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E-Fuel-Alliance: Mazda ist jüngstes Mitglied

Als erster Autobauer ist Mazda der E-Fuels-Allianz beigetreten.
© Foto: Mazda

Als erster Autohersteller ist Mazda der im vergangenen Sommer geründeten E-Fuell Alliance beigetreten. Diese hat sich die Förderung von CO2-neutralen Kraftstoffen auf die Fahnen geschrieben.


Datum:
08.02.2021
2 Kommentare

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Im Sommer 2020 wurde die E-Fuel-Alliance gegründet. Das Ziel: Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) zu fördern und damit einen Beitrag zur Minderung der CO2-Emissionen im Verkehr zu leisten. Nun ist Mazda dem Verbund nach eigenen Angaben als erster Autobauer beigetreten.

Neben der Elektrifizierung der Modelle und der Effizienzsteigerung bei den konventionellen Antrieben will der japanische Hersteller breiteren Einsatz CO2-neutraler Kraftstoffe, mit denen auch die heute betriebenen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren klimaschonend fahren können. Gemeinsam mit den Mitgliedern der E-Fuel-Alliance setze man sich dafür ein, dass E-Fuels künftig bei der Berechnung des CO2-Flottenausstoßes in Europa berücksichtigt würden, hieß es in einer Mitteilung.

E-Fuels werden mit Hilfe von Strom aus erneuerbaren Energien, Wasser und CO₂ aus der Luft hergestellt. Sie setzen damit im Gegensatz zu herkömmlichen Kraft- und Brennstoffen kein zusätzliches CO2 frei, sie sind in der Gesamtbilanz klimaneutral. Auch schaden E-Fuels heutigen Motoren nicht. Sie können fossilen Kraftstoffen beigemischt werden und so stetig die Umweltbilanz verbessern. Darüber hinaus benötigen sie keine neue Infrastruktur. Sie lassen sich wie Benzin oder Diesel transportieren und lagern.

Zu den Mitgliedern der Interessengemeinschaft zählen Unternehmen, Verbände und Einzelpersonen unter anderem aus der Mineralölbranche, der Automobil- und Automobilzuliefererindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, aus Forschung und Wissenschaft, der Luft- und Seefahrtbranche, der Chemieindustrie sowie aus dem Bereich der Energieproduktion und -gewinnung. (tm)

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KOMMENTARE


Schelm

08.02.2021 - 16:25 Uhr

Wie zitierte HB ohne Filter vergangenen Freitag:"Das Bundesumweltamt sieht für E-Fuel (synthetischer Kraftstoff) im Straßenverkehr kaum eine Bedeutung. Die Produktion dieser Kraftstoffe sei aufgrund des hohen Energiebedarfs kostenintensiver als die Produktion und Nutzung anderer erneuerbarer Kraftstoffe." (Aus dem Hause der Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD))Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung bei Mazda?; zumindest in Deutschland scheinbar nicht.


Werner Geiger

08.02.2021 - 19:22 Uhr

Lasst uns den grünen Strom und die synthetischen Kraftstoffe in Afrika produzieren und mit dem Tanker z.B. nach Europa bringen. Damit schaffen wir auch Arbeitsplätze in diesen Ländern und reduzieren den Co2 Ausstoß. Die immensen Kosten für eine E-Ladeinfrastruktur könnten wir auch auf diese Weise investieren.


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