kunden haben schon wegen Abarth angerufen", freut sich der Chef. Fiat Transporter sind ohnehin gefragt. Buschmann erwartet ab nächstem Jahr ungefähr 80 Fiat Pkw zu verkaufen und zwischen 30 und 40 Transporter. In den Folgejahren soll das Geschäft sukzessive ausgebaut werden. Mittelfristig sind rund 300 Einheiten geplant. Mit Isuzu bedient Buschmann zu 90 Prozent Gewerbe- und Kommunalkunden. Winterdienst, Reinigung, sogar Desinfektion mit dem Pick-up gehören zur Klientel, wie auch Abschleppdienste, denen das Unternehmen bundesweit Hubbrillenfahrzeuge anbietet. Allradkunden werden mit Ssangyong bedient. Mit dem neuen Volumenfabrikat können nun die Nachfolger die Zukunft erfolgreich gestalten.


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