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2019: Weniger Verkehrssünder registriert

Rund drei Millionen Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden 2019 registriert.
© Foto: goldencow_images / Fotolia

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Verkehrssünder im Vergleich zu 2018 etwas rückläufig. Das häufigste Delikt war Geschwindigkeitsüberschreitung.


Datum:
26.10.2020
1 Kommentare

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Das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg hat nach Angaben der 'Bild am Sonntag' 2019 etwas weniger Verkehrssünder registriert als im Jahr davor. Rund 4,7 Millionen Autofahrer hat das Amt demnach neu in seiner Verkehrssünderdatei erfasst, was einem Rückgang im Vergleich zu 2018 von 1,3 Prozent entspreche. Mehr Verkehrssünder als im Vorjahr verzeichneten laut dem Bericht Hamburg (plus 13,6 Prozent) und Sachsen-Anhalt (plus 8,5 Prozent).

Die häufigsten Delikte waren dem Bericht zufolge bundesweit Geschwindigkeitsüberschreitungen mit allein drei Millionen Einträgen. Außerdem seien rund 138.000 Fälle von Fahren ohne Führerschein und 115.000 Alkoholdelikte verzeichnet worden. Erstmals seien auch 408 Teilnehmer an illegalen Autorennen erfasst worden. Diese Fälle stammten aus der Zeit von Herbst 2017, als diese Rennen verboten wurden, bis Ende 2019.

Rund vier Millionen Autofahrer kassierten dem Bericht zufolge im vergangenen Jahr für ihre Vergehen einen Punkt, rund 650.000 erhielten zwei oder drei Punkte. Auf Frauen entfielen 1,1 Millionen Verkehrsdelikte, 3,6 Millionen auf Männer. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) lobte in der 'Bild am Sonntag' die Autofahrerinnen. Frauen führen verantwortungsvoller. Bei Männern seien die Verkehrsverstöße allerdings um über zwei Prozent zurückgegangen. (dpa)

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KOMMENTARE


Dieter M. Hölzel

27.10.2020 - 10:52 Uhr

4.7 Mio neue Verkehrssünder in der Datei, wäre spannend wieviel Geld diese Sünder bezahlt haben ? Punktesystem ist zweifelhaft, denn es gibt ja sowas wie Verjährung, die Frage ist, wann kann man über eine Doppelbestrafung reden ? Ich selbst bin nach 58 Jahren Autofahren mit einem Punkt bei dieser Verfolgungsbehörde eingetragen, weil ich eine 30iger Zone übersehen habe und auch noch 130.-- Euro bezahlt. Das Punktesystem kommt mir vor wie ein Eintrag im polizeilichen Führungszeugnisses, dies setzt aber eine Straftat voraus, oder etwa nicht ? Wenn Frauen umsichtiger fahren ist das ja sehr lobenswert, dazu gehörte aber auch, festzustellen, wie viele Kilometer die Damen der Schöpfung, im Verhältnis zu den männlichen Geschöpfen, fahren. Jetzt könnte der Minister ja noch eine Statistik erstellen, wie viele Männer im Verhältnis zu Frauen einen " Führer "schein haben.


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