Europas Nutzfahrzeugmarkt ist im ersten Quartal gewachsen. Während die Zuwächse im volumenstarken Transportersegment überschaubar waren, legten Lkw und Busse zweistellig zu, wie aus Daten des Automobilbranchenverbands ACEA hervorgeht. Demnach rollten in der EU insgesamt 453.378 Fahrzeuge neu auf die Straße, 4,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Mit Abstand größtes Segment bleiben die Transporter mit 360.648 Neuzulassungen und einem Plus von 2,3 Prozent. Innerhalb der Klasse legten vor allem die rein elektrischen Modelle zu (plus 42 Prozent), mit 43.441 Neuzulassungen übertreffen sie die Benziner mittlerweile deutlich (18.202 Einheiten). Wichtigster Antrieb bleibt trotz eines Rückgangs um 0,8 Prozent der Diesel, der bei 288.484 Fahrzeugen an Bord ist.
Ein starkes Wachstum von 10,2 Prozent auf 81.766 Einheiten zeigten die Lkw, wobei vor allem die schweren Modelle mit 16 Tonnen und mehr gefragt waren. Auch im Truck-Segment haben E-Antriebe Konjunktur, mit 3.599 Einheiten blieben sie trotz eines Zuwachses um 40 Prozent aber weiterhin in der Nische.
Die Zahl der neu zugelassenen Busse legte im ersten Quartal um 25 Prozent auf 10.964 Fahrzeuge zu. Rein elektrisch werden 2.393 der Fahrzeuge angetrieben, 36 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Vor allem in den östlichen EU-Länden spielt der Elektro-Bus aber weiterhin kaum eine Rolle – rund die Hälfte der Neuzulassungen entfallen auf Deutschland, Frankreich und Italien.