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Automobilmarke MG: Comeback nach 15 Jahren

MG ZS EV: Elektro-SUV mit 143 PS, 44,5-kWh-Batterie und knapp 260 Kilometern Reichweite nach WLTP.
© Foto: MG

Hinter MG steckt längst ein chinesischer Massenhersteller. Doch diesen Herbst kehrt die britische Traditionsmarke auf den europäischen Markt zurück. Den Anfang macht das vollelektrische SUV ZS EV.

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Nach fast 15 Jahren Abstinenz bringt MG, einst britische Sportwagen-Ikone, erneut ein Fahrzeug auf den europäischen Markt – mit dem vollelektrischen Modell MG ZS EV will die Marke von diesem Herbst an den Kontinent erobern. Auf dem Heimatmarkt Großbritannien ist das E-SUV bereits seit dem Frühjahr bestellbar.

Die neue Fahrzeuggeneration wurde nach Unternehmensangaben "für Fans elektrischer Antriebe entwickelt, die das Fahrgefühl von Verbrennungsmotoren nicht missen wollen" – denn genau für dieses sei MG bekannt. Die Automobilmarke vereine eine lange Geschichte mit europäischer Ingenieurskunst und moderner Elektroantriebstechnologie.

Für den Antrieb des 4,31 Meter langen Crossover sorgt ein 105 kW / 143 PS starker E-Motor, der von einer 44,5 kWh großen Batterie mit Strom versorgt wird. Die Reichweite gibt der Hersteller mit umgerechnet knapp 260 Kilometern an. Die Batterie soll per Schnellladung in 43 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen sein. Ein Preis ist noch nicht bekannt. Auf dem britischen Markt ruft der Hersteller mindestens 24.995 Pfund (umgerechnet knapp 28.000 Euro) auf.


MG ZS EV (2020)

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Den ZS EV will MG online verkaufen. Zudem plant der Hersteller die Zusammenarbeit mit nationalen und regionalen Autohändlern, um Kunden in ihrer Landessprache erreichen zu können. Weitere Details dazu wurden noch nicht genannt. Das Elektro-SUV startet im Herbst auf ausgewählten europäischen Märkten, im kommenden Jahr dürfte Deutschland folgen.

Mit Blick auf den Online-Vertrieb und die Entwicklung des Kaufverhaltens in den vergangenen zehn Jahren in Europa erklärte Pieter Gabriël, Vice President von SAIC Motor Europe: "Das Internet war bereits damals der am häufigsten genutzte Informationskanal und wird zukünftig auch der bevorzugte Vertriebskanal für Mobilitätslösungen sein. Wir wissen, dass dieser Ansatz kritisch betrachtet werden kann – bei den Verbrauchern zeichnet sich jedoch der Wunsch nach einem digitalen Markenerlebnis ab. Und genau das bieten wir Europa mit der Einführung des neuen MG."

Seit 2007 in chinesischer Hand

Nach fast 15 Jahren Abstinenz bringt MG, einst britische Sportwagen-Ikone, erneut ein Fahrzeug auf den europäischen Markt – mit dem vollelektrischen Modell MG ZS EV will die Marke von diesem Herbst an den Kontinent erobern. Auf dem Heimatmarkt Großbritannien ist das E-SUV bereits seit dem Frühjahr bestellbar.

 

Die neue Fahrzeuggeneration wurde nach Unternehmensangaben "für Fans elektrischer Antriebe entwickelt, die das Fahrgefühl von Verbrennungsmotoren nicht missen wollen" – denn genau für dieses sei MG bekannt. Die Automobilmarke vereine eine lange Geschichte mit europäischer Ingenieurskunst und moderner Elektroantriebstechnologie.

 

Für den Antrieb des 4,31 Meter langen Crossover sorgt ein 105 kW / 143 PS starker E-Motor, der von einer 44,5 kWh großen Batterie mit Strom versorgt wird. Die Reichweite gibt der Hersteller mit umgerechnet knapp 260 Kilometern an. Die Batterie soll per Schnellladung in 43 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen sein. Ein Preis ist noch nicht bekannt. Auf dem britischen Markt ruft der Hersteller mindestens 24.995 Pfund (umgerechnet knapp 28.000 Euro) auf.

Der einstige britische Hersteller MG war lange vor allem für seine Roadster bekannt und befand sich in den 90er-Jahren kurzzeitig im Besitz von BMW. Seit 2007 gehört MG zum größten chinesischen Autobauer SAIC und verkauft unter seinem altbekannte Logo vor allem optisch umgestaltete Modelle der Konzernmutter. Mit den klassischen Autos der Marke haben diese bis auf den Namen meist nichts zu tun. So ist der ZS auch keine Auflage der Anfang des Jahrtausends gebauten Mittelklasselimousine, sondern ein komplett neues Modell. (ah/SP-X)

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KOMMENTARE


Henry

24.07.2019 - 09:49 Uhr

Mein Gott, ist auch voll egal. Und die Sitznähte von dem Ding mit falschem Namen ziehen gleiche Falten ins Leder wie bei einem Franzosen aus den Achtzigern oder einem aktuellen GLC oder GLE. Welcome to the future, welcome globalism..........Bleibt nur zu offen, daß das Pendel irgendwann mal wieder zu Gunsten der nationalen europäischen Nationen (französische Autos aus Frankreich gebaut aus in Frankreich gefertigten Teilen, englische Autos in England...........etc.etc.) zurückschlägt. Wie das geschehen soll, weiß ich auch nicht, ich wünsche mir es jedoch so sehr.... Wenn das sonst alles so weiter geht, wird’s grau auf dieser Welt und bitter für unsere Kinder. Die werden hier in 20 Jahren zu Billiglöhnen in Fabriken chinesischer Eigner irgendwas zusammenflicken müssen.......


William Helfer

24.07.2019 - 18:22 Uhr

Oh jeh! Das wird wohl nichts, jedenfalls nicht in Europa wo doch MG als Sportwagen Marke über Jahrzehnte fest in Erinnerung ist. Es ist als ob MAN mit einem Sportwagen auf den Markt wollte.


Ulrich Mader

25.07.2019 - 09:27 Uhr

Als Besucher einer Oldtimer Rallye mit mindestens 6 teilnehmenden MG undschon immer grosser Fan der Marke freue ich mich auf den Markteintritt des ZS.Schlussendlich ist der Verkaufserfolg eine Preisfrage. Für User, die im SchnittStrecken von 10 - 50 km pro Tag zurück legen ist der MG allemal gut zugebrauchen. Wer braucht heute noch einen Roadster? In 10 Jahren finden wirvermutlich niemanden mehr, der ein Kfz, das älter als Baujahr 1980 ist, reparierenkann. 1980 bin ich in London um den letztgebauten MGB herumgeschlichen...


Florian Stark

25.07.2019 - 09:47 Uhr

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieses Fahrzeug nur einen Hauch von Absatzchance in Europa haben wird. Das ist ein echter und leicht durchschaubarer Etikettenschwindel.


Nordlicht

25.07.2019 - 14:04 Uhr

wie gut so etwas läuft ( alte Marke wiederbeleben) kann man aktuell bei Borgward beobachten.


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